Fertigen mit integrierten Sicherheitslösungen und flexiblen Funktionalitäten

Maschinenrichtlinie kann kommen

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Mit den neuen Sicherheitsmodulen in Verbindung mit den Standard-Steuerungsmodulen und dem All-In-One Engineering-Tool „Solution Center“ beweist das hier vorgestellte Unternehmen seine Kompetenz im Bereich der funktionalen Sicherheit. Davon können all diejenigen profitieren, die ein Sicherheitskonzept benötigen, welches der neuen Maschinenrichtlinie entspricht.

Fertigungssysteme und Maschinen erfordern heutzutage integrierte Sicherheitslösungen mit flexiblen, umfangreichen Funktionalitäten. Bachmann electronic zählt zu jenen Unternehmen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, komplette Systemlösungen im Bereich der Automatisierungstechnik anzubieten. Der Automatisierungsspezialist bestätigt sein Technik-Know-how mit Angeboten in den Bereichen Steuerung, Visualisierung, Kommunikation, Prozesstechnik und nun auch Funktionale Sicherheit.

Personensicherheit gilt oberste Priorität
Ende 2009 ist es soweit: Die neue Maschinenrichtlinie tritt in Kraft. Damit wird unter anderem die EN 954 durch die Nachfolgenorm EN ISO 13849–1 ersetzt. Die wichtigsten Änderungen sind dabei die Konzentration auf den gesamten Lebenszyklus einer Maschine und die Erhöhung des Stellenwerts der sicherheitsrelevanten Software und deren Erstellung. Die Basis dieser Entwicklung ist die IEC 61508 – sie gilt als Meilenstein in der Normung zur Personensicherheit. Bei der Umsetzung des Sicherheitskonzeptes wurden sowohl diese Basisnorm als auch deren Ableitungen berücksichtigt.
Das Solution Center deckt als Komplett-Werkzeug alle Phasen einer Automatisierungslösung ab. Von der Konfiguration der Geräte zu einem Gesamtsystem über die Programmierung bis hin zur individuellen Optimierung der Hard- und Software. So lassen sich selbst komplexe Funktionsmodule wie allgemeine Regler oder „Motion-Control“ direkt im Solution Center einrichten. Hierbei nutzt der Anwender den integrierten Device Manager, der sowohl die komplette Offline-Projektierung als auch den Online-Betrieb und eine übergeordnete Verwaltung erlaubt. Neben der Projektierung deckt der Device Manager weitere Aufgaben im Lebenszyklus einer Automatisierungslösung ab, wie etwa Diagnosefunktionen oder automatisierbare Firmware-Updates. Die Systembusse von Bachmann electronic sind unmittelbar – also konfigurationsfrei und transparent – verfügbar. Zudem gestattet der implementierte Feldbus- und Netzwerkkonfigurator „Net Config“ das einfache Projektieren dieser Komponenten. Solution Center ist durchgängig in Java entwickelt und basiert auf dem offenen Plug-In Framework „Eclipse“. Daraus resultieren nicht nur stabilere und transparentere Software-Entwicklungen. Dieses Vorgehen macht Nutzer zudem unabhängig von Betriebssystemen und herstellerspezifischen Basiskomponenten.
Wirtschaftlich und sicher
Darüber hinaus werden die sicherheitstechnischen Aufgaben des Wartungsingenieurs im Solution Center optimal unterstützt, wie die Inbetriebnahme, aber auch eine eventuelle Reparatur. Hierbei beschränkt sich das Solution Center nicht nur auf den Bereich der funktionalen Sicherheit, sondern verfolgt immer auch den Gedanken der Wirtschaftlichkeit in der beziehungsweise sogar durch die Sicherheitstechnik. Die mittels Integration erreichten Synergien und die hohe Usability des Solution Centers senken die Engineering-Kosten und erhöhen die Transparenz maßgeblich. Durch eine effiziente Prozessdiagnose wird eine erhöhte Anlagenverfügbarkeit erreicht, der Aufwand an Projektierung und Implementierung wird verringert und für den Anwender steht wieder die Maschinenfunktionalität im Vordergrund.
