Steckverbinder bei Phoenix Contact online konfigurieren und bestellen
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Steckverbinder bei Phoenix Contact online konfigurieren und bestellen

Lösungsorientierter Konfigurator
Schwere Steckverbinder bei Phoenix Contact online konfigurieren und bestellen

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Ein lösungsorientierter Konfigurator der Phoenix Contact GmbH & Co. KG bietet Hilfe bei der Suche nach der richtigen Komponentenkombination für handelsübliche schwere Steckverbinder. Denn diese sind erst dann vollständig, wenn neben den Gehäusebauteilen auch die Kontakte, Kontakteinsätze und Kabelverschraubungen gewählt wurden.

Dirk Bunzel, Manager Digital Tools, Industrial Field Connectivity, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg

Inhaltsverzeichnis

1. Baukasten für schwere Steckverbinder
2. Dreidimensionale Ansicht
3. Unterstützung beim Entwicklungsprozess
4. Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen
5. Digitale Daten bilden die Grundlage

 

Schwere Industriesteckverbinder erfüllen vielfältige Aufgaben – von der Hauptstromversorgung an Maschinen und Anlagen über die Anbindung von Schaltschränken inklusive der Datenübertragung bis hin zur gleichzeitigen Kontaktierung hunderter Einzelsignale in einem einzigen Gehäuse. Ebenso vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten sind auch die Anforderungen der Planer und Anwender dieser Produkte. Das gilt sowohl hinsichtlich der Art und Anzahl der Kontaktstellen als auch hinsichtlich der äußeren Ausgestaltung. Daher werden schwere Steckverbindungen hauptsächlich als einzelne Bauteile angeboten, um die Vielfalt an kundenindividuellen Lösungen produktionstechnisch und logistisch zu bewältigen.

Baukasten für schwere Steckverbinder

Im Umkehrschluss bedeutet dies für die Planer von Schaltschränken, Maschinen und Anlagen allerdings, dass sie die jeweiligen Produktprogramme ihrer Lieferanten besonders gut kennen müssen, um die richtigen Komponenten auswählen zu können. Die Bestimmung der richtigen Tüllen-, Kupplungs-, Anbau- und Sockelgehäuse, der festpoligen oder modularen Kontakteinsätze inklusive Kontakte für Signale, Daten und Energie, der Kabelverschraubungen sowie des Zubehörs ist dabei eine komplexe und zuweilen zeitraubende Aufgabe. Neben der Unterstützung durch Vertriebsspezialisten, vor allem für stark individualisierte Anforderungen, gewinnen zunehmend Onlinekonfiguratoren an Bedeutung, die durch Kunden und Anwender direkt bedienbar sind. Anstatt sich in herstellerspezifische Systematiken und Bezeichnungen einzuarbeiten, wählt der Interessent – etwa über Filterfunktionen – die gewünschten Kontakteinsätze aus. Alle weiteren erforderlichen Komponenten werden dann Schritt für Schritt hinzugefügt. Moderne benutzerfreundliche Konfiguratoren, wie zum Beispiel Heavycon 3D von Phoenix Contact, erlauben es dem Anwender, aus einer bildlich dokumentierten Auswahlliste die gewünschten Komponenten per Drag & Drop zusammenzufügen.

Dreidimensionale Ansicht

Die Logik des Konfigurators stellt hierbei sicher, dass die konfigurierte Lösung im Bereich des technisch Möglichen bleibt, dass also die Komponenten funktional und mechanisch zusammenpassen. Das System gleicht beispielsweise Baugrößen ab, ermittelt passende Gegenstücke für Kontakteinsätze und bietet zu den zusammengestellten Produkten passendes Zubehör an. Diese und ähnlich zeitraubende Tätigkeiten müssen also nicht mehr vom Anwender selbst ausgeführt werden.

Je nach System kann er außerdem noch während des Konfigurationsvorgangs den Fortschritt seiner individuell konfigurierten Steckverbindung in dreidimensionaler Ansicht verfolgen. Die Visualisierung hilft dabei, einerseits die selbst ausgewählten Entscheidungen und andererseits die systemisch ausgewählten Komponenten nachzuvollziehen und sofort zu erkennen. Eine fehlerhafte Auswahl kann umgehend korrigiert werden. Am Ende des Konfigurationsvorgangs erhält der Anwender eine Übersicht über die ausgewählten Komponenten und kann noch einmal überprüfen, welche Bauteile in welcher Menge bestellt werden. Zudem ist es möglich, die individuelle Menge der Komponenten anzupassen, etwa um Ersatzteile vorzuhalten.

