Auch für komplexe Geometrien - KEM

CAx- und PLM-Software

Auch für komplexe Geometrien

Solidworks unterstützt Anwender im Werkzeug- und Formenbau (Werkzeug von JK Mold) und bietet in Version 2013 verbesserte Funktionen zur Kostenberechnung, Analyse und Zusammenarbeit
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Neue Features für mehr Produktivität: mit diesem Anspruch tritt das hier vorgestellte Unternehmen auf der Euromold an. Die Weltmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung ist die ideale Plattform, die CAD/CAE-Lösungen insbesondere der neuesten Version 2013 zu präsentieren. Darüber hinaus haben Besucher des Messestandes die Gelegenheit, sich über die beiden neuen Software-Pakete Electrical und Plastics zu informieren. Letztere richtet sich speziell an Werkzeug- und Formenbauer.

Exklusiv in KEM Autorin: Carola von Wendland, Public Relations EMEA, Solidworks Deutschland GmbH, München

Mit den neuen Add-Ins Plastics und Electrical für die Entwicklung von Kunststoff-Produkten bzw. Produkten mit elektrischen oder elektronischen Bauteilen erhalten Solidworks Anwender in diesen Märkten einen deutlichen Mehrwert. Mit Plastics steht eine leistungsfähige Spritzgusssimulation zur Verfügung, um konstruktionsbegleitend Aussagen zu potenziellen Fertigungsfehlern treffen und diese durch Variation von Bauteil- bzw. Werkzeuggestaltung, Material oder Prozessparametern vermeiden zu können. Die Software ist vollständig in die Basis Software integriert und eignet sich sowohl für Konstrukteure von Kunststoffbauteilen als auch für Hersteller von Spritzgusswerkzeugen. Plastics ermöglicht Konstrukteuren, den für die Befüllung erforderlichen Druck zu ermitteln. Zeichnet sich dabei ab, dass die Maschine diesen Druck nicht aufbringen kann, lassen sich wesentliche Prozessparameter wie die Temperatur der Schmelze oder die Einspritzgeschwindigkeit variieren, um eine sichere Formfüllung zu gewährleisten. Entscheidend für den Formenbauer ist es außerdem, die Position der Lufteinschlüsse zu kennen. Plastics visualisiert die zu erwartenden Lufteinschlüsse und analysiert, ob deren Position problematisch ist. Befindet sich der Einschluss an einer Trennebene der Form, ist eine Entlüftung möglich; gleiches gilt für Lufteinschlüsse an Auswurfpins oder Schiebern. Staut sich die Luft aber im Sichtbereich oder in der Mitte einer größeren Fläche der Form, schlägt die Software alternative Einspritzpunkte vor und stellt den entsprechenden Verlauf der Schmelzfront dar. Auf diese Weise kann der Konstrukteur den Anspritzpunkt an eine Stelle versetzen, die Lufteinschlüsse an unkritischen Stellen erzeugt. Plastics Professional 2013 erlaubt Anwendern jetzt auch, die Wanddicke und die Qualität des Spritzgussteils zu optimieren. Mit dem Premium-Paket 2013 lassen sich die Angusssysteme für den Spritzguss analysieren und die Werkzeuggröße sowie das Layout ändern, sodass Überarbeitungen reduziert oder sogar eliminiert werden.
Solidworks Electrical vereinfacht mit seinen intelligenten Konstruktionswerkzeugen, der umfangreichen Teiledatenbank und der Echtzeitintegration von 2D-Schaltplänen und 3D-Modellen die Konstruktion von elektrischen Systemen. Dank der bidirektionalen Echtzeitintegration mit dem Basis-CAD-Programm werden die Zusammenarbeit und die Produktivität von Elektro- und Maschinenbauingenieuren gleichermaßen verbessert sowie integrierte Stücklisten und Projektdaten geliefert. Die Produktreihe umfasst drei Pakete: Electrical für die dynamische Erstellung von 2D-Stromlaufplänen, Electrical 3D für die Erstellung eines 3D-Modells eines elektrischen Systems (einschließlich Kabel und Drähten) anhand der Schaltplandaten und Electrical Professional, einer Kombination aus Electrical und Electrical 3D.
