AS-i Bus-fähige 24 V-Stromversorgung für die Automatisierungsbranche Verteilen – Sichern – Signalisieren - KEM

AS-i Bus-fähige 24 V-Stromversorgung für die Automatisierungsbranche

Verteilen – Sichern – Signalisieren

AS-i Bus fähiges DC 24 V-Stromverteilungssystem SVS05
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In modernen Maschinen und Anlagen sind durchgängige Automatisierungslösungen eine wichtige Kundenanforderung. Bei der weiter fortschreitenden Dezentralisierung müssen deshalb Schalt- und Steuerschränke immer kompakter aufgebaut sein. Die DC 24 V-Ebene hat hier eine entscheidende Bedeutung, da viele Steuerstromkreise, alle Busmodule und die SPS, als das Gehirn der Anlage, zuverlässig mit Energie versorgt werden müssen.

Der Autor Erich Fischer ist tätig bei der E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH, Altdorf

Das in diesem Beitrag vorgestellte AS-i Bus-fähige Stromverteilungssystem SVS05 von E-T-A vereinigt alle Anforderung der modernen Automatisierung im Hinblick auf sicheren Überstromschutz und optimierte Stromverteilung, denn die Platz sparende Verdrahtung von Last- und Signalleitungen ist in Zukunft eine zentrale Aufgabenstellung. Eine zusätzlich integrierte, durchgängige Kommunikation von Betriebs- und Fehlerzuständen sowie das Schalten und Rücksetzen einzelner Stromkreise der DC 24 V-Ebene über AS-i Bus machen den SVS05 zu einem intelligenten Subsystem auf der unteren Feldebene, das es bisher auf dem Markt noch nicht gibt.
Der SVS05 lässt sich individuell an die jeweiligen Kundenanforderungen anpassen. Als erste Ausbaustufe ist ein Basismodul SVS05–09 für direkte Hutschienenmontage verfügbar, welches für die Aufnahme von neun steckbaren elektronischen Überstromschutzgeräten von E-T-A konzipiert ist. Hier können die elektronischen Schutzschalter Typ ESS20–124 bzw. die elektronischen Sicherungsautomaten Typ ESX10–114 oder ESX10–124 eingesetzt werden.
Spätestens hier dürfte die Frage auftauchen: Warum gerade neun SVS-Steckplätze verwenden, wenn man in der Steuerungstechnik-Architektur üblicherweise die Zahlen 4, 8, 12, oder 16 im Kopf hat? Die Antwort ist relativ einfach: Der erste Steckplatz F0 ist für die Absicherung der SPS reserviert, die restlichen 8 Kanäle F1 bis F8 für den Überstromschutz von Sensoren/ Aktoren, dezentralen Peripherie-Baugruppen, Feldbussen oder Profinet-Modulen etc. und deren Zuleitungen. Für eine Erweiterungen der Elektrik oder für kleinere Anlagen ermöglicht eine 4-kanalige Version SVS05–04 die optimale Anpassung an die Aufgabenstellung.
Die 10 mm²-Einspeiseklemmen „Plus“ und „Minus“ für die 24 V DC-Versorgung sind doppelt und in Zugfedertechnologie ausgeführt. Damit können beide Potenziale weitergeführt werden, um bei größeren Anlagen mehrere Stromverteiler SVS05 zu kaskadieren oder ein zusätzliches Puffermodul anzuschließen. Falls bei geerdeten Netzen der Schutzleiter ebenfalls auf das Minuspotenzial aufgelegt werden soll, kann dieser ebenfalls über eine 10 mm²-Klemme angeschlossen werden. Jeder Automat bedient zwei steckbare Zugfederklemmen mit jeweils vier Anschlüssen. Hier können vier Laststromkreise direkt angeschlossen werden, so dass die 24 V DC-Steuerspannung platz- und kostensparend komplett auf dem SVS05 verdrahtet wird. Eine externe Unterrangierung mittels zusätzlicher Potenzialverteiler auf der Hutschiene ist oftmals überflüssig. Die steckbaren Zugfederklemmen für die einzelnen Lastabgänge können bei der Fehlersuche gleichzeitig als Potenzialtrennklemmen fungieren.
AS-i Bus reduziert Verkabelungsaufwand
Ein zusätzlicher Kundennutzen im Hinblick auf Kosteneinsparung und Erhöhung der gesamten System-Performance ergibt sich durch den Einsatz der AS-i Bus-Technologie. Hier sind erstmalig alle Vorzüge des bewährten Sensor-Aktor-Interface auf die Absicherung von DC 24 V-Stromkreisen übertragen worden. Über das typisch gelbe, zweiädrige Kabel können hier beispielsweise beim SVS05–09 die Fehlerzustände SF von acht Stromkreisen zur SPS übertragen werden. Dort können dann bei einem ausgelösten Schutzschalter die einprogrammierten Fehlerroutinen anlaufen und die Maschine in einen definierten und sicheren Ruhezustand versetzen. Eine Rückmeldung des ersten Stromkreises (= SPS) macht hier natürlich keinen Sinn, da bei ausgelöstem Automaten eine stromlose SPS keinen Signalkontakt mehr abfragen kann. Über den gleichen AS-i Bus können die Schutzschalter und Sicherungsautomaten den Steuerbefehl „Ein/Aus“ oder nach Überstromabschaltung einen Fern-Reset RE erhalten. Die Einsparung bei der Einzelsignal-Verdrahtung des SVS05–09 ist hier offensichtlich: statt mindestens 18 Leitungen für Signalisierung und Ansteuerung wird nur das zweiadrige AS-i Bus-Kabel angedockt – fertig. Die beiden AS-i Module Asimo-05–100 mit integrierter Kommunikationsüberwachung ermöglichen die Verarbeitung von Signalisierungs- und Ansteuersignalen.
Halle 5, Stand 310
ww.kem.de
Stromverteilungssystem KEM 471
Schutzschalter KEM 472
Sicherungsautomaten KEM 473
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