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Neue Hydraulikfiltergehäuse von Stauff bieten hohe Sicherheit

Fluidtechnik/Hydraulik
Neue Hydraulikfiltergehäuse von Stauff

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Leichter und kompakter präsentieren sich die neuen Hochdruck-Filtergehäuse von Stauff. Sie wurden für Hydraulikanwendungen mit einem maximalen Betriebsdruck bis 420 bar konzipiert und lassen sich bestmöglich an den Anwendungsfall anpassen. Tests der Impulsfestigkeit ergaben eine hohe Sicherheit bei langer Lebensdauer.

Dipl.-Ing. Alexander Aul, Leiter Konstruktion und Entwicklung und Dipl.-Ing. Thorsten Hamm, Konstruktion und Entwicklung, Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG, Werdohl

Inhaltsverzeichnis

1. Schlanker und leichter
2. Integrierte Zusatzfunktionen
3. Ein komplettes Programm
4. Condition Monitoring für den Elementewechsel
5. Sicherheit an erster Stelle
6. Kundenspezifische Ausführungen
7. Stauff Filtration Technology
8. Vollanbieter für System- und Behälterkomponenten

 

Kompakte Abmessungen und geringes Gewicht: Das sind zentrale Anforderungen an die Komponenten von mobilen Maschinen. Sie gelten auch für die Hydraulik, denn gerade im Antriebsstrang ist die „Packungsdichte“ ein wichtiges Kriterium, und die Forderung der Anwender nach möglichst hoher Effizienz und Leistungsdichte der Maschinen zwingt den Konstrukteur geradezu zum „Abspecken“ der Konstruktion.

Schlanker und leichter

Diese Trends haben die Entwickler der Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG bei der neuen Hochdruck-Filtergehäusebaureihe SF berücksichtigt. Das Ergebnis ist schon auf den ersten Blick sichtbar: Die Gehäuse bauen schmaler als die Vorgängerversion. Damit – und das ist ein weiterer Vorteil – sind sie auch austauschbar mit Gehäusen von Wettbewerbern. Das erhöht aus Kundensicht die Flexibilität.

Ein zweiter Vorteil wird deutlich, wenn man die Gehäuse in die Hand nimmt oder auf die Waage legt: Sie sind ein Fünftel leichter als die „alte“ SF-Baureihe. So können zum Beispiel bei der Baugröße SF-090 bis zu 2 kg eingespart werden. Die gewichtsoptimierte Konstruktion wird durch den neuen Filterkopf gewährleistet, in dessen Entwicklung viel Detailarbeit investiert wurde – mit der Folge, dass die neuen Filter nicht nur leichter sind, sondern auch optimale Strömungsverhältnisse bieten. Darüber hinaus wurde ein modulares Design verwirklicht, das die Anpassung an den individuellen Einsatzfall ermöglicht. Und, was ganz wichtig ist: Die Reduktion von Gewicht und Abmessungen führt keinesfalls zu einer Leistungsminderung der Filterbaureihe.

Integrierte Zusatzfunktionen

Typisch für die SF-Baureihe ist die Möglichkeit, Zusatzfunktionen zu integrieren. Im Filterkopf befindet sich ein Zapfen, der wahlweise nur als Aufnahme für das Filterelement dient, oder aber eine Gewindebohrung, die als Aufnahme für unterschiedliche Ventiltypen genutzt werden kann.

Am häufigsten entscheiden sich die Anwender für die Integration eines Bypass-Ventils, das bei einem Differenzdruck von 6 bar aktiviert wird und ein Vorbeiströmen des Öls am Filterelement bei erreichter Schmutzaufnahme erlaubt (Bild 1). Alternativ kann ein Rückschlagventil installiert werden, das ein Leerlaufen der weiterführenden Leitung beim Elementewechsel verhindert. Die dritte Option ist ein Reversierventil, das ein Umgehen des Filterelementes bei umgekehrter Durchflussrichtung ermöglicht. Viertens schließlich kann der Anwender ein Multifunktionsventil wählen, das die drei genannten Funktionen – Bypass-, Rückschlag- und Reversierventil – in einem kompakten Gehäuse kombiniert (Bild 2).

Ein komplettes Programm

Die neuen Hochdruck-Filtergehäuse sind in zehn Baugrößen für Volumenströme von 60 bis 1135 l/Min verfügbar. Im Vergleich zur Vorgängerserie ist eine Baugröße (Typ SF-130 mit 500 l/Min) hinzugekommen, um eine feinere Leistungsabstufung zu gewährleisten. Die angebotenen Anschlussvarianten wurden zusätzlich um einen SAE-Flansch mit 2″ erweitert.

Standardmäßig werden die Filtergehäuse mit einem Anschluss-Bohrbild geliefert, das die Kompatibilität mit den bisherigen SF-Filtergehäusen sichergestellt. Eine optionale Gehäusevariante lässt sich direkt, d.h. ohne Adapter, an Konstruktionen anbauen, in denen zuvor Gehäuse anderer Hersteller montiert waren.

