LED senken Energieverbrauch von Markierungs-Druckern um bis zu 90 Prozent

Aushärten mit UV

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Der vorgestellte Drucker arbeitet mit moderner UV-LED-Technik und dient der rationellen Beschriftung von Kunststoff-Markierungsschildern für den industriellen Bereich. Lesen Sie, warum die LED-Technik eine Reihe von Vorteilen bietet und Sie damit bis zu 90 Prozent Energie sparen können.

Heute werden Maschinen und Anlagen meist mit Hilfe dreidimensionaler Planungsprogramme entworfen. Schaltschränke werden inklusive Wärmeabbild von Hochleistungsrechnern konzipiert. Die Bestellung der Einzelkomponenten übernimmt ein Warenwirtschaftssystem. Dies geschieht vollautomatisch und ist optimal auf einander abgestimmt.

Plotter tun sich oft schwer
Dieser hohe industrielle Automationsgrad darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im industriellen Umfeld oft noch aufwändige manuell zu verrichtende Tätigkeiten gibt – zum Beispiel Kabel- und Klemmleisten-Markierungen. Ein Mitarbeiter tippt die Beschriftungsinformationen in einen Computer ein, legt ein Magazin auf, richtet das Beschriftungsmaterial und startet den Plotter. Der Plotter setzt sich in Bewegung und erstellt Zeichen. Ist der Stift eingetrocknet, startet der Bediener den Plotter erneut – nachdem er den Stift gesäubert oder getauscht hat. Tintenbasierte Systeme beinhalten Lösungsmittel, die für die nötige Viskosität der Farbe sorgen. Durch Verdunstung mit oder ohne Wärmeeinwirkung werden Lösungsmittel – wie Alkohol, Öle oder Wasser – in die Umgebung abgegeben, und die Farbe bleibt als fester Bestandteil auf dem Substrat zurück. Und Verdunstung ist nahezu nicht kontrollierbar.
Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit und die Zeit zwischen den Druckvorgängen spielen eine Rolle. Die ständige Regulierung des Druckvorgangs kostet Zeit und Nerven und verursacht Kosten.
UV-Farbe ist die Lösung
Für die Beschriftung von Markierungsschildern – zum Beispiel für Reihenklemmen – verarbeitet der Markierungsdrucker „Bluemark“ von Phoenix Contact eine spezielle und auf diesen Einsatz abgestimmte UV-Farbe. Diese enthält keine Lösungsmittel und wird mit kurzwelliger UV-Strahlung ausgehärtet. Bei diesem Verfahren wird keine Wärme benötigt, und es entstehen keinerlei Emissionen.
Bereits seit den frühen achtziger Jahren wird die UV-Technologie im Offsetdruck genutzt. Die speziellen Systeme werden meist für großflächige Drucke wie Wandplakate eingesetzt. Der große Druckbereich wird nach dem Bedrucken von mehreren UV-Strahlern beleuchtet. Durch die energiereiche, aber kurzwellige UV-Strahlung – meist 200 bis 380 nm – wird die Farbe auf dem Substrat ausgehärtet: die sogenannte Polymerisation. Das Besondere an dieser Technik: Es wird keine Wärmeenergie benötigt. Die Oberflächen – zum Beispiel bei Kunststoffschildern – kommen gar nicht erst mit Wärmestrahlung in Berührung. Die Materialien sind nach der Belichtung lediglich handwarm. Wird ein Teilbereich nicht bedruckt, kann das Material erneut eingelegt und bedruckt werden. Das minimiert den Abfall, spart Kosten und schont die Umwelt.
90 % Energie gespart
Diese Technologie kommt im Markierungsdrucker Bluemark zur Anwendung. Durch den Einsatz von LED wird sie noch effizienter. So benötigt der Bluemark LED weitaus weniger Energie als sein Vorgänger mit UV-Strahlern. Vergleicht man die LED-Version mit anderen Systemen‚ beträgt die Energieeinsparung bis zu 90 %.
Durch die geringe Wärmeentwicklung kann auf Lüfter verzichtet werden. Trotz des niedrigen Energieverbrauchs von maximal 70 W ist dieser Drucker ebenso schnell wie sein Vorgänger. Der für den Dauerbetrieb ausgelegte Drucker meistert bis zu 10 000 Schilder pro Stunde. Er ist sofort betriebsbereit, denn dank der Halbleitertechnik entfällt die Aufwärmphase. Ohne Verzögerung werden große und kleinere Druckaufträge bearbeitet. LED haben darüber hinaus gegenüber UV-Strahlern eine höhere Lebensdauer. Die UV-LED-Einheit im neuen Drucker ist für die gesamte Lebensdauer des Druckers konzipiert. Das spart Folgekosten und schont die Umwelt.
Ein gutes Zusammenspiel
In Verbindung mit Reihenklemmen-, Kabel- und Betriebsmittelkennzeichnungen gilt der Bluemark LED als Drucksystem für vielfältige industrielle Markierungsaufgaben. Das erreicht er durch die Verarbeitung der Markierung im sogenannten Unicard-Format. Dieses arbeitet mit den gleichen Außenmaßen, variiert aber die Innenmaße.
Mit Unterstützung durch die Planungs-Software „Clip Project“ kann das Drucksystem reibungslos in jede Fertigungskette eingebunden werden. So können Daten mit dieser Software aus CAD-Systemen oder MS-Excel verarbeitet und an den LED-Drucker übergeben werden. Letztlich trägt das Zusammenspiel der Komponenten aus dem Markierungssystem zum Zeitgewinn und zur Fehlervermeidung im Fertigungsprozess bei.
Halle 9, Stand F40
Markierungs-Drucker KEM 416
UV-Technologie KEM 417
LED-Technik KEM 418
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