Achema 2018 zeigt Digitalisierung in allen Bereichen
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Achema 2018 zeigt Digitalisierung in allen Bereichen

Modularisierung ebnet Weg zur „Prozessindustrie 4.0“
Achema 2018 zeigt Digitalisierung in der Prozessindustrie

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Die auf der Achema zu sehenden Neuheiten zeigen, dass Industrie 4.0 und Lösungen rund um die digitale Transformation auch bei den Herstellern von Pumpen, Vakuumtechnik und Kompressoren vielfach im Mittelpunkt stehen. Der Wettbewerb um neue Geschäftsmodelle hat gerade erst begonnen. Dabei spielt der 3D-Druck eine besondere Rolle: Er wird den Ersatzteilmarkt revolutionieren.

Experten erwarten, dass die Prozessindustrie 2025 flexibler, integrierter und biologischer aussieht. Die Achema trägt den damit einhergehenden Trends mit den Fokusthemen „Flexible Produktion“, „Chemie- und Pharmalogistik“ und „Biotech for Chemistry“ Rechnung. Die Zukunft der Industriepumpe sehen Dechema-Experten etwa wie folgt:

  • Produkte ohne Sensorik und Kommunikation spielen künftig keine große Rolle mehr.
  • Traditionelle Produkte werden zukünftig durch Produkte mit Sensorik und integrierten Überwachungssystemen verdrängt – cyber-physische Systeme (CPS) werden zum Standard.
  • Hersteller oder Dienstleister etablieren Plattformen (Cloud), mit denen CPS über Gateways kommunizieren.
  • Herausforderung ist die Filterung relevanter Datenströme und Erstellung von Modulen, die einen Kundenutzen beinhalten.
  • Mit CPS, Cloud und Datenanalyse lassen sich maßgeschneiderte Dienstleistungen generieren.

Wie alle anderen Branchen muss auch die Prozessindustrie schneller und flexibler produzieren, um Kundenwünsche nach individuelleren Produkten zu erfüllen. Dies ist fast nur mit modularem Anlagenbau zu erreichen. Dabei werden bestimmte Grundfunktionen immer wieder wiederholt, um Abwicklungs- und Montagezeiten zu optimieren. Gefragt sind hier besonders die Ausrüster von Schlüsselkomponenten wie Kolonnen, Pumpen, Kompressoren mit Skids für Neuanlagen sowie Anlagenerweiterungen.

Generell ist zu verzeichnen, dass unter dem Eindruck rasant wachsender Energiekosten das ‚Rotating Equipment’ immer stärker mit elektronischen Bauteilen und Sensorik ausgerüstet wird. Doch reicht das allein nicht aus, solche Komponenten Industrie-4.0-ready zu machen. Die praktische Umsetzung von Industrie 4.0 bedeutet, dass eine Anlage nicht mehr allein vom zentralen Prozessleitsystem gesteuert wird. Die Intelligenz wandert ins Feld, wo smarte Feldgeräte spezifische Funktionalitäten ausführen, optional auch anderes technisches Equipment steuern und überwachen. Der nächste Schritt ist dann das digitale Pendant in der Cloud.

Die Menge der durch Sensorik zur Verfügung stehenden Daten bieten die Chance zu neuen Geschäftsmodellen: Bisher verkaufen die Hersteller faktisch Hardware, aber eigentlich die Bewegung des Mediums. Denkbar sind Konzepte, bei denen der Kunde das Fördern eines Mediums von A nach B bezahlt – also nicht mehr in die Hardware selbst investiert. Dem Hersteller fällt dann die Aufgabe zu, Förderprozesse so effizient wie möglich zu gestalten.

Und nicht nur in der Automobil-Welt sind Hybridsysteme in – auch bei Pumpen und Kompressoren machen sie von sich reden: Einstufige Pumpen, die mit dem herkömmlichen Laufrad einer normalsaugenden Kreiselpumpe ausgestattet sind, bekommen etwa unterstützend eine Zulaufschnecke vorgeschaltet. So sind sie selbstansaugend und eignen sich als CIP-Rücklaufpumpe und für das Fördern gashaltiger Medien. Und Hybrid-Kompressoren kombinieren die Vorteile von Kolbenmaschinen und Membranmaschinen und stellen eine zukunftssichere Investition im Hinblick auf zu erwartende Umweltauflagen dar. mc

www.achema.de

Messe-Info

Achema – Weltforum und Internationale Leitmesse der Prozessindustrie

11. – 15. Juni 2018

Frankfurt am Main

Direkt zum Programm

http://hier.pro/7Fear

In der Prozessindustrie wachsen die Anforderungen an Flexibilität, individuellere Produkte und schnellere Produkteinführungszeiten. Auch im Service, der im Maschinenbau eine immens wichtige Rolle spielt, gibt es Neuerungen. Pumpenhersteller KSB nutzt etwa inzwischen 3D-Druck, wenn Ersatzteile besonders schnell und in geringen Stückzahlen hergestellt werden müssen
Plan: Dechema
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