Aluminiumgehäuse von Rose schützt komplexes Messsystem

Umsetzung entsprechend des Corporate Designs

Rose Systemtechnik bietet Aluminiumgehäuse, das sensible Elektronik von Emissionsgeräten in verschiedenen Anwendungen schützt

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Die Luft, die wir atmen, hat wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit. Daher muss sie sowohl in industriellen als auch in öffentlichen Bereichen regelmäßig auf Feinstaubbelastungen überprüft werden. Rose Systemtechnik bietet dafür ein Aluminiumgehäuse an, das die sensible Elektronik von Emissionsmessgeräten in verschiedenen Anwendungen zuverlässig schützt.

Christine Stello, Produktmanagerin Industriegehäuse, Rose Systemtechnik GmbH, Porta Westfalica

Um die Umwelt sowie die Gesundheit der Menschen zu schützen, gewinnt die permanente Überwachung von Staubemissionen zunehmend an Bedeutung. In industriellen Anlagen wird daher die Einhaltung von Grenzwerten oft durch länderspezifische gesetzliche Rahmenbedingungen vorgeschrieben. Dr. Födisch Umweltmesstechnik bietet deshalb Staubmesstechnik für behördliche und betriebliche Messungen an, die in verschiedenen Branchen zum Einsatz kommt. Der neu entwickelte Feinstaubsensor FDS 15 des Herstellers ist beispielsweise ein einfach zu bedienendes Messgerät, das sich neben anderen Bereichen besonders für den industriellen Einsatz eignet. Es überwacht kontinuierlich die Feinstaubkonzentrationen in der Umgebungsluft, um Gesundheitsgefährdungen zu vermeiden – im Innen- oder Außenbereich, mobil oder stationär. Verbaut wird die Elektronik des komplexen Messsystems im Aluminiumgehäuse Aluformplus von Rose Systemtechnik. Es verfügt über eine hochwertige Materiallegierung, entspricht der Schutzart IP66 und bietet eine Schlagfestigkeit von 7 Joule nach EN 60079-0, wodurch es seine Einbauten auch unter rauen Industriebedienungen zuverlässig gegenüber Staub und starkes Strahlwasser schützt.

Industriegehäuse schützt empfindliche Elektronik

Zum Zeitpunkt der Neuentwicklung des Feinstaubsensors FDS 15 wurde das robuste Alu-Gehäuse von einem Außendienstmitarbeiter des Herstellers bei Dr. Födisch ausführlich vorgestellt. Dabei kam auch zur Sprache, dass beispielsweise die Deckelschrauben durch die Abdeckprofile des Gehäuses verborgen werden. „Daher ist das Aluminium-Druckgussgehäuse insbesondere für den Einsatz im Sichtbereich geeignet“, erklärt Firmengründer Dr.-Ing. Holger Födisch. Der Gehäusespezialist Rose bietet seinen Kunden die Möglichkeit, sowohl für das Gehäuse als auch für die Abdeckprofile spezifische Sonderfarben auszuwählen, damit die Komponenten dem individuellen Corporate Design entsprechen. Für die Umsetzung des CI-Konzepts von Dr. Födisch wurde das Aluformplus in der Wunschfarbe RAL 7024 ausgeführt, verkehrsgrün gepulvert und mit einem Siebdruck versehen. Komplettiert wurde die Serviceleistung seitens Rose durch die mechanische Bearbeitung der Gehäuseunterteile zur Aufnahme von Kabelverschraubungen für die Kabelausgänge der Steuerung. „Ein weiteres besonders positives Merkmal der Aluminiumgehäuse von Rose ist die Verbindung von Deckel und Unterteil durch integrierte Scharniere – so kann nichts verloren gehen“, sagt Födisch. „Das ermöglicht Technikern ein komfortables Arbeiten an der Elektronik, selbst bei Instandhaltungsmaßnahmen von bereits installierten Systemen.“

