Pneumatik-Standardkomponenten im Sammelpacker von Bosch Packaging Ab in den Karton - KEM

Pneumatik-Standardkomponenten im Sammelpacker von Bosch Packaging

Ab in den Karton

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Bosch Packaging bietet Anwendern mit dem neuen Sammelpacker CCV 6400BA eine kompakte leistungsstarke Maschine. Bis zu 120 Beutel können damit in der Minute verpackt werden. Simple Schwerkraft und moderne Antriebs- und Steuerungstechnik machen die Sekundärverpackung zur interessanten Lösung auch für kleinere und mittelständische Unternehmen.

Beutel zuführen, vereinzeln, sammeln, fallen lassen – und schon geht’s weiter im Karton. Was beim neuen Sammelpacker CCV 6400BA so einfach aussieht, ist in Wirklichkeit eine Mischung aus genialer Idee und ausgetüftelter moderner Technik auf Basis von Standardkomponenten. Bosch Packaging bietet mit dem CCV 6400BA einen automatisierten Ablauf zur Verpackung von Standbodenbeuteln, Schachteln und ähnlichen Packungen in Kartons. Der so genannte Case packer Compact Vertical (CCV) ist ausgelegt für verschiedene Produktabmessungen zwischen 70 x 50 x 100 und 400 x 180 x 450 mm und Gewichte bis zu 25 kg. Mit einer Ausbringung von bis zu 15 Kartons/min richtet sich der Sammelpacker an alle Unternehmen, in denen die Sekundärverpackung bisher noch manuell erfolgt.

„Wir können hiermit alles verpacken, was fallen darf und dabei stehen bleibt“, erläutert Eugène Vissers, Chefkonstrukteur bei der Robert Bosch Packaging Technology B.V. in Weert/Niederlande. Die patentierte Arbeitsmethode besticht durch ihre hohe Präzision bei gleichzeitig flexibler Handhabung unterschiedlicher Verpackungen auf kleinstem Raum. Statt aufwändiger Roboter, wie sie sonst zur automatisierten Positionierung bei der Sekundärverpackung angewandt werden, nutzt der CCV schlichtweg die Schwerkraft. Denn den zusammengestellten Beuteln wird geradezu der Boden unter den Füßen weggezogen, so dass sie punktgenau in einen Karton fallen.
Zählen der Verpackungen
Zunächst werden die Einzelverpackungen über ein Förderband in die Maschine transportiert und separiert. „Der Anwender legt fest, wie viele Beutel in einem Karton zusammen gestellt werden. Dazu müssen diese gezählt werden“, so Vissers. Die hierfür erforderliche Klemme zum Anhalten der Beutel wird von einem Kompaktzylinder von Bosch Rexroth betätigt. Je nach Kartongröße und Anzahl der Reihen im Karton wird die entsprechende Summe an Beuteln in eine Kassette geschoben und mit einer Platte zusätzlich abgestützt.
Zu den Konstruktionsdetails zählt der Einsatz eines pneumatischen Kompaktzylinders der Baureihe KPZ. Dieser bietet standardisierte Außen- und Anschlussmaße sowie einen geringen Platzbedarf. Durch die Einstellung der Kassettenseitenwand anhand dieses Kompaktzylinders lassen sich etwas größere Produkte leicht komprimieren. Der Formatsatz unterhalb der Bodenklappe zum Öffnen der Klappen des Kartons wird von vier weiteren Pneumatikzylindern betätigt
Exakte Positionierung
„Die Zuführung und das Handling der Beutel innerhalb der Verpackungsmaschine muss absolut präzise arbeiten,“ betont Vissers, „denn nur die genaue Positionierung und das Abstützen der Beutel auf der Bodenklappe garantiert, dass die Packungen beim Wegziehen der Klappe exakt in den darunter zugeführten Karton fallen.“ Die Funktion übernehmen zwei Rexroth-Linearmodule der Baureihe MKR. Die präzisen, einbaufertigen Führungssysteme kommen mit ihren kompakten Abmessungen auch dem geringen Einbauraum in der CCV entgegen. Die Module bestehen aus einem Aluminiumprofil mit integrierter Kugelschienenführung und werden durch Zahnriemen angetrieben.
Bosch Packaging kombiniert die mechanischen MKR-Module mit „Indramotion for Packaging“ – der kompletten Automatisierungslösung für Verpackungsmaschinen von Rexroth. Die intelligenten, hochdynamischen „Indradrive“-Servoantriebe realisieren Beschleunigungen von bis zu 45 m/s². Eine controller-basierte Steuerung der „Indracontrol L“-Plattform sorgt für hohe Flexibilität: Die Speicherkapazität der Steuerung sieht die Vorhaltung von 100 Programmen für unterschiedliche Verpackungen vor.
Zuführung mit System
Der zweite wichtige Bestandteil der Maschine ist die Zuführung der Kartons unterhalb der Kassette. Angeliefert über ein Förderband werden auch die Kartons vereinzelt und zum Befüllen exakt positioniert. „Wir verwenden auch hierfür die Kompaktzylinder, weil sie Platz sparend sind und mit fünf bar genügend Druck zum Positionieren und Festklemmen der Kartons bieten“, argumentiert Vissers.
Für den Druck im Pneumatiksystem sorgt das Ventilträgersystem bestückt mit Ventilen der Serie HF03-LG. Die „Light Genera- tion“-Ausführung erlaubt trotz geringen Gewichts und Abmessungen einen leistungsstarken Durchfluss von 700 l/min. Dass die eingebauten Ventile mit sauberer Druckluft versorgt werden, gewährleistet die Wartungseinheit AS2, in der die Einzelprozesse der Luftaufbereitung Entwässern, Filtern und Regeln mit einem Sicherheitsventil zusammengefasst sind.
Der CCV steht später umgeben von anderen Maschinen, zumindest einer Beutelpackmaschine und der Zuführung von Kartons. Vissers: „Um den Sammelpacker schneller und leichter in sein Umfeld integrierten zu können, haben wir vier weitere Pneumatikventile für Zusatzfunktionen eingebaut. So kann der Anwender Zusatzfunktionen wie das Anheben der Kartons direkt anschließen oder das System um andere Funktionen erweitern.“ Anpassungsfähig ist auch die gesamte Ausrichtung der Maschine: Anwender können sowohl die Zuführseite der Beutel als auch die der Kartons frei wählen. Die Kapazität der CCV: bis zu 120 Verpackungen pro Minute zuführen, sammeln und in Kartons verpacken.
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