Schneider Electric und SIG erweitern Partnerschaft in der Digitalisierung

Digitalisierung

Schneider Electric und SIG erweitern Partnerschaft im Bereich Digitalisierung

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Sich schnell wandelnde Trends zwingen die Industrie, die Time-to-Market zu verringern. Dies gilt auch für die Markteinführungszeit von Verpackungsmaschinen. Hersteller solcher Maschinen benötigen Technologien und Partner für die Entwicklung und Konstruktion komplexer Maschinen. Schneider Electric und Getränkekarton- und Füllmaschinenhersteller SIG erweitern daher ihre Partnerschaft im Bereich Digitalisierung, Maschinenvernetzung und Ankopplung an Leitsysteme im Segment Dairy.

Reinholt Schlechter, OEM Segment Manager Material Handling & Packaging von Schneider Electric

Inhaltsverzeichnis

1. Vernetzungskonzept für Verpackungsmaschinen
2. Zukunftsweisendes Steuerungs- und Sicherheitskonzept

 

Schneider Electric und SIG werden künftig enger zusammenarbeiten und dabei die Weichen für die digitale Produktion von morgen stellen. Seit mehr als 15 Jahren kooperieren die beiden Unternehmen: Schneider ist der Standardausrüster für elektrische Installationen und Automationspartner für SIG im Bereich Molkerei-Abfülllinien. Die Partnerschaft mit einem der weltweit größten Hersteller von Getränkekartons und den dazugehörigen Füllmaschinen wurde nun erweitert, um auf dem Weg zur Smart Factory den Anforderungen der Zukunft in punkto Flexibilität, Konnektivität und Produktivität gerecht zu werden. Grundlage hierfür ist ein neues Vernetzungs- und Datenaufbereitungskonzept für Bestands- und Neumaschinen, um optimale OEE-Kennziffern und Reports zu unterstützen. Darüber hinaus ist es das Ziel, beliebige bereits bestehende MES-Strukturen (Management Executive Systems) anzukoppeln und mit Hilfe standardisierter OPC-UA-Protokolle sicher zu bedienen. Basis hierfür ist die Ecostruxure-Architektur des Automatisierungsspezialisten, die Vernetzung auf jeder Ebene vom Sensor bis in die Cloud möglich macht.

Vernetzungskonzept für Verpackungsmaschinen

Zentraler Bestandteil des Vernetzungskonzepts ist die „Green Box“, ein IPC mit umfangreichen installierten Softwarepaketen. Als universelle und erweiterbare IIoT-Lösung für Verpackungsmaschinen erlaubt es diese Lösung, unterschiedlichste Maschinen anzubinden, Datenaufbereitung über Templates zu integrieren und verschiedenste Spezifikationen von Leitsystemen und MES-Schnittstellen zu bedienen. Sie überzeugt weiterhin im Bereich der Konnektivität durch ihre über 240 Treiber für verschiedene Kommunikationsprotokolle. Hiermit lassen sich sowohl alte Bestandsmaschinen als auch neue Anlagen und Steuerungen herstellerunabhängig an das gewünschte System anschließen. So wird ein über die Jahre gewachsener Maschinenpark fit für Industrie 4.0. Die Vorteile für den Endkunden: Wachstum durch die flexible Anpassung des Produktportfolios, Kostenreduzierung durch Produktionsstätten-übergreifende Standardisierung, Unabhängigkeit von der Architektur eines Automatisierers. Mit Schneider Electric als strategischem Partner erhofft sich SIG weitere Vorteile bei zukünftigen Entwicklungen und Branchentrends. Zukunftssicherheit gewährleistet die Green Box, auf der Softwarepakte wie beispielsweise der Augmented Reality Advisor oder der Machine Advisor installiert und genutzt werden können, beispielsweise für Predictive Maintenance oder Teleservice. Hinzu kommen vorbereitete Bibliotheken mit Bausteinen und Anzeigeelementen, die die Anwendung vereinfachen. Eine Einbindung in die Cloud ist optional jederzeit möglich. AR-Applikationen bieten hohe Transparenz und Akzeptanz der Maschinenbedienung, Einrichtung und Wartung der Maschinen. Erklärende Videos mit hinterlegten Dokumentationen werden verknüpft mit einer Animation und Bilderkennung.

Zukunftsweisendes Steuerungs- und Sicherheitskonzept

Seit Jahren liefert der Automatisierungsspezialist mit den Steuerungsplattformen Pacdrive M und Pacdrive3 die Automatisierungs- und Antriebstechnik für Abfüllmaschinen und Downstreamlinien der Schweizer. Mit der Umsetzung der neuen Steuerungsgeneration Pacdrive3 setzt der Verpackungsspezialist weitere Produkte von Schneider ein. Die Ethernet-basierte Echtzeit-Kommunikation mit Sercos III deckt sämtliche Aspekte in der Maschine ab: Maschinensteuerungsebene, E/A Feldebene, Servo-Antriebstechnik und Sicherheitstechnik kommunizieren über einen zentralen Ethernet-Bus. Die Diagnose ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Weitreichende Diagnosemöglichkeiten auch von Fremdgeräten an Sercos III wurden für diesen Maschineneinsatz optimiert. Auch durch die neue integrierte Sicherheitstechnik, sichere Logik und zuverlässige Servotechnik wird es SIG ermöglicht, komplett neue Maschinenkonzepte zu realisieren. So verschafft beispielsweise das Fahren mit offenen Schutztüren durch sicher reduzierte Geschwindigkeit dem Betreiber neue Möglichkeiten bei maximaler Maschinensicherheit. jg

www.schneider-electric.de

Detailszur Automatisierung von Verpackungsmaschinen mit Schneider Electric:

hier.pro/bY2Ld

Messe SPS IPC Drives 2018: Halle 1, Stand 540


„Zentraler Bestandteil des Vernetzungskonzepts ist die „Green Box“, ein IPC mit umfangreichen installierten Softwarepaketen.“

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