Manufacturing Integration Plattform (MIP)

Ökosystem für Fertigungs-IT: MIP von MPDV

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Im Rahmen von Digitalisierung ist es nur konsequent, die Ideen der Plattformökonomie auch auf die Smart Factory anzuwenden. Der Zerfall monolithischer IT-Strukturen, die Verteilung der Intelligenz auf die Dinge und deren Einbindung in das Netzwerk sind Kennzeichen einer Entwicklung, für die Industrie 4.0 steht. Die Manufacturing Integration Platform (MIP) trägt dieser Entwicklung Rechnung –als gestaltbarer Lebensraum für den digitalen Zwilling einer individualisierten Fertigung und Fertigungs-IT.

Markus Diesner, Product Marketing Manager bei MPDV

Inhaltsverzeichnis

1. Funktionsumfang und Betriebsmodelle
2. Beginn der Plattformökonomie
3. Zieldefinition und erste Schritte
4. Komfortabler Einstieg in die Welt der MIP

Leistungsfähige MES-Lösungen wie Hydra von MPDV stellen „out-of-the-box”-Anwendungen bereit, um die Fertigung transparenter und effizienter zu machen. Im Gegensatz dazu und ganz im Sinne von „do-it-yourself” bietet die Manufacturing Integration Platform (MIP) heute schon die Möglichkeit, Fertigungs-IT auf Basis einer integrativen Plattform zu entwickeln und zukünftig verfügbare Anwendungen (sogenannten mApps) unterschiedlicher Anbieter flexibel miteinander zu kombinieren. Mit einem offengelegten semantischen Informationsmodell und vielen hilfreichen Basisdiensten bietet die MIP dem „Digitalen Zwilling” der Fertigung einen geeigneten Lebensraum. In Kombination mit einer Vielzahl an mApps bildet die Plattform die Grundlage für die Vision einer zukünftigen Fertigungs-IT. Mittlerweile ist die MIP an einem Punkt angekommen, dass man nicht mehr nur von einem innovativen Konzept sprechen kann sondern von einem verfügbaren Produkt. MPDV sieht die MIP als ersten Vertreter von Fertigungs-IT 4.0 an und erweitert damit das bestehende MES-Produktportfolio um eine offene Plattform.

Funktionsumfang und Betriebsmodelle

Die MIP kann modular lizenziert und bedarfsgerecht betrieben werden. Dabei stehen die Anforderungen des Anwenders im Vordergrund. Beispielsweise wird nur der Zugriff auf diejenigen Objekttypen freigeschaltet, die für den aktuellen Anwendungsfall benötigt werden. Falls eine Anbindung von Enterprise-Systemen (z. B. ERP) benötigt wird, können beispielsweise die Enterprise Connectivity Services (ECS) lizenziert werden. Auch das integrierte Benutzermanagement kann je nach Bedarf eigenständig oder in Ergänzung zu einer externen Verwaltung genutzt werden. Sogenannte MIP Add-Ons bringen standardisierte Funktionen mit, die das Entwickeln von Anwendungen vereinfachen.

Beginn der Plattformökonomie

Inzwischen arbeitet der MES-Spezialist daran Partner für das aufzubauende Ökosystem rund um die MIP zu finden. Dabei gilt es zu bedenken, dass die Plattform nicht nur ein neues Produkt ist, sondern auch, dass sich der Markt für eine solche Plattform erst noch entwickeln muss. Die ersten Anfragen zeigen bereits, dass die Fertigungsindustrie eine solche Plattform braucht. Doch vielen Produktionsbetrieben ist das selbst noch gar nicht bewusst. Daher müssen die Experten des Anbieters erst darüber aufklären, was die Plattform leistet und in welchen Bereichen sie Mehrwert bietet. Auf diesem Weg unterstützen auch die Partner.