Safety-Module für funktionale Sicherheit
Der Mensch steht im Mittelpunkt – deshalb stehen schnellstmögliche Reaktionszeiten, intuitive Bedienbarkeit und umfassende Diagnosemöglichkeiten im Fokus der Sicherheitslösungen. Der Anwender erhält ein höchstmögliches Maß an Sicherheit: Es werden etablierte Standards und Normen wie ISO 13849, EN 62061, EN 61508, PLCopen Safety und IEC 61131 angewendet und auf die Entwicklung proprietärer Lösungen wird konsequent verzichtet. Steuerungslösungen mit integrierter Sicherheit sowie Bediengeräte und Antriebstechnik sind perfekt aufeinander abgestimmt und kommunizieren offen. Ob einfacher Not-Halt am Maschinenpult oder verteilte Sicherheitstechnik mit optischen Sensoren, redundanter Kabelführung und Ansteuerung von Not-Stopp-Kategorien in modernen Servos: mit den neuen Safety-Modulen zur Realisierung von funktionaler Sicherheit setzt der Hersteller ein klares Zeichen für eine ganzheitliche und integrierte Automatisierungslösung. Das programmierbare Sicherheitsmodul SLC284 und die digitalen Safety E/A-Module bieten eine vollständig in das Automatisierungssystem integrierte, nach individuellen Bedürfnissen erweiterbare Sicherheitslösung gemäß neuester Sicherheitsnormen (PL e / SIL3 / Kat 4). Die durchgängig zweikanalig aufgebauten Sicherheitsmodule bieten die Möglichkeit, die Eingangs- und Ausgangskanäle jeweils paarweise redundant zu verschalten. Der dezentrale Netzwerkbetrieb beinhaltet keinerlei Einschränkungen hinsichtlich Verteilung und Konfiguration. Zur Kommunikation zwischen den sicheren Ein- und Ausgangsbaugruppen und dem Sicherheits-Logikmodul bedarf es keiner zusätzlichen Verkabelung. Ohne Umwege können direkt die bekannten Systembusse von Bachmann genutzt werden. Die Konfiguration und Programmierung der neuen Safety-Funktionen ist in das All-In-One Engineering-Tool Solution Center integriert und ermöglicht so die nahtlose Verknüpfung von Standard-SPS-Aufgaben mit den Anforderungen der Sicherheitstechnik.
Safety Developer integriert
Durch die Integration des Safety Developer in das Solution Center erleichtert Bachmann dem Anwender die Sicherheitsprogrammierung erheblich – natürlich auf Basis von etablierten Standards wie IEC 61131–3 und PLCopen Safety. Die Programmierung erfolgt über die Funktionsbausteinsprache (FBS/FBD) und unterstützt Bibliotheksfunktionen nach PLCopen Safety sowie auch benutzerspezifische Funktionsblöcke. Durch die Integration des Editors in das Solution Center ist für den Anwender kein signifikanter Schulungsaufwand erforderlich. Mit dem Editor können intuitiv Funktionsblöcke frei platziert, untereinander verschaltet oder direkt mit internen aber auch externen Variablen und Konstanten verbunden werden. Download, Debugging und Monitoring erfolgen komfortabel über den Ethernetanschluss der Haupt-CPU, welche den Datenaustausch mit den Sicherheitssteuerungen ermöglicht.
Sicherheit, Kontinuität und Investitionsschutz
Mit dem Solution Center in Verbindung mit den neuen Safety-Modulen zur Realisierung der Funktionalen Sicherheit beweist der Hersteller sein Know how in der Automatisierungsbranche. Durch die ganzheitlich integrierten Automatisierungs- und Safety-Lösungen setzt das Unternehmen ein klares Zeichen hinsichtlich Kundennutzen und Verantwortung. Die vorgestellten Lösungen garantieren nicht nur bestmögliche Sicherheit, sondern bieten auch Kontinuität und Investitionsschutz.
Sicherheitssysteme KEM 414
Steuerungen KEM 415
Visualisierung KEM 416
Servoantriebe KEM 417
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