Nordcon App und Bluetooth-Stick Nordac Access BT

Mobile Servicelösung für dezentrale Antriebe von Nord

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Für die Überwachung ihrer Frequenzumrichter hat Nord Drivesystems jetzt eine mobile Lösung für die Jackentasche entwickelt. Mit Smartphone-App und Stick können Antriebe vor Ort via Bluetooth eingerichtet oder gewartet werden, ohne auf Kabel und Schnittstellen angewiesen zu sein. Das Duo bietet außerdem weitere praktische Funktionen.

Inhaltsverzeichnis

1. Lösung für den mobilen Einsatz
2. Dezentrale Konzepte können Vorteile bieten

Bei der Arbeit mit der PC-basierten Nordcon-Software benötigte der Techniker vor Ort bislang einen Laptop und eine kabelgebundene serielle Schnittstelle. Das war bewährt, aber nicht immer praktisch. Man brauchte Platz, um den Laptop sicher aufzustellen, und musste auf die Kabelverbindung zum mitunter schlecht zugänglichen Anschluss achten. Eine schnurlose Lösung wäre sicher möglich gewesen, aber Nord ging einen Schritt weiter und schuf mit der Nordcon App und dem Bluetooth-Stick Nordac Access BT eine mobile und intuitiv zu bedienende Lösung.

Lösung für den mobilen Einsatz

Beide Tools sind als mobile Servicelösung für alle dezentralen Antriebe des Anbieters konzipiert. Sie ermöglichen eine temporäre kabellose Verbindung, um die Inbetriebnahme und die Wartung zu vereinfachen oder Mängel an den Antrieben schneller zu beheben. Die Dashboard-basierte Darstellung auf dem Smartphone oder Tablet kann zur Antriebsüberwachung und Fehlerdiagnose genutzt werden. Es lassen sich alle Antriebsparameter anzeigen und einzelne Vitalwerte benutzerdefiniert darstellen. Eine Hilfefunktion und ein Parameter-Schnellzugriff unterstützen den Anwender bei der Parametrierung der Antriebe. Darüber hinaus verfügt die App über weitere Features wie Backup- und Recovery-Funktion für die einfache Handhabung der Antriebsparameter sowie eine individuell konfigurierbare Oszilloskop-Funktion zur Antriebsanalyse. Video-Tutorials und die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme mit dem Support runden das Angebot ab.

Der Stick dient als als Brücke zwischen Antriebssystem und App. Er ist über Bluetooth mit der Software verbunden und wird direkt am Frequenzumrichter eingesetzt. Der Stick erlaubt dem Anwender den unkomplizierten Zugriff auf die Antriebsdaten und gewährt ihm die volle Zugangskontrolle. Für den Parameter-Transfer zwischen einzelnen Frequenzumrichtern kann der Stick auch ohne die App verwendet werden.

Dezentrale Konzepte können Vorteile bieten

Besonders bei weitläufigen Anlagen sowie in modularen und mobilen Systemen können dezentrale Antriebskonzepte mit Frequenzumrichtern, die direkt auf dem Motor aufgebaut oder in seiner unmittelbaren Nähe montiert sind, Vorteile bieten: Durch die Verteilung der Antriebsaufgaben auf einzelne Komponenten im Anlagenfeld wird die Anlagenkomplexität reduziert. Gleichzeitig bieten modular aufgebaute Strukturen Flexibilität bei der Umgestaltungen der Anlagenarchitektur. Dezentrale Lösungen gelten zudem als wartungs- und servicefreundlich: Fehlerhafte Einheiten können schnell und unkompliziert repariert und ausgetauscht werden. Wird der Frequenzumrichter im Werk vorkonfiguriert, lässt er sich vor Ort schneller in Betrieb nehmen.

Darüber hinaus wird weniger Platz im Schaltschrank benötigt. Daher kann dieser kleiner ausfallen oder sogar ganz eingespart werden. Da der Frequenzumrichter als zusätzliche Wärmquelle im Schaltschrank entfällt, verringert sich der Klimatisierungsaufwand. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Energiebilanz aus. Weiteres Plus: Der Verdrahtungs- und Verkabelungsaufwand reduziert sich dank der räumlichen Nähe von Motor und Frequenzumrichter: Wenn überhaupt, kommen nur sehr kurze Kabel zum Einsatz.

Der in Bargteheide bei Hamburg ansässige Anbieter deckt mit seinem Angebot an dezentraler Antriebselektronik nach eigenen Angaben nahezu alle Anforderungen und Applikationen ab. Die Antriebskomponenten verfügen über einen Leistungsbereich bis 22 kW sowie eine standardmäßig integrierte PLC und können mit marktüblichen Steckverbindern geliefert werden. Sie lassen sich frei konfigurieren und an jede gewünschte Anwendung anpassen. Dank der in die Umrichter integrierten PLC können die dezentralen Antriebssysteme Master-Slave-Gruppen bilden, die miteinander kommunizieren und eigenständig Steuerungsaufgaben übernehmen. Das erlaubt ein Anlagendesign mit Produktionsgruppen und Fertigungsinseln. Die PLC verarbeitet die Daten angeschlossener Sensoren und Aktoren, kann Ablaufsteuerungen autark einleiten und die Antriebs- und Anwendungsdaten an den Leitstand, vernetzte Komponenten oder eine vorhandene Cloud übermitteln. Das ermöglicht eine kontinuierliche Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) und legt damit die Basis für vorausschauende Wartungskonzepte (Predictive Maintenance) sowie eine optimierte Anlagendimensionierung. Die Frequenzumrichter können in der Fördertechnik und Intralogistik, in der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie, in Pumpenanwendungen und im allgemeinen Maschinenbau eingesetzt werden. kf

www.nord.com

Weitere Informationen zur Nordcon App mit Nordac Access BT von Nord:
http://hier.pro/eTlUw

Hannover Messe, Halle 15, Stand H31

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