Die rechteckige Domanordnung im Unterteil und Deckel erlaubt es zudem, Leiterplatten ohne zusätzliche Bearbeitung in das Gehäuse einzubauen. Außerdem bietet es Montageflächen für Kabelverschraubungen beziehungsweise elektromechanische Komponenten und im Unterteil befinden sich Befestigungsstege für den Einbau von Tragschienen. In den vertieften Stirnflächen finden darüber hinaus empfindliche Einbauten zusätzlichen Schutz und der Deckel kann Folientastaturen oder Touch-Displays aufnehmen. „Unsere Anforderungen an das Alu-Gehäuse für den Feinstaubsensor FDS 15 wurden von Rose nicht nur bestmöglich erfüllt, dank der hervorragenden Service-Leistung wurden auch unsere Sonderwünsche schnell und zuverlässig umgesetzt“, fasst Födisch zusammen.

Feinstaubsensor zum Schutz der Gesundheit

Die Ermittlung des Staubgehaltes durch den Feinstaubsensor FDS 15 basiert auf dem Prinzip der Streulichtmessung. Dabei wird die angesaugte Luft auf 50 °C vorgeheizt. Über einen integrierten Lüfter findet dann eine Zwangsdurchströmung statt. Die Geschwindigkeit des Messgases ist so gewählt, dass Partikel repräsentativ erfasst werden. Für die Analyse alveolengängiger Partikelfraktionen (PM 2,5) wird zudem ein integrierter Vorabscheider eingesetzt. „So kann der Anteil des Staubs bestimmt werden, dessen Partikel so klein sind, dass sie beim Einatmen bis in die Lungenbläschen vordringen“, erklärt Holger Födisch. Das Gerät bietet außerdem eine periodische Kontrolle sowie Korrektur von Nullpunkt und Referenzpunkt. Darüber hinaus wird eine hohe Nullpunktstabilität durch die Auswertung der internen Messsignale erreicht und der smarte Sensor kann auch über WLAN mit anderen Luftgüte- oder Klimasensoren vernetzt werden.

Die 1991 gegründete Dr. Födisch Umweltmesstechnik AG hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Geräten für die Prozess- und Umweltmesstechnik spezialisiert. Kraftwerke, Zementwerke, Verbrennungsanlagen für Abfall, Biomasse und Klärschlamm sowie Anlagen der chemischen und metallurgischen Industrie gehören zu den Anwendungsbereichen des Messgeräteherstellers. Dessen Produktportfolio umfasst neben der Staubmesstechnik auch innovative Lösungen zur Analyse von Gasen oder Volumenstrommessungen. Dabei wird die Messtechnik von der Entwicklung bis zur Auslieferung des fertigen Endprodukts kontinuierlich geprüft, um zum einen die hohen Anforderungen des internen Qualitätsmanagementsystems zu erfüllen und zum anderen den relevanten europäischen Normen zu entsprechen.

Rundum-Service mit umfangreichen Möglichkeiten

Rose Systemtechnik gilt als Vorreiter der industriellen Gehäusetechnik. 1969 entstand die Idee eines standardisierten Anschlussgehäuses für Motoren und Maschinen. Daraus hat sich im Lauf der Jahre ein Produktspektrum mit mehr als 2000 Gehäusen entwickelt. Um für seine Kunden flexibel individuelle Anpassungen realisieren zu können, verfügt das Unternehmen über umfangreiche Möglichkeiten zur mechanischen Bearbeitung und Oberflächenveredelung. So erhalten Anwender nicht nur Industriegehäuse von der Stange, sondern optimal an deren Bedürfnisse angepasste Lösungen – und das bereits ab Losgröße 1. Auf Wunsch werden bei Bedarf auch Sondergehäuse konstruiert, wenn kein Standardgehäuse für die jeweilige Applikation geeignet ist. ik

www.rose-pw.de

Weitere Informationen zu den Industriegehäusen von Rose Systemtechnik:

http://hier.pro/PGD00

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