Unterstützung beim Entwicklungsprozess

Vorteilhaft ist auch eine weitere Funktion, mit der eine Identifikationsnummer für die konfigurierte Lösung automatisch vergeben wird. Werden Elektronik und Mechanik etwa in einem Schaltschrankprojekt durch zwei Personen entwickelt, kann der konfigurierende Anwender das Ergebnis zur Kontrolle weiterleiten. Der nächste Anwender muss lediglich die Identifikationsnummer, auch Lösungs-ID genannt, kennen und kann die Konfiguration damit direkt aufrufen. Da die dreidimensionale Ansicht der erzeugten Lösung jederzeit als CAD-Volumenmodell heruntergeladen werden kann, ist zudem eine direkte Integration in die CAD-Entwicklung des Projekts möglich, in dem die Steckverbindung zum Einsatz kommen soll. Die größte Zeitersparnis ergibt sich für den Entwickler dann daraus, dass er die 3D-Modelle der einzelnen Komponenten nicht selber zusammenfügen muss. Stattdessen ist das gesamte Beziehungswissen der Steckverbinderlösung bereits im Volumenmodell berücksichtigt. Eine Kollisionsprüfung mit der vollständigen Steckverbindung kann dadurch noch vor der Bestellauslösung erfolgen. Reicht der verfügbare Bauraum nicht für den Einbau, ist eine Anpassung auch zu diesem Zeitpunkt kein Problem.

Die konfigurationsbegleitende Prüfung durch das System, die visuelle Kontrolle während des Konfigurationsvorgangs sowie die Möglichkeit der Prüfung von Bauräumen durch den vor der Bestellung verfügbaren CAD-Download bewahren den Anwender vor einer Lieferung falscher oder nicht gewünschter Komponenten. Darüber hinaus werden Wartezeiten auf ansonsten eventuell erforderliche Nach- und Ersatzlieferungen während des Fertigungsprozesses in erheblichem Maße verringert. Durch eine deutliche Verringerung an Rück- und Ersatzlieferungen lassen sich zusätzlich Verwaltungskosten für die Koordination sowie Logistikkosten für das Handling nicht benötigter Komponenten einsparen. Und nicht zuletzt werden unnötige Materialtransporte vermieden – was sich wiederum vorteilhaft auf die Umwelt auswirkt.

Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen

Um zukünftig Fertigungs- und Logistikprozesse effizienter zu gestalten, werden auch bei Phoenix Contact die involvierten Systeme sukzessive weiterentwickelt. So könnte eine überwachende Instanz das Bestellverhalten automatisiert auswerten und wertvolle Impulse zur Optimierung der Disposition geben. Häufig konfigurierte und bestellte Lösungen könnten manuell oder automatisch als fertig vorbereiteter Artikel erzeugt werden. Dies würde die Vorfertigung und Einlagerung – einhergehend mit einer Herstellkostenoptimierung – vereinfachen und vor allem eine noch schnellere Lieferzeit ermöglichen. Auch eine gezielte Führung des Anwenders hin zu direkt verfügbaren Varianten kann umgesetzt werden. ik

Direkt zum Konfigurator für schwere Steckverbinder gelangen Sie hier:
t1p.de/ol29

Messe SPS 2019: Halle 9, Stand 310

Kontakt zu Phoenix Contact:
Phoenix Contact Deutschland GmbH
Flachsmarktstraße 8
32825 Blomberg
Tel.: +49 52 35/3-1 20 00
Fax: +49 52 35/3-1 29 99
E-Mail: info@phoenixcontact.de
Website: www.phoenixcontact.com


PLUS

Digitale Daten bilden die Grundlage

Bevor ein moderner 3D-Konfigurator für Anwender bereitsteht, ist eine Vielzahl an Schritten erforderlich. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung sind die zugrundeliegenden digitalen Daten und Informationen. Dazu zählen:

  • alle technischen Eigenschaften und Daten der zu konfigurierenden Komponenten,
  • alle nicht-technischen Parameter, die darüber hinaus relevant für die Auswahl und Konfiguration der Komponenten sind sowie
  • 3D-Modelle mit Koordinaten der Produkthülle und Funktionsankern.

Im Idealfall liegen die technischen Daten in strukturierter Form vor, also nach einem einheitlichen Schema in einer Datenbank. Auch alle weiteren im Laufe des Entwicklungsprozesses benötigten Daten – etwa zusätzliche Kriterien, nach denen der Konfigurator später entscheidet – sollten in gleicher Art und Weise gespeichert werden.

Werden digitale Daten einmalig und zentral erfasst, muss dies nicht für jede neue Anwendung erneut erfolgen. Beispiele dafür sind Online-Shops, CAE-Systeme oder auch Klassifizierungssysteme wie eCl@ss. Die Daten können dann immer wieder verwendet werden. Auch Änderungen und Aktualisierungen von Daten sind zentral möglich und so in kürzerer Zeit und mit geringerem Aufwand umsetzbar.

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