Stepper Kits

Posital erweitert Schnittstellenangebot der Stepper Kits

Stepper Kits
Stepper Kits – kompaktes Bauteil mit 37 mm Durchmesser und Footprint nach NEMA-Vorgaben Bild: Posital
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Für die Ende 2018 auf der SPS in Nürnberg gelaunchten Stepper Kits hat Posital gezielt das Schnittstellenangebot erweitert. Ab sofort gibt es die Motorfeed-Kits nicht nur mit dem BiSS C-Interface für die bidirektionale Kommunikation, sondern auch mit der synchronseriellen SSI-Schnittstelle.

Beide sind ‚Open Source’-Interfaces, die sich über Computer auslesen lassen. „Mit der Schnittstellenerweiterung stellen wir unsere Stepper Kits auf eine deutlich breitere Basis“, unterstreicht Jörg Paulus, Europa-Chef von Posital. „Wir wollen es den Usern von Schrittmotoren noch einfacher machen.“

Schrittmotoren gehören zu den populärsten Basis-Komponenten, wenn es um offene Regelkreise zur Positionssteuerung geht. Die Gleichstrommotoren haben einen breiten Anwendungsbereich. Im industriellen Umfeld werden sie für klassische Positionieraufgaben in Maschinen oder für Pick & Place-Prozesse mit hoher Geschwindigkeit genutzt. Gegenüber Servomotoren fallen Schnittmotoren deutlich schlichter aus. Während Schrittmotoren prinzipiell ohne Feedbacksystem positionieren können, kommen hier optische Inkrementalgeber zum Zug. Diese Encoder gleichen typische Schwachstellen aus. Durch das Erfassen und Bereitstellen von Winkelwerten kompensieren sie Schrittverluste, die durch zu hohe Lastmomente entstehen und zu ungenauer Positionierung führen können.

Das Ergebnis reicht von besserem Rundlauf über mehr Transparenz bei den Steuerungsprozessen bis zu mehr Qualität bei der eigentlichen Positionieraufgabe. Bei den Stepper Kits, die mit 17 Bit Singleturn- und 16 Bit Multiturn-Auflösung aufwarten, sind alle Komponenten in einem kompakten Elektronikpaket (d: 37 mm) untergebracht. Ein paar Handgriffe genügen, um das Kit im Motor zu montieren. Während die Hall-Sensoren über das rotierende Magnetfeld die Singleturn-Position erfassen, werden die Umdrehungen über einen Rotationszähler festgehalten.

Die seit Jahren als Alternative zu optischen Systemen forcierte magnetische Abtasttechnik entpuppt sich auch bei den Stepper Kits als Plus. Die kontaktfreie Messtechnik verfügt über keinerlei bewegliche Teile, ist stoß- und vibrationsresistent und lässt sich auch von Schmutz oder Feuchtigkeit nicht aus dem Takt bringen. Zudem gibt es die integrierte elektronische Kalibrierfunktion. Es reicht, die Motorwelle kurz mit konstanter Geschwindigkeit zu drehen. Dabei werden die jeweiligen Eigenheiten erfasst und in der Software hinterlegt. Konzipiert sind die Kits so, dass sie sich in gängigen Schrittmotoren installieren lassen. Dabei greifen die Vorgaben des US-Verbandes NEMA, die traditionell die Normung bei Stepperantrieben bestimmen. Footprint und mechanische Anbindung sind so ausgelegt, dass die Kits als direkter Drop-In-Ersatz für klassische Inkremental-Encoder genutzt werden können. Aus dem Stand ermöglichen sie das Aufrüsten von Schrittmotoren zu absoluter Positionssteuerung bei gleichzeitiger Multiturn-Fähigkeit. jke

www.posital.de

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