Gleit- und Wälzlager

KBT-Nadellager – Maximale Tragzahlen auf minimalem Raum

KBT-Nadellager
Bild: KBT Knapp Wälzlagertechnik
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Nadellager sind Wälzlager mit Nadelrollen als Wälzkörper. Sie bestehen in der Regel aus zwei zylindrischen Ringen sowie einem Nadelkranz mit Käfig. Der Käfig führt die Nadelrolle im Käfigfenster; dadurch werden die Nadeln im Käfig gehalten und ausgerichtet. Nadellager sind sehr tragfähig und benötigen einen vergleichsweise geringen Bauraum. Auf engen Bauräumen werden die hohen Leistungen übertragen.

Durch langjährige Erfahrung und Expertise im Nadellager-Bereich hat sich KBT Knapp Wälzlagertechnik zum Nadellager-Spezialisten entwickelt. Unter der Marke KBT entstehen Premium-Nadellager, die für den jeweiligen Anwendungsfall entwickelt, abgestimmt und hergestellt werden. Das Nadellager-Sortiment umfasst Nadelkränze (einreihig und zweireihig), geteilte und segmentierte Nadelkränze, Nadelkränze für Kurbelzapfen und Kurbelbolzen, Nadelpatronen, Nadelhülsen und Nadelbüchsen sowie gezogene Gelenkkreuzbüchsen.

Je nach spezifischem Anwendungsfall sind Optionen im Material der Wälzkörper, in der Genauigkeit, in den Käfigwerkstoffen und Käfigausführungen sowie in Sonderabmessungen möglich. Die DIN-Bereiche bei Nadellagerlösungen kann in allen Dimensionen gesprengt werden. Anzahl, Länge und Profilierung von Nadeln können anwendungsspezifische beeinflusst werden. So werden KBT-Nadellager mit Kunststoffkäfigen in Temperaturbereichen von -20°C bis +100°C eingesetzt. KBT-Kunststoffkäfige aus Polyphenylensulfid PPS GF werden bei Gebrauchstemperaturen von bis zu +280°C eingesetzt. Je nach Erfordernissen und Abmessungen finden Stahlblechkäfige oder Messingkäfige Anwendung. Zusammen mit dem Kunden untersuchen die KBT-Entwicklungsingenieure die Anforderungen des Anwendungsfalls und entwickeln daraus anwendungsspezifische Nadellagerlösungen für kleinste Bauräume.

Herausragend innerhalb des KBT-Nadellager-Sortiments ist die Nadelpatrone. Nadelpatronen bestehen aus einem vollnadeligen, radialen Nadelkranz mit selbsthaltenden Wälzkörpern. Sie sind vormontiert und in die Gehäusebohrung wirtschaftlich einführbar. Der vollnadelige Nadelkranz mit endenprofilierter Halterung wird an den Nadelenden durch zwei Halteringe fixiert. Der vorgesetzte Sprengring mit Nadelhaltering und Wälzkörpersatz wird bei der Montage als Einheit von der Montage-Metallhülse (Patrone) in den Bauraum abgestreift und bildet die axiale Fixierung. Dafür ist ein nur geringer radialer Bauraum nötig. Nadelpatronen besitzen eine hohe Tragfähigkeit. Kostenoptimierte und automatisierte Montage ist möglich. jke

www.knapp-waelzlagertechnik.de

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