Umfassende E-CAD-Lösung für das plattformorientierte Design

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Im Oktober 2013 hat Zuken die neueste Version seines E-CAD-Systems E³-series 2014 angekündigt. Neben vielen Detailverbesserungen wurden neue Funktionen für die Schaltschrankfertigung, für die Schaltungsbeurteilung während der Konstruktion und für das plattformorientierte Design realisiert.

Exklusiv in KEM Dieser Beitrag stammt von der Zuken GmbH, Hallbergmoos

E³-series von Zuken ist ein modulares, skalierbares CAD-System für Entwicklung, Design, Dokumentation und Fertigung von Verdrahtungen, Kabelbäumen, Kabelmontage, Bedienpanels sowie hydraulische und pneumatische Systeme. Die Software nutzt eine objektorientierte Datenstruktur und einen gemeinsamen Kern. E3-series bildet sowohl die Logik der Systeme ab als auch deren physikalischen Aufbau, z. B. als Schaltschrank oder Kabelbaum und die nötigen Fertigungszeichnungen. Zwischen den verschiedenen Modulen erfolgt ein Datentransfer. So wird der Anwender während des gesamten Designprozesses von der Entwicklung bis hin zur Produktion optimal unterstützt. Durch die konsistente Datenhaltung werden Fehler vermieden, die Qualität der Entwürfe steigt, und Änderungen lassen sich deutlich schneller umsetzen.
„E3-series ist eine modulare Lösung und kann auf verschiedene Branchen zugeschnitten werden. Unsere Hauptbranche ist der Maschinenbau. Durch umfang- reiche Funktionalitäten bei der Verlegung von Kabeln bzw. Kabelbäumen haben wir in den letzten Jahren aber auch zunehmend Erfolg im Fahrzeugbau und auch bei Flugzeugen“, erklärt der zuständige Produktmanager Ulrich Prottung.
Anbindung an mechanische CAD-Systeme
Für die Anbindung an mechanische CAD-Systeme gibt es das Schnittstellenprodukt E3-3D-Routing-Bridge. Mit diesem kann man Kabel, Drähte oder auch nur Verbindungen sowie deren Ziele an das 3D-CAD-System übergeben.
„Abhängig vom Zielsystem bieten wir auch an, die Daten aus dem 3D-System wieder in E3-series zurückzuspielen, dort über ein ‚Flattening-Modul‘ in 2D zu überführen und ein Foarmboard-Design zu ermöglichen. Hier ergeben sich dann, durch die Definitionen im Schema, die Segmentdurchmesser“, so Ulrich Prottung weiter.
E3-series sorgt ebenso für eine komfortable Anbindung der Elektronikwelt. Dabei werden die Leiterkarten mit den elektronischen Applikationen als „Black Box“ in den E3-series-Schaltplan übernommen, mit allen Informationen über Interfacestecker, Klemmen etc. Das geschieht automatisiert und entlastet den Bearbeiter stark.
Verbesserte 3D-Schaltschrankfunktionen
Zunächst zu einigen Verbesserungen für die Bearbeitung von Schemata: E3-schematic enthält zahlreiche neue Funktionen, die die Bedienung erleichtern:
  • Hervorheben von Objekten in Ordnern des Bauteilbaums sowie zusätzliche Informationen im Bauteilbaum, z. B. den Lieferantennamen, die aktuelle Einstufung oder benutzerdefinierte Attribute
  • Benutzerdefinierte Symbole im Bauteilbaum zur eindeutigen Darstellung von bestimmten Teilen (z. B. ein Motorsymbol für Motorteile)
  • Bessere Handhabung gruppierter Teilschaltungen zur besseren Wiederverwendung von Teilsystemen. Damit werden Teilsysteme als Gesamtheit behandelt und können verschoben, aktualisiert oder gelöscht werden.
Beim Schaltschrank ist es nun so, dass mit der neuen Version 3D-Komponenten frei im Raum platziert werden können. Eine zusätzliche Definition für die Platzierung von Halterschienen ist nicht mehr notwendig.
Das neue Fertigungsmodul in E³-panel+ ermöglicht die Ausgabe von Bohr- und Fräsdaten in DXF-Format. Die Zuordnung der Lagen kann für das jeweilige Zielsystem konfiguriert werden. Die Definition der Bohrungen und Ausbrüche erfolgt in der Bauteilbibliothek oder spätestens in der Zeichnung. „Für diese Datenübergaben von CAD nach CAM haben wir bisher spezielle Interfaces vorgehalten, nun gibt es eben diese Standardschnittstelle für alle, auf der Basis von DXF“, erklärt Ulrich Prottung weiter.
Überprüfung während der Konstruktion
Eine weitere Neuerung betrifft hauptsächlich den Fahrzeugbau: Ein funktionaler Tester, der während der konstruktiven Arbeit das Design prüft. An jeder Stelle des Schaltplans wird Spannung und Strom berechnet und so kann man etwa den Spannungsabfall über die verschiedenen Leitungen direkt sehen.
Die neue Lösung sorgt automatisch dafür, dass Schaltpläne funktionstechnisch korrekt sind und die Toleranzen für Drähte und Sicherungen eingehalten werden. Die Designanalyse wird in Echtzeit durchgeführt und ersetzt zeitaufwändige manuelle Prüfungen. Die verfügbaren Tests prüfen: den Strom, den Stromweg, den Spannungsabfall, die Dimensionierung von Sicherungen, den Drahtquerschnitt, die Last und den voreingestellten Drahtaufbau. I

Info & Kontakt
Zuken Ulrich Prottung, Product Manager Tel.: 07305 93090
Direkt zum E-CAD- Systems, E³-series 2014
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