NSK auf der EMO 2017 Wälzlager und Kugelgewindetriebe für Werkzeugmaschinen - KEM

NSK auf der EMO 2017

Wälzlager und Kugelgewindetriebe für Werkzeugmaschinen

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Bild: NSK
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NSK stellt auf der EMO 2017 neue Baureihen für die Anwendung in Werkzeugmaschinen vor. Zu den Exponaten, die im Zentrum der Messepräsentation stehen, gehören Schrägkugellager für Hauptspindelantriebe mit neuem Käfig, Rillenkugellager für Spindelmotoren und – als Weltpremiere – eine neue Baureihe von Kugelgewindetrieben nach DIN 69051. In einer Live- Demonstration wird ein Condition Monitoring-System für die Echtzeitanalyse des Zustandes von Kugelgewindetrieben gezeigt.

Die Sursave-Käfige wurden für die Robust-Schrägkugellager entwickelt, die in den Hauptspindelantrieben von Werkzeugmaschinen zum Einsatz kommen. Die Käfige schaffen die Voraussetzungen dafür, den Non-repeatable run-out (NRRO) – ein Wert, der die Laufgenauigkeit des Lagers angibt – im Vergleich zu konventionellen Schrägkugellagern um 50 % zu reduzieren. Darüber hinaus verringert sich das Reibmoment um 20 %. Die neuen Lager entwickeln weniger Wärme, arbeiten bei sehr hohen Drehzahlen und leisten damit einen Beitrag zur hochpräzisen Metallbearbeitung.

Mit der kürzlich vorgestellten S-HTF-Serie (Foto) wendet sich NSK an Maschinenbauer, die Kugelgewindetriebe einsetzen. Im Vergleich zur Vorgängerserie ist diese Serie durch eine verdoppelte Lebensdauer und eine um den Faktor 1,3 erhöhte dynamische Tragzahl gekennzeichnet. Diese Verbesserungen werden unter anderem durch den Einsatz eines Stahlwerkstoffs mit der Bezeichnung Tough Steel (TF) erreicht, der nun auch bei Kugelgewindetrieben zum Einsatz kommt. Die aus TF hergestellten Wellen weisen laut Herstellerangaben eine optimale Kombination von Härte und Zähigkeit auf. Die Kugelgewindetriebe der S-HTF-Serie wurden für Hochlastanwendungen entwickelt, beispielsweise für Spritzgießmaschinen und Umformpressen.

Ein weiteres Highlight wird eine ganz neue Serie von Kugelgewindetrieben nach DIN-Standard (DIN 69051) für die speziellen Anforderungen von Werkzeugmaschinen sein. Mit einem Drehzahlkennwert (DN) von 160 000 eignet sich die neue Serie auch für die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung. Die Startserie umfasst Wellendurchmesser von 32 bis 63 mm und Steigungen von 10 bis 30 mm. Die EMO ist weltweit die erste Messe, auf der das Unternehmen diese Baureihe vorstellt.

Die Besucher des NSK-Standes werden auch die Live-Demonstration eines Condition Monitoring-Systems (CMS) erleben können, das die Voraussetzungen für die 100%ige Verfügbarkeit eines Linearantriebs schafft. In drei parallelen Fahrtischen ist jeweils ein Kugelgewindetrieb verbaut – jeweils einer im Normalbetrieb, einer mit Schäden im Frühstadium und einer mit ausgeprägten Schäden. Die Linearantriebe werden in Echtzeit durch Schwingungssensoren überwacht. Die Unterschiede der Messergebnisse sind klar erkennbar.

EMO 2017: Halle 7, Stand D 12

www.nskeurope.de

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