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cts-Roboterlösung automatisiert die Entdrahtung von Zellstoffballen

Papierindustrie
Zellstoffballen automatisiert entdrahten

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Mit einer neuen Roboterlösung möchte die cts GmbH das Zellstoffballenhandling in der Pulp-and-Paper-Industrie verbessern. Bis zu 90 Zellstoffballen pro Stunde können über einen 6-Achs-Roboter an einer oder zwei unabhängigen Linien automatisiert entdrahtet werden.

Die Verarbeitungszeit für einen Zellstoffballen in einer klassischen 2+1-Verdrahtung liegt mit der Roboterlösung DWR-BC laut Hersteller cts bei deutlich unter einer Minute. So sollen sich insgesamt bis zu 90 Ballen pro Stunde entdrahten und der lose Draht für die platzsparende Entsorgung aufrollen lassen. Besonders für Produktionsumgebungen mit hohem Durchsatz und Mehrschichtbetrieb ergeben sich aus dem Einsatz vollautomatischer Lösungen Vorteile: Der Tempozuwachs im Vergleich zur manuellen Verarbeitung ist enorm und die Systeme ermöglichen einen effizienten 24/7-Einsatz in der Ballenzuführung.

Roboter erhöhen die Effizienz

Die Roboterlösungen von cts bieten im Vergleich zu klassischen Entdrahtungslösungen neue Möglichkeiten: Dies beginnt damit, dass sich das System DWR-BC ohne Programmierung auf unterschiedliche Verdrahtungen von Zellstoffballen anpasst. Möglich wird dies über den Einsatz eines Kamerasystems, das die Positionen der einzelnen Drähte erfasst und diese an den Roboter übermittelt. Auch schneidet der Roboter an der Oberseite der Ballen, wodurch diese nicht gedreht werden müssen. Ausgestattet mit einer zusätzlichen Verfahrachse und mittig platziert, kann parallel an zwei eigenständigen Linien entdrahtet werden. Direkt nach dem Durchtrennen der Drähte werden sie automatisch zu kompakten Coils aufgewickelt.

Für Unternehmen mit geringeren Kapazitätsanforderungen bietet cts mit dem Roboter DWR-BT eine alternative Lösung, die mit einer taktilen Erkennung der Drähte und programmierbaren Rezeptwahlen für einzelne Drahtkonfigurationen arbeitet. Die Leistung beträgt hier bis zu 45 Ballen pro Stunde. Muss die Entdrahtungskapazität später erhöht werden, kann über den Einbau des Kamerasystems nachträglich auf die Version DWR-BC aufgerüstet werden.

Beide Systeme verarbeiten Zellstoffballen mit bis zu 1000 mm Länge, 900 mm Breite und 650 mm Höhe – die unterstützte Förderhöhe liegt dabei zwischen 800 und 1150 mm. Das Ballengewicht kann bis zu 500 kg betragen.

Niedriger Energieverbrauch

Beide Systeme arbeiten mit rein elektromechanischen Antrieben und benötigen dafür eine Anschlusskapazität von 4 kW. Ohne Pneumatik oder Hydraulik bleibt die erforderliche Stellfläche entsprechend klein und da keine Flüssigkeiten wie Hydrauliköl notwendig sind, wird der empfindliche Zellstoff vor Verunreinigungen geschützt.

Der hohe Grad der Standardisierung macht die sichere Verankerung am Stellplatz und die Inbetriebnahme unkompliziert und vereinfacht die Nachrüstung bestehender Linien, so der Hersteller. Beide Ballenentdrahter können zudem mit dem Roboter DWR-U für die vollautomatische Entdrahtung von Zellstoffballen-Units kombiniert werden. In dieser Kombination erhöht sich der Automatisierungsgrad nochmals deutlich.

Gesamtlösung für vollautomatische Zuführung

„Unsere beiden vollautomatischen Entdrahtungslösungen DWR-U für Units und DWR-BC/DWR-BT für Ballen haben cts einen perfekten Start im Markt für Zellstoffhandling gesichert“, erklärt Peter Mackinger, Leiter Software Engineering bei cts. „Die beiden Roboterlösungen erhöhen die Produktivität und Flexibilität im Materialeingang unserer Kunden massiv. Dies war für cts allerdings erst der Anfang: Wir arbeiten derzeit an einer smarten und für die Branche richtungsweisenden Gesamtlösung für den kompletten Prozess des Zellstoffhandlings.“ Das Unternehmen möchte die Lösung noch in diesem Jahr präsentierten und Industrieunternehmen sowie deren Anlagenbauern damit neue Wege der Automatisierung vom Wareneingang bis zum Pulper oder Shredder eröffnen.

Kontakt:
cts GmbH
Fuhrmannstr. 10
84508 Burgkirchen
Tel.: +49 8679 91689 0
info@group-cts.de
www.group-cts.de

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