Mehr als 200 neue Features
Mit mehr als 200 neuen Features geht die Version 2013 einen weiteren Schritt in Richtung Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und Erhöhung der Produktivität. Zusätzliche Funktionen in der CAD-Software helfen Anwendern, komplexe Geometrien schneller und einfacher zu erstellen und zu bearbeiten. Im Weiteren werden einige der wichtigsten Weiterentwicklungen näher beschrieben: Mit dem neuen Werkzeug „Konisch“ lassen sich ab sofort konische Kurven anhand der Endpunkte und des Rho-Werts skizzieren und tangential zur vorhandenen Geometrie ausrichten. Die Kurve kann abhängig vom Rho-Wert elliptisch, parabolisch oder hyperbolisch sein, ohne dass hierfür Gleichungen und Splines nötig werden. Schnelles Hinzufügen und Entfernen von Geometrien ohne Skizzen und in einem Arbeitsgang ermöglicht das neue Modellierungstool „Schneiden“. Anwender können damit Volumenkörper, Oberflächen und Ebenen schneiden sowie Volumenkörper und Verschlussoberflächen verschmelzen, um geschlossene Volumina zu definieren und mehrere Geometrien gleichzeitig zu erstellen.
Mit der Option „Muster“ mit veränderlichen Bemaßungen für die Features „Lineares Muster“ und „Kreismuster“ lassen sich in Version 2013 Abstände und Bemaßungen von referenzierten Kopien schrittweise für das gesamte Muster oder individuell für jede referenzierte Kopie modifizieren. Weiterhin ist es möglich, eine geänderte referenzierte Kopie in ihren ursprünglichen Status zurückzuversetzen. Das Variieren von Bemaßungsmustern reduziert den Zeitaufwand beim Erstellen von Mustern, verbessert die Flexibilität von Konstruktionen und verringert die Anzahl der für die Modelle erforderlichen Features.
Weitere Produktivitätsvorteile sind mit dem Schnittansichtsassistent erreichbar, der per Drag & Drop zu konsistenten Schnittansichten in Zeichnungen verhilft. Im Detail verwenden Anwender den verbesserten Skizziermodus für Schnittansichten in Verbindung mit der neuen Benutzeroberfläche für das Werkzeug „Schnitt“, um Schnittansichten zu erzeugen und auszurichten. In der neuen Oberfläche können Schnittansichten, ausgerichtete Schnittansichten und halbe Schnittansichten in einer Zeichnung erstellt werden. Die einzelne Oberfläche unterstützt dabei sowohl ASME- als auch ISO-basierte Standards. Ein weiterer Pluspunkt: Die manuelle Erstellung von Profilskizzen gehört mit dieser Erweiterung der Vergangenheit an.
Mit Version 2013 wurde auch die Funktion „Costing“ verbessert, um genauere Kostenrechnungen für eine größere Anzahl an Herstellungsprozessen durchzuführen. Unterstützt werden jetzt auch Drehen und Fräsen/Drehen einschließlich der Betrachtung von Mehrkörperteilen. Ebenfalls neu enthalten sind Programmierschnittstellen (APIs) für den Datenzugriff auf nachfolgende Produktionsschritte. Solidworks Costing ermöglicht es Kunden, die Kosten von mehr Bauteiltypen automatisch zu kalkulieren, präzisere Kostenvoranschläge zu erarbeiten und den Budgetrahmen durch verbesserte Kostenangaben und neue APIs einzuhalten.
Über das neue CAD-Admin-Dashboard lässt sich die Verwaltung und Fehlerbehebung für Workstations vereinheitlichen und so die Installation im Unternehmen optimieren. CAD-Administratoren haben die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit, den Hardware-Status und die Einstellungen in den Systemoptionen für jeden Solidworks-Computer im Unternehmen nachzuverfolgen. Über das Kundenportal kann der Dashboard-Zugriff auch von jedem anderen Standort aus erfolgen. Effizienter ist in Version 2013 auch das Arbeiten mir PhotoView 360, da es ab sofort das Netzwerk-Rendering unterstützt. Damit können Anwender wertvolle Zeit einsparen, indem sie mehrere Computer vernetzen und so die Rechenzeit für das Rendering verteilen und letztlich verkürzen.
