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Hiperface DSL: Zuverlässige Einkabel-Lösungen - KEM

Servoantriebe
Zuverlässige Einkabel-Lösungen

Hiperface DSL
Hier werden die elektrischen Kabel und Leitungen in ihren Schleppketten mit bis zu fünffacher Erdbeschleunigung getestet. Bild: Helukabel
Derzeit beschäftigen sich alle Antriebshersteller mit der rein digitalen Motorfeedback-Schnittstelle Hiperface DSL für Servomotoren. Mit dieser Schnittstelle müssen sich auch Hersteller der elektrischen Leitungen beschäftigen. Helukabel bietet dazu heute passende, getestete und zuverlässige Hybridleitungen an.

Die Autorin: Angela Scheufler, freie Journalistin und Geschäftsführerin der Presse Service Büro GbR, Neunkirchen a. B.

Es ist etwas ungewöhnlich, aber umso interessanter, dass ein neu entwickeltes Bauteil früher oder später den ganzen Markt umkrempelt. Als Sick im Herbst 2011 die Hiperface DSL Encoder zur SPS/ IPC/Drives präsentierte, gab es zwar schon Wünsche der Antriebshersteller nach einer digitalen Version, aber noch nicht einen Motor, auf den der Encoder passte.
Bislang waren die Komponenten eines Servoantriebs, bestehend aus Motor und Regler, über zwei separate Anschlusskabel für Energieversorgung und Datenübertragung miteinander verbunden. Auf dem Servomotor befindet sich der Geber, der die Rotorstellung feststellt und das Ergebnis zur Steuerung kommuniziert. Für diese permanente Soll-Ist Abfrage gab es auf jedem Servomotor bislang zwei Anschlussstecker: einen für die Leistungsversorgung des Motors und einen für die Datenübertragung des Gebers.
Motor-Feedback-Kommunikation über das Motorkabel
Bei der neuen Technik erfolgt die gesamte Motor-Feedback-Kommunikation nur noch über das Motorkabel. Hierzu wird die Datenübertragung auf die Versorgungsspannung aufmoduliert. Mit der digitalen Motorfeedback-Schnittstelle Hiperface DSL erfolgt die Kommunikation zwischen Frequenzumrichter und Motor-Feedback-System nur noch über zwei Adern. Aus je einem Kabel für Motor- und Geberleitung wird ein Hybridkabel, es entfallen Anschlussstecker und der Bauraum sowie Installationsaufwand der elektrischen Leitungen verringern sich.
Noch nicht alle Antriebssysteme können die Daten des Hiperface DSL-Protokolls entschlüsseln, und auch die Regler müssen entsprechend umkonstruiert werden. Thomas Pikkemaat, Produktmanager Antriebstechnik bei der Helukabel GmbH in Windsbach, ist sich sicher, dass nicht alle herkömmlichen Antriebe durch die Einkabel-Lösung ersetzt werden, vermutet aber auch: „Voraussichtlich wird die Hiperface DSL-Technik der Schnittstellen-Standard der Zukunft werden“.
Neuland für den Leitungsspezialisten
„Früher hatten wir ein oranges und ein grünes Kabel, die zusammen abgeschirmt in einem gewissen Abstand in einer Schleppkette lagen. Bei dem jetzt zusätzlichen Paar innerhalb einer Leitung fehle der Außenschirm von der Geberleitung und es besteht eine räumliche Nähe. „Ich kann natürlich dieses Paar doppelt schirmen“, so Pikkemaat. Die Schwierigkeit sei aber die Bewegung des Kabels innerhalb der Schleppkette. Dabei lässt die Schirmfähigkeit vom Schirmgeflecht nach.
„Aufgrund der positiven Argumente für die Hiper DSL-Technik haben wir uns frühzeitig sehr intensiv mit dieser Lösung beschäftigt“, sagt Pikkemaat. „So haben wir heute bereits Felderfahrung und können den Antriebsspezialisten funktionierende, langlebige Lösungen bauen.“I

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