Zieldefinition und erste Schritte

Das erklärte Ziel der Partneraktivitäten rund um die MIP ist ein Netzwerk aus Teilnehmern unterschiedlicher Ausrichtung und Interessensgebieten. Im ersten Schritt wird MPDV auf Hersteller von Maschinen, Komponenten und Ausrüstung für den Shopfloor zugehen, die ihren Kunden einen softwarebasieren Mehrwert bieten wollen oder müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Indem eine solche Anwendung als sogenannte mApp (Manufacturing Application) realisiert wird, verschafft der Anbieter sowohl dem (zukünftigen) Maschinenbetreiber als auch sich selbst eine Eintrittskarte in das Ökosystem der MIP. Insbesondere die Hersteller von Anlagen und Komponenten profitieren bereits im frühen Stadium von den Vorzügen der Plattform. Die Entwicklung eigener mApps hat in erster Linie den Vorteil, dass keine Datenstrukturen grundlegend neu entwickelt werden müssen – diese bringt die Plattform bereits mit und stellt diese allen Anwendungen offen zur Verfügung. Für die Anwender der mApps hat diese moderne Art der Software-Implementierung den Vorteil, dass die Kombination mit weiteren Anwendungen und die Integration mit anderen Systemen auf Basis der MIP deutlich komfortabler sind als bei einem proprietären System.

Komfortabler Einstieg in die Welt der MIP

Um den Einstieg in die Entwicklung von Anwendungen (mApps) für die Plattform zu ermöglichen, bietet MPDV ein Software Development Kit (SDK) an. Das MIP-SDK beinhaltet neben einer umfangreichen Dokumentation auch Tutorials mit Beispielanwendungen sowie einen Service Tester und einen Repository Client. In Kombination mit der MIP können auf diesem Wege Anwendungen für den eigenen Bedarf oder als Produkt für andere Unternehmen entwickelt und implementiert werden. In einem weiteren Schritt wird der Anbieter auch Fertigungsunternehmen ansprechen, die zwar Bedarf an Fertigungs-IT haben, die aber mit einem klassischen MES-System nicht auskommen – sei es aufgrund komplexer und individueller Anforderungen oder sei es, da sie bereits viele selbstentwickelte Insellösungen betreiben, die miteinander verbunden werden sollen. Diese Fertigungsunternehmen, die meist eine hohe Kompetenz für Softwareentwicklung haben, profitieren von der Plattform im Sinne der Standardisierung von Schnittstellen, Datenmodellen und Datenhaltung. Insbesondere die vorhandenen Basisdienste der Plattform bieten diesen Unternehmen einen Mehrwert. Beispielsweise lässt sich die MIP als einheitliche Datenbasis nutzen und wodurch sich die Pflege von Schnittstellen auf ein Minimum reduziert. Durch das offengelegte semantische Informationsmodell bietet die Plattform viele Vorteile und erspart den Entwicklern viel Zeit und Aufwand.

Mit größerer Menge und Vielfalt an Anwendungen in Form von mApps am Markt wird die MIP auch für die dritte große Zielgruppe immer interessanter – die Systemintegratoren. Deren Nutzen aus der Plattform ist die Kombinierbarkeit beliebiger mApps auch unterschiedlicher Hersteller. Daraus resultiert die Möglichkeit, nahezu jede Anforderung mit standardisierten Anwendungen zu erfüllen. Der Kunde bekommt zwar eine individuelle Lösung, kann sich aber sicher sein, dass jeder Baustein dieser Lösung für sich gesehen keine Sackgasse ist – und falls doch, so muss lediglich der betroffene Baustein ausgetauscht werden und der Rest der Lösung ist weiterhin lauffähig. Die offene Plattformarchitektur und das semantische Informationsmodell der MIP stellen dabei sicher, dass alle mApps miteinander kommunizieren können und stets das gleiche „Verständnis” von den Objekten und Daten haben. jg

www.mpdv.com

Details zur Manufacturing Integration Plattform (MIP) von MPDV:

hier.pro/3a4kd



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