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Berührungslose Steckverbinder

Optimal in hochgetakteten Applikationen
Berührungslose Steckverbinder

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Mit einer ganzen Reihe Neuheiten präsentiert sich das Mülheimer Unternehmen Turck auf der diesjährigen Hannover Messe. Zu den Highlights gehören auf jeden Fall die berührungslosen Induktivkoppler, die über eine Luftschnittstelle von 7 mm 12 W Leistung übertragen können.

Der Beitrag wurde erstellt nach Informationen der Turck-Gruppe, Mülheim

Auf der Hannover Messe zeigt Turck erstmals seine berührungslosen Induktivkoppler zur Signal- und Leistungsübertragung. Die induktiven Koppler der NIC-Serie bestehen aus einem Primär- und einem Sekundärteil und lassen sich so einfach anschließen wie eine Steckverbindung. Sie übertragen über eine Luftschnittstelle von 7 mm 12 W Leistung. Die Diagnosefunktion erkennt das Vorhandensein des Sekundärteils sowie eventuelle Metallobjekte im Luftspalt. Mit einem tolerierten Winkelversatz bis 20° und einem Parallelversatz bis zu 5 mm lassen sich die Koppler auch in beengten, außergewöhnlichen Einbausituationen montieren.
Die NIC-Serie überträgt in der Standardausführung zwei PNP-Schaltsignale. Ist das Primärteil an einen IO-Link-Master angeschlossen, sind bidirektional auch Daten von messenden IO-Link-Sensoren übertragbar. Kombiniert mit Turcks IO-Link-Passivverteiler TBIL, lassen sich sogar Wechselwerkzeuge identifizieren, da die Verteiler per IO-Link eine ID an die Steuerung übermitteln können. Die Kombination aus Turcks zweitem Primärteil, das selbst als IO-Link-Master arbeitet, und dem TBIL-Verteiler ermöglicht die Übertragung von bis zu acht Schaltsignalen.
Die neue Produktlinie löst als „berührungsloser Steckverbinder“ Verschleißprobleme bei hochbeanspruchten Steck- und Schleifkontakten. Typische Einsatzgebiete sind Elektrohängebahnen, Werkzeugwechsler oder Walzen. Da das Sekundärteil in 10 ms einsatzbereit ist und „Dynamic-Pairing“, also die Kopplung beliebiger Primär- und Sekundärteile, unterstützt, ist es optimal in hochgetakteten Applikationen wie Wechselwerkzeug-Robotern oder Rundtakttischen einsetzbar.
FEN20 macht Bedienelemente Ethernet-fähig
Ebenfalls vorgestellt werden neue Ethernet-Multiprotokoll-I/O-Module, die Standardschaltsignale schnell und effektiv busfähig machen. Dank ihrer Multiprotokoll-Funktionalität lassen sich die FEN20-Geräte mit digitalen Eingängen und Ausgängen automatisch in jedem der drei Ethernet-Systeme Profinet, Modbus TCP oder EtherNet/IP betreiben. Das jeweils eingesetzte Protokoll erkennen die Geräte durch Mithören des Kommunikationsverkehrs während der Hochlaufphase.
Die FEN20-Geräte sind in zwei Bauformen verfügbar: Die kleine Bauform FEN20-4DIP-4DXP ist dafür ausgelegt, in kleinen Schaltkästen, Bedienpulten oder anderen bestehenden Gehäusen auch nachträglich eingebaut zu werden, um beispielsweise Bedienelemente wie Taster und Leuchten schnell und effektiv busfähig zu machen. Die große Variante FEN20-16DXP ist für den gleichen Einsatzfall konzipiert und bietet bis zu 16 I/Os, die in der Ausführung DXP sowohl als Eingang wie auch als Ausgang betrieben werden können. Ein interessantes Detail ist die Verteilung der I/O-Signale auf drei unabhängige und voneinander getrennte Potenzialgruppen, die in bestimmten Einsatzfällen – etwa beim sicherheitsgerichteten Abschalten – vorkommen und mit Hilfe dieses Moduls zentral gesteuert werden können.
IO-Link-Master-Module
Das Portfolio an IO-Link-Lösungen ergänzt Turck um neue Master-Module für seine modularen I/O-Systeme BL20 und BL67. Die neuen IO-Link-Master-Module unterstützen allesamt die Spezifikation 1.1 mit den Übertragungsraten 4,8, 38,4 und 230,4 kBaud (COM 1, COM 2 und COM 3). Dem Anwender eröffnet sich damit ein weites Feld an Möglichkeiten, die IO-Link-Kommunikation in zahlreichen Feldbus- und Ethernet-Netzwerken einzusetzen. Mit dem BL67-System steht jetzt auch ein modularer IO-Link-Master in IP67 mit einem Arbeitstemperaturbereich von –40…+70 °C für raue industrielle Umgebungen zur Verfügung.
Vielseitiger Safety Controller
Der von Turcks Optoelektronik-Partner Banner Engineering entwickelte Safety Controller SC26-2 erfüllt ohne komplexe Programmierung und lange Einarbeitung Steuerungsaufgaben parallel zu den Sicherheitsfunktionen. Neben den 18 Standard-Eingängen, bietet der SC26-2 acht freikonfigurierbare IOs. Sie können zur Überwachung von Eingangssignalen, zur Speisung mit 24 V Gleichstrom oder als IO-Status-Ausgänge konfiguriert werden. Daneben bieten die Controller zwei redundante PNP-Halbleiterausgänge über die Notaustaster, Sicherheitslichtvorhänge oder andere Geräte überwacht werden können. I
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