Sonderschau Rapid X – Digitale Produktentwicklung ganz real So lebt die Prozesskette - KEM

Sonderschau Rapid X – Digitale Produktentwicklung ganz real

So lebt die Prozesskette

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Als Teil der Hannover Messe hat sich die Digital Factory als internationale Leitmesse herauskristallisiert. Im Fokus stehen integrierte Prozesse, IT-Lösungen und der digitale Datenfluss in Unternehmen. Als Beispiel erwähnen wir hier die NC-Gesellschaft und Autodesk, die zusammen mit weiteren Partnern erstmals eine gelebte digitale Prozesskette zeigen.

Die digitale Revolution hat mittlerweile den Mittelstand erreicht und eröffnet so neue Märkte. Auf der Hannover Messe 2008 wird den Besuchern exemplarisch die gelebte digitale Prozesskette eines für viele Kunden repräsentativen Mittelständlers präsentiert. Die Sonderschau Rapid X bringt alltägliche Entwicklungs- und Produktionsmethoden auf die Messe. Unter der Moderation der NC-Gesellschaft e. V. präsentieren Autodesk und sein Kunde Hubtex dieses Projekt. Damit bietet Rapid X die einzigartige Möglichkeit, virtuelle Produktentwicklungsprozesse an einem realen Beispiel von Anfang bis Ende zu erleben. Durch weitere Industriepartner wird die gesamte Produktentwicklung bis hin zur Fertigung einzelner Komponenten durchgängig dargestellt. Von der Idee über die Entwicklung bis hin zur Herstellung von Fertigungsunterlagen erlebt der Besucher, wie digitale Entwürfe in die Realität umgesetzt werden. Von der 3D-Konstruktion am Rechner hin zum fertigen Produkt.

