Kontroller schließt Lücke zwischen „sicherer“ und „nicht sicherer“ SPS

Alle Freiheiten fürs Anlagenkonzept

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Für die Steuerung von Maschinen werden heute entweder „sichere“ oder „nicht sichere“ speicherprogrammierbare Steuerungen eingesetzt. Mit den vorgestellten Kontrollern erhält der Maschinenbauer ein Gerät, das die Lücke zwischen beiden Konzepten schließt und ihm alle Freiheiten in der Konzeption sowohl von Neuanlagen als auch bei Modernisierungen bietet. Die Kontroller werden dem Trend nach steter Systemvereinfachung gerecht und beweisen, dass Maschinen-Sicherheit nicht zwingend kompliziert und teuer sein muss.

Grundsätzlich wird im Maschinenbau zwischen „sicheren“ und „nicht-sicheren“ speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) unterschieden. Aufgrund ihrer Charakteristiken werden die beiden Steuerungstypen unterschiedlich eingesetzt: Sichere SPS kommen eher in größeren Anlagen, zum Beispiel Automotive, zum Einsatz. Dieser Typ ist sehr komplex und entsprechend kostspielig.

„Nicht sichere“ SPS sind relativ preiswerte Maschinensteuerungen. Per Definition benötigt dieser Typ zur Gewährleistung der nötigen Maschinensicherheit zusätzliche externe Relais. „Nicht sichere“ SPS werden in kleinen Maschinen und Anlagen eingesetzt.
Mit den Sicherheitskontrollern der Baureihe „Safe C“ schließt Cedes die Lücken, die bezüglich Komplexität, Anpassungsfähigkeit und Kosten zwischen den beiden Systemen bestehen.
Kompromisslos sicher
Die Safe C-Sicherheitskontroller werden zusammen mit einer „nicht sicheren“ SPS eingesetzt. Diese Kombination ist in vielen Anwendungsbereichen um einiges wirtschaftlicher als kostspielige Sicherheits-SPS. Bezüglich Sicherheit müssen trotzdem keine Kompromisse eingegangen werden, denn die Safe C-Geräte erfüllen die Sicherheitskategorien 2 bzw. 4 nach EN 954-1 bzw. SIL 3 nach EN 61508. An die kompakten Kontroller lässt sich eine Vielzahl an Sicherheitskomponenten (beispielsweise Not-Aus-Taste, Türschalter oder Sicherheitslichtgitter) gleichzeitig anschließen und überwachen. Entsprechend einfach und übersichtlich ist die Verkabelung. Die Verwendung von teuren und fehleranfälligen einzelnen Relais oder Auswertegeräten erübrigt sich.
Busfähig und kurze Reaktionszeit
Die Informationen der Sicherheitskomponenten stehen SPS-gerecht je nach Controllertyp über Status-Ausgänge, eine RS485- oder eine CAN-Bus Schnittstelle zur Verfügung. Durch die kompakte Bauweise finden die Kontroller auch in kleinen Maschinen und Anlagen Platz. Für komplexere Überwachungsaufgaben können die Sicherheitskontroller über einen Cedes-Extension-Bus um weitere Module ergänzt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, in komplexen Systemen einzelne Gefahren-Bereiche als Sicherheitsinseln abzusichern (beispielsweise Roboterzellen in Fertigungsstrassen). Dadurch ist es möglich, eine Sicherheits-Abschaltung auf die Fertigungszelle zu beschränken, in der das Stopp-Signal ausgelöst wurde. Die anderen Zellen werden durch das Signal nicht gestört.
Wirtschaftliche Flexibilität
Die Safe C-Sicherheitskontroller sind eine Alternative zu komplexen Sicherheits-SPS. Gegenüber herkömmlichen Sicherheits-SPS oder auch Sicherheits-Bus-Lösungen sind mit den Kontrollern Einsparungen bis zu 75 % möglich. In der Wahl der Sicherheitskomponenten bleibt der Maschinenbauer frei: Er kann die Komponenten einsetzen, die für seine Anwendung am besten passen. Mit der mitgelieferten Software „Safety Configurator“ lassen sich die Sicherheitscontroller einfach und schnell per Mausklick auf alle erdenklichen Anforderungen konfigurieren. Zeitraubende Hardware- oder Software-Anpassungen, wie bei Sicherheits-Bus-Systemen oder einzelnen Sicherheitsrelais üblich, sind nicht nötig. Maschinen und Anlagen sind so in kürzester Zeit einsatzbereit.
Safe C in einem Vertikallager-System
Megamat, einer der führenden Hersteller von Lagerliftsystemen aus Neuburg, setzt in seinem neusten Vertikallagerlift-System „Megaload“ den Sicherheitskontroller Safe C 200M ein. Dieser übernimmt die gesamte Überwachung der sicherheitsrelevanten Komponenten, wie beispielsweise Sicherheitslichtgitter, Not-Aus-Taster und Türschalter.
Zusätzlich zu den Sicherheitskomponenten überwacht der Safe C 200M im Megaload auch das messende Lichtvorhang-System, das die Höhe der Objekte während dem Einlagern erfasst. Die SPS erhält die Daten über die integrierte CAN-Bus-Schnittstelle und kann damit den einzulagernden Objekten einen optimalen Platz zuweisen. „Object100“ erfasst Objekte auch bei sehr hohen Einlagerungsgeschwindigkeiten absolut zuverlässig.
Für die Sicherheit des Bedieners im Be- und Entladebereich sorgt der Lichtvorhang Safe200 (Sicherheitskategorie 2 nach EN 954-1).
Beide Lichtvorhangsysteme konnten auf Grund ihres schmalen Querschnitts von nur 15 mm x 20 mm ideal im Megaload integriert werden, ohne dabei die Ergonomie oder das Design in irgendeiner Weise zu beeinträchtigen.
Halle 6, Stand 6140
Sicherheitskontroller Safe C KEM 452
Lichtvorhang Safe200 KEM 453
Lichtvorhang Object 100 KEM 454

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