Inbetriebnahme von Frequenzumrichtern weiter vereinfachen

Konfiguration ohne Hexerei

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Neben Funktionalität und Qualität spielt bei Frequenzumrichtern die Bedienerfreundlichkeit eine entscheidende Rolle. Immer mehr Funktionen in den Standardumrichtern sorgen für eine Vielzahl an Parametern und Konfigurationseinstellungen. Doch der Anwender möchte eine übersichtliche Menüstruktur und einfache Benutzerführung.

Danfoss führte bereits 2003 mit seinem Frequenzumrichter „VLT Automation Drive FC 302“ seine übersichtliche Bedieneinheit „LCP 102“ ein, die mit dem iF-Design-Award ausgezeichnet wurde. Deren konfigurierbare Oberfläche bietet dem Anwender den Zugriff auf alle Parameter, Betriebsvariablen und sogar einfache Diagnosemöglichkeiten. Bei einer Anwenderstudie untersuchten Ingenieure des Unternehmens in verschiedenen Branchen, Kulturen und Erdteilen bei Anwendern vor Ort die Anforderungen an die Bedienung im täglichen Umgang mit den Frequenzumrichtern. Das Ergebnis war ein grafisches Bedienteil mit einer übersichtlichen Menüstruktur und einer einfachen Benutzerführung.

Die grafische Oberfläche des Displays ermöglicht unterschiedliche Schriftzeichen und macht damit die Bedienung des Frequenzumrichters in vielen Sprachen leicht erlernbar. Für Maschinen- und Anlagenbauer mit weltweiten Kunden und hohem Exportanteil ihrer Produkte ist dies von großem Nutzen.
Drei Benutzerebenen für klare Bedienstruktur
Die Bedieneinheit des Frequenz- umrichters arbeitet mit drei Benutzerebenen. Die frei konfigurierbare Standardebene, das sogenannte Status Display, bietet auf einen Blick Informationen über bis zu fünf grundlegende Betriebsvariablen wie Frequenz, Drehzahl, Motorstrom oder kundenspezifische Prozessinformationen, wie Durchfluss oder Druck. Mit einem Tastendruck gelangt der Benutzer in die erweiterte Ebene, um Einstellungen im Quick-Setup-Menü durchzuführen. In diesem Menü kann er individuelle Einstellungen für die jeweilige Anwendung konfigurieren, eine simple Diagnose durchführen und den Fehlerspeicher abrufen. Die Expertenebene zeigt in leicht verständlicher Form das Haupt-Menü mit allen Parametern. Der Bediener kann die Benutzerebenen nach Bedarf verwenden, ohne dass ihn an dieser Stelle nicht benötigte Informationen belasten. Dies vermindert Fehler und spart Zeit.
Applikationsmakros für Standardapplikationen
In den Frequenzumrichtern der Serie „VLT Automation Drive FC 300“ integrierte der Hersteller von elektronischen Drehzahlreglern eine Funktion, die sowohl zur Vereinfachung der Erstinbetriebnahme als auch für eine schnellere Inbetriebnahme nach einer Rückstellung auf Werkseinstellungen sorgt. Diese Applika- tionsmakros sind zwar kein Hexenwerk, vereinfachen aber die Konfiguration deutlich. Die neue Softwarefunktion startet bei der Erstinstallation automatisch und führt den Benutzer durch die gesamte Parametrierung.
Ihr Ziel ist es also, die Konfiguration und Parametrierung der Umrichter weiter zu vereinfachen. Damit soll der Anwender Standardanwendungen schneller in Betrieb nehmen können. Das spart Zeit und reduziert Kosten. Dazu nutzten die Entwickler das Potenzial des grafischen Displays, um die Programmierung so einfach und klar wie möglich zu gestalten. Bei vielen Anwendungen macht dies die Konsultation des Handbuchs während der Inbetriebnahme überflüssig.
Die Applikationsmakros zielen vor allem auf die typischen Standardanwendungen, die einen hohen Prozentsatz an den Einsatzbereichen der VLT-Geräte ausmachen. In der ersten Version hat das Unternehmen drei wichtige Anwendungen integriert:
  • Konfiguration einer horizontalen Last, wie sie beispielsweise ein Fließband oder Transportband darstellt
  • Konfiguration einer vertikalen Last, beispielsweise eines Hebers mit der Ansteuerung der mechanischen Bremse
  • Parametrierung eines PID-Reglers, wie sie typisch in Pumpen- und Lüfteranwendungen vorkommt.
Die Makros können automatisch bei der Erstinbetriebnahme des Frequenzumrichters oder nach einem Rücksetzen auf Werkseinstellungen starten. Alternativ kann der Anwender sie über das Quick-Menü des VLT-Automa- tion-Drive erreichen.
Die Makros führen den Kunden anschließend durch die Einstellung des Frequenzumrichters. Nach Abfrage der Spracheinstellung – der VLT-Automation-Drive unterstützt 27 Sprachen – und der vorliegenden Anwendung durchläuft der Anwender geführt die grundlegende Parametrierung. Im Rahmen dieses Konfigurationsprozesses fordert das Makro den Anwender auf, die Motordaten sowie applikationsspezifische Daten der Anwendung einzugeben. Beispiele für solche spezifischen Funktionen sind die Einstellungen für einen thermischen Motorschutz oder die Quellen der Soll- und Istwerte für den integrierten PID-Regler.
Weitere Applikationen in Vorbereitung
Die Applikationsmakros sind modular ausgeführt, das heißt im Laufe der Zeit kann das Angebot an Makros für bestimmte Anwendungen Zug um Zug erweitert werden. So vereinfacht sich die Inbetriebnahme vieler Anwendungen immer weiter. Und das spart Zeit und Kosten.
Online-Info www.kem.de/0311 492
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