Condition Monitoring für den Elementewechsel

Als Zubehör empfiehlt sich der Einsatz einer Verschmutzungsanzeige, die kontinuierlich den Differenzdruck erfasst. Für diesen Zweck hat Stauff neben den üblichen optischen, elektrischen sowie optisch-elektrischen Differenzdruckanzeigen zuletzt auch eine zweistufige Verschmutzungsanzeige entwickelt (Bild 4). Die Anzeige in Form eines mikroprozessor-gesteuerten Druckschalters ermittelt den mit zunehmender Verunreinigung des Filters anstehenden Staudruck vor bzw. den daraus resultierenden Differenzdruck über dem Filterelement und verfügt über zwei Alarmausgänge: Wird der vorgegebene Druckwert zu 75 % erreicht, leuchtet eine LED gelb auf und ein Ausgangssignal wird abgesetzt, z.B. als Vorwarnung an den Maschinenbetreiber oder die zuständige Wartungsfachkraft. Der Anwender hat dann – im Sinne der vorausschauenden Wartung – ausreichend Zeit, um den Elementewechsel vorzubereiten. Bei Erreichen von 100 % des definierten Differenzdrucks leuchtet eine weitere LED rot auf. Über ein zweites, zusätzliches Ausgangssignal kann zum Beispiel die automatische Abschaltung der Anlage veranlasst werden. Auch bestehende Anlagen, in denen Druckfilter bislang gänzlich ohne oder mit herkömmlichen, einstufigen Verschmutzungsanzeigen zum Einsatz kommen, können problemlos nachgerüstet werden.

Sicherheit an erster Stelle

Aus Sicht von Stauff ist es selbstverständlich, dass die Reduzierung von Gewicht und Bauraum nicht zu Lasten der Sicherheit geht. Die Hochdruck-Filtergehäuse sind für einen maximalen Betriebsdruck von 420 bar ausgelegt und in Berstdrucktests auf dreifache Sicherheit geprüft worden. Zum Testprogramm gehörte auch die Prüfung der Impulsfestigkeit bei 420 bar und einer Million Zyklen (Bild 3). Diese Prüfung trifft nicht nur Aussagen über die Sicherheit, sondern auch über die hohe Lebensdauer der Filtergehäuse.

Kundenspezifische Ausführungen

Zahlreiche Größen und Ausführungen der neuen Hochdruck-Filtergehäuse sind bereits ab Lager lieferbar, in naher Zukunft werden weitere Größen verfügbar sein. In Abhängigkeit von den geforderten Stückzahlen bietet der Hersteller die neuen Filtergehäuse und -elemente auch in kundenspezifischen Ausführungen an. Dies bezieht sich auf die Farbgestaltung, Kennzeichnung, Verpackung und Etikettierung der Bauteile. eve

www.stauff.com

Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG

Im Ehrenfeld 4
58791 Werdohl
Tel.: +49 (0) 23 92 / 916 0
Fax: +49 (0) 23 92 / 916 103
E-Mail: sales@stauff.com
Geschäftsführung: Helmut Ahrens, Jörg Deutz, Carsten Krenz, Lutz Menshen, Dr. Matthias Papenfuß

Daten der Hydraulikfiltergehäuse:

hier.pro/IWvqH


Info

Stauff Filtration Technology

Die Produktgruppe Stauff Filtration Technology bietet ein umfangreiches Angebot rund um die Filtration von Ölen und anderen Medien, welche die Anforderungen zeitgemäßer Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen in vollem Umfang erfüllen oder sogar übertreffen. Damit ermöglicht Stauff den schnellen und direkten Zugriff auf ein vollständiges Produktprogramm an Austausch- Filterelementen für industriell eingesetzte Flüssigkeiten wie Hydraulik- und Schmieröle, Brennstoffe, Wasser, Chemikalien, Kühlschmierstoffe und sonstige liquide Medien – und das qualitäts-, funktions- und einbaugleich zu den jeweiligen Originalfabrikaten. Flexible Fertigungslinien und umfangreiche Lagerbestände vor Ort sind dabei die Garanten für schnelle Reaktions- und kurze Lieferzeiten. Auch Sonderanfertigungen nach Kundenvorgabe oder auf Basis eigener Entwicklungen können zeitnah realisiert werden. Die Stauff Filtergehäuse und -systeme für den Einbau in der Druck-, Saug- und Rücklaufleitung werden bereits in der Erstausrüstung an geeigneten Positionen im Hydraulikkreislauf eingeplant oder in der Nachrüstung installiert. Die Produktpalette wird vervollständigt durch wahlweise ortsflexibel eingesetzte oder permanent installierte Nebenstromfilter.


Info

Vollanbieter für System- und Behälterkomponenten

Mit den Produktgruppen

  • Stauff Test
  • Stauff Diagtronics
  • Stauff Filtration Technology und
  • Stauff Hydraulikzubehör

bieten die Unternehmen der Stauff Gruppe Zugriff auf ein umfangreiches, auf die Bedürfnisse des Marktes ausgerichtetes Programm bestehend aus analoger und digitaler Mess- und Analysetechnik, Filtersystemen und -elementen sowie weiterem Zubehör für den Tank-, Behälter-, Aggregate- und Getriebebau in der Mobil- und Stationärhydraulik.

Relevante Zusatzleistungen runden das Angebot weiter ab:

  • Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Komponenten und Bestelloptionen; Bereitstellung von Sonderanfertigungen nach Kundenvorgabe oder auf Basis eigener Entwicklungen – von der Prototypenphase bis hin zur Produktion in Großserie
  • Zustandsanalyse bestehender Hydraulikkreisläufe mit der Zielsetzung, Filtrationssysteme, Behälterkomponenten und Überwachungslösungen optimal auf die jeweiligen Anforderungen abzustimmen sowie ganzheitliche Konzepte zu entwickeln, um die Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen zu erhöhen
  • Individuell abgestimmte Beschaffungslösungen und Belieferungsmodelle
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