Effiziente Konstruktionsprüfung
Neben den Erweiterungen im CAD-Bereich wartet auch das Programm Simulation mit zahlreichen Verbesserungen auf. Beispielsweise erlaubt die Submodellierung durch Netzverfeinerungen die Analyse in kritischen Bereichen, in denen Spannungen möglicherweise aufgrund von scharfen Ecken oder geometrischen und nicht gleichförmigen Lasten nicht korrekt berechnet wurden, ohne diese für das gesamte Modell erneut ausführen zu müssen. Dies spart Rechenzeit. An das von einer Elternstudie abgeleitete Submodell werden dabei die gleichen Lasten und Randbedingungen angewandt, die zuvor am Gesamtmodell berücksichtigt wurden.
Flow Simulation 2013 verringert die Komplexität des Strömungsdesigns, indem Anwender das Fließverhalten in vielfältigen Geometrien analysieren und die Analyseergebnisse mehrerer Konstruktionskonfigurationen miteinander vergleichen können. Der Algorithmus „Evenly Spaced Surface Streamline“ verwendet zum Beispiel eine neue GPU-basierte Technologie, um Oberflächenströmungslinien mit gleichmäßigen Abständen im interaktiven Echtzeitmodus darzustellen. Dies bietet eine optimale Verteilung von Strömungslinien über eine bestimmte Oberfläche. Zudem ist in der neuen Version auch die Kondensation von niedrigen Temperaturen unter Minus 70 Grad Celsius möglich. Dadurch können Dampf oder Feuchtigkeit unter extremen Bedingungen simuliert werden. So lässt sich etwa im Falle von Dampf durch ein Rohrsystem mit der neuen Funktionalität darstellen, wo die Kondensation je nach Temperatur in den Rohren ein Problem darstellen könnte.
Erweiterte Nachhaltigkeit
Die Software zur Bewertung der Umweltverträglichkeit, Sustainability, ermöglicht mithilfe neuer Werkzeuge einen schnellen Vergleich der finanziellen Auswirkung von Rohmaterialien und der Umweltverträglichkeit einer Konstruktionsentscheidung bereits während des Entwicklungsprozesses. Ab sofort lassen sich beispielsweise angestrichene Teile in die Betrachtung einbeziehen, indem die Farbmenge und die Umweltverträglichkeit des Anstrichs anhand der Oberfläche des Teils bestimmt werden. Insgesamt führen in Solidworks Sustainability 2013 verbesserte Algorithmen und ein robusteres und flexibleres Modell für den Lebenszyklus-Bestand zu noch genaueren Nachhaltigkeitsberechnungen.
Verbesserte Zusammenarbeit
Da die meisten Konstruktionsteams über mehrere Standorte verteilt arbeiten, optimiert die Version 2013 die Zusammenarbeit weiter durch verbesserte Konnektivität sowie erweiterte Anzeigefunktionen und Möglichkeiten für die gemeinsame Nutzung von Konstruktionen und Daten. Durch die Interoperabilität mit früheren Versionen lassen sich 2013-Dateien direkt mit dem Programm 2012 (SP5) öffnen und ermöglichen so eine nahtlose Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und internen Teams.
Auch beim Produktdatenmanagement können Anwender von Erweiterungen profitieren. So lassen sich über den Workflow in Solidworks Enterprise PDM 2013 eine effiziente Weiterleitung von Dokumenten und verbesserte Kontaktmöglichkeiten mit den Usern konfigurieren, um Verzögerungen zu reduzieren. Zudem ist der Zugriff auf DWG-Dateien innerhalb der EPDM-Lösung mithilfe der Draftsight-Benutzeroberfläche und Verwendung von 2D-Daten bei Konstruktionsprozessen möglich.
Halle 11, Stand E06
Solidworks,
Tel.: 089 642 60 409,
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