Platz sparende Motorstarter für kompakte Anlagen

Devise: sanft befördern

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Vom Autoreifen bis zum Wohnzimmerschrank gibt es viele Produkte, die behutsam und zuverlässig über Förderstrecken transportiert werden müssen. Verantwortlich dafür sind Motorstarter, deren Aufgabe es ist, das Anlaufverhalten der Antriebe entsprechend zu steuern. Das hier vorgestellte Unternehmen erweitert sein Portfolio mit kompakten Softstartern, die dezentral nahe am Motor installiert werden.

In Fördertechnik- und Logistikanlagen werden Motorstarter für die Antriebe immer häufiger dezentral installiert. Durch die räumliche Nähe von Antrieb und Antriebselektronik sind die Anlagenarchitekturen flexibler, anpassungsfähiger und kostengünstiger im Vergleich zu zentral konzipierten Layouts. Insbesondere Stetigförderer wie Rollenbahnen können diese Vorteile umsetzen. Sie können nach dem Baukastenprinzip aufgebaut werden, sind damit den vorhandenen räumlichen Bedingungen optimal anpassbar und jederzeit erweiterbar. Eingesetzt werden sie als Transfersysteme beziehungsweise Förderanlagen in der Intralogistik, Lager- und Kommissioniertechnik oder in Fertigungslinien und dienen zur Beförderung so unterschiedlicher Güter wie Möbelteile, Kisten, Getriebeelemente, Steine oder Flaschen.

Motornah installieren
Für die modulare, elektrische Installation derartiger Förderstrecken bietet Wieland Electric Energiebussysteme an, die als ungeschnittene Flachleitung „Podis“ oder als steckbare Rundleitung „Gesis“ verlegt werden. Dem Anwender stehen verschiedene steckbare Funktionsmodule wie Anschaltbaugruppen zur Energieeinspeisung, Motorstarter, Wartungsschalter, Wartungs- und Schuko-Steckdosen sowie Energiebusabgriffe und LED-Leuchten zur Verfügung. Die Motorstarter, wahlweise als Direkt-/Wende- oder Softstarter konzipiert, sind für Anwendungen im Leistungsbereich bis zu 1,5 kW ausgelegt. Sie decken damit 80 bis 90 % alle Anwendungen in der Fördertechnik ab. Die Motorstarter punkten durch ihre kompakte Bauform und hohe Schutzart IP65. Sie werden außerhalb des Schaltschranks nahe am Motor und in rauen Industrieumgebungen installiert. Dazu werden Energiebus und Komponenten direkt in den Installationskanal integriert oder mittels Montageplatte am Förderelement montiert.
Neben der platzsparenden Bauweise zählt auch die optimierte Projektierung zu den besonderen Vorteilen der Motorstarter-Familie. Der modulare Aufbau des Energiebussystems gestattet wiederkehrende Projektierungsleistungen, das heißt die Anlage kann abschnittsweise projektiert und die Segmente modular zusammengefügt werden. Vorteilhaft ist das bei ausgedehnten oder sich vom Layout her wiederholenden Anlagen.
Behutsam transortieren
Leichte und besonders empfindliche Fördergüter erfordern besonders behutsamen Transport. Ein sanftes Starten und Halten eines Motors wird gewünscht, um Beschleunigungen zu reduzieren, die zum Verrutschen oder zum Umfallen des Fördergutes führen könnten. Sanftanlauf ist auch sinnvoll, um das Drehmoment auf die Antriebswelle oder auf andere Übertragungselemente – beispielsweise ein Getriebe – zu begrenzen, so dass sie vor mechanischer Überbeanspruchung geschützt werden.
Wieland Electric erweitert das Portfolio um den elektronischen Motorsoftstarter Podis MSS 3I/W1,5 mit Wendefunktion. Er ist dezentral beziehungsweise motornah für Asynchron-Normmotoren mit einer Leistung von 0,09 bis 1,5 kW einsetzbar und dient zum Ein- und Ausschalten. Die Hochlaufzeit, die Tieflaufzeit sowie das Losbrechmoment sind am Softstarter stufenlos einstellbar. Seine Ansteuerung und Parametrierung erfolgt über AS-Interface. Der Motorstarter wird direkt auf den Podis CON-Flachleitungsabgang gesteckt und auf diese Weise mit 400 V Netzspannung versorgt. Er ist durchgängig steckbar. Der anzusteuernde Motor sowie bis zu drei Sensoren können über Rundsteckverbinder RST beziehungsweise M12- Steckverbinder schnell und fehlerfrei angeschlossen werden.
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