Keine Chance für Prototypen oder Nullserien
Das umfangreiche Vorhaben wird in Halle 17 Stand C60 auf insgesamt 300 m² zu sehen sein. An über 13 Prozessschritten wird am Beispiel der Firma Hubtex eine Produktentwicklungskette aufgebaut, wie sie im Unternehmen unter Einbeziehung von Zulieferern nahezu im vollen Umfang bereits gelebt wird. Hubtex hat sich auf den Bau von Gabelstaplern, Seitenstaplern und Sondergeräten für schwere und sperrige Güter spezialisiert. Häufig betragen die Aufträge Losgröße 1 und steigern sich im günstigsten Fall auf 40 bis 70 Geräte. Jährlich verlassen rund 500 Fahrzeuge und Spezialgeräte das Werk in Fulda, den Hauptsitz des Unternehmens. Die Herausforderung besteht darin, trotz niedrigster Stückzahlen flexibel, schnell und wirtschaftlich die spezifischen Wünsche des Kunden zu erfüllen. Daher werden Prototypen oder Nullserien bei Hubtex nicht produziert. Die Arbeit erfolgt ausschließlich am digitalen Prototyp, was bedeutet, dass jedes Gerät sofort funktionieren muss. Die einzelnen Schritte bei der Produktion solcher Spezialgeräte zeigt das Unternehmen durch Rapid X auf der Hannover Messe. Die etablierte Prozesskette wird zusätzlich um neue Technologien erweitert. Hubtex will dadurch neue Möglichkeiten für die eigene Produktion kennenlernen und eruieren. Dazu Jürgen Keller, Geschäftsführer Technik bei Hubtex: „Wir unterstützen das Projekt Rapid X, weil wir überzeugt sind, dass nur die beständige Verbesserung der Produkte, Entwicklungs- und Produktionsprozesse unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichert. Wir zeigen gerne, was wir bereits erreicht haben und erhoffen uns aus der Zusammenarbeit mit innovativen neuen Partnern gute Ideen für unsere nächsten Schritte.“ Das Unternehmen vollzieht momentan einen starken Wandel im Bereich neuer digitaler Prozesse für die gesamte Produktentwicklung. Deswegen wurde es als Praxispartner für Rapid X ausgewählt, da der Alltag vieler Unternehmen mit dem von Hubtex vergleichbar ist.
Von der Design-Studie zum Produkt
Die Besucher können einen tiefen Einblick in die Produktentwicklung bei Hubtex gewinnen. Es werden verschiedene Prozessschritte gezeigt, die untereinander vernetzt sind. Ausgangspunkt ist der fertige Seitenstapler. Nun wird gezeigt, wie einzelne Komponenten dieses Staplers entwickelt und gefertigt werden. Eine Schlüsselrolle spielen dabei das Lenkrad, das Lenkpult sowie das Hydroaggregat des Staplers. An unterschiedlichen Strängen wird die Entwicklung dieser Komponenten verdeutlicht. Zum Beispiel erstellt die Firma Gotha Design und Marketing mit Hilfe von Autodesk Alias-Studio eine Designstudie des Lenkrads. Das digitale 3D-Modell ist die Basis für die nächsten Schritte. Von der Fertigung von Einsätzen für das Spritzgusswerkzeug des Lenkrads bis zur Herstellung des Lenkpults durch Rapid Manufacturing, können die Schritte nachvollzogen werden. EOS zeigt, wie mittels Laser-Sinter-Verfahren direkt kleine Stückzahlen kosteneffizient gefertigt werden. Durch eine Virtual Reality Lösung von Icido kann das 3D-Gesamt-Modell auf ergonomische Anforderungen hin überprüft werden. So wird sichergestellt, dass die Fahrer der Stapler trotz beengter Verhältnisse genügend Platz zur Verfügung haben und auch das Sichtfeld für gefahrloses Arbeiten ausreichend bemessen ist. Durch Analysen und Simulationen mit Autodesk Inventor werden die Belastungen von Bauteilen und deren Bewegungsräume genau validiert. Doch dies sind nur einige wenige Prozesse, die Rapid X aufzeigt und miteinander verbindet. Ein Aspekt, der vor allem für Autodesk, Hauptsponsor von Rapid X, besonders wichtig ist: Mit seinen Softwarelösungen verändert Autodesk das Denken und Arbeiten in durchgängigen digitalen Prozessen für alle Unternehmensgrößen. Denn durch Digital Prototyping lassen sich Entwicklungszeiten verkürzen und Produktionskosten einsparen. Momentan nutzen nur ein Drittel der Unternehmen diese Möglichkeit. Rapid X hat daher eine Vorbildfunktion für Unternehmen, die noch nicht in durchgängigen digitalen Prozessen denken. Diese haben in Hannover die Gelegenheit, sich über Produktivitätsvorteile und Potenziale der digitalen Produktentwicklung zu informieren. „Rapid X ist Digital Prototyping zum Anfassen. Die Besucher sehen, welche konkreten Entwicklungsstufen die einzelnen Komponenten durchlaufen und wie die Übergabeschnittstellen zwischen den verschiedenen Prozessschritten aufgebaut sind. Mit Autodesk-Lösungen wird die Produktentwicklung komplett durchgängig und digital ermöglicht, was enormes Produktivitätspotenzial bei gleichzeitig überschaubaren Einstandspreisen realisiert“, erklärt Burkhard Hörnig, Marketing Solution Manager für Mechanik und Maschinenbau bei Autodesk.
Die Besucher sollen anhand von Rapid X erkennen, welche Vorteile durch Digital Prototyping entstehen. Die Prozesskette soll Anreize schaffen und neue Ideen entwickeln, wie die eigenen Unternehmensprozesse optimiert werden können. „Anhand von Rapid X demonstrieren wir, wie wichtig und vorteilhaft es auch für mittelständische Unternehmen ist, auf die Durchgängigkeit der Daten und der Prozessketten zu achten. Brüche in der Kette reduzieren die Produktivität und provozieren Fehler. Die Werkzeuge, die zum Einsatz kommen, sind keine Zukunftsmusik oder teure Spielerei. Wir zeigen den Stand der Technik, und was wir für ein geeignetes Instrumenta-rium halten, um auch in Zukunft unsere starke Marktposition zu behaupten“, sagt Achim Otterbein, Leiter Konstruktion und Entwicklung bei Hubtex.
Halle 17, Stand C60
Alias-Studio KEM 531
Autodesk Inventor KEM 532
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