Berührungsloser Sicherheitsschalter mit integriertem Haftmagnet

Ungewolltes Öffnen unmöglich

Die hohen Haltekräfte der im Schutzschalter CEM integrierten Haftmagnete halten Schutztüren wirkungsvoll geschlossen
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Hohe Haftkräfte von integrierten Elektro-Haftmagneten verhindern bei einem Sicherheitsschalter wirkungsvoll ungewolltes Öffnen der Schutztür. Der Anschluss erfolgt über Steckverbinder, so lässt sich im Servicefall der Austausch leicht realisieren.

Der Beitrag stammt von der Euchner GmbH & CoKG, Leinfelden-Echterdingen

Nach dem transponder-codierten, berührungslos wirkenden Sicherheitsschalter CES bietet Euchner ein weiteres Highlight:
Einen neuen Sicherheitsschalter mit CEM-Lesekopf und Betätiger mit integriertem Elektro-Haftmagnet. Dieser bietet all jenen Kunden eine ideale Lösung, die bei der Absicherung einer Schutzeinrichtung die Zuhaltung für den Prozessschutz benötigen.
Schon der Sicherheitsschalter CES war sehr erfolgreich:
– da jeder Betätiger ein Unikat ist, nehmen manipulationsbedingte Arbeitsunfälle drastisch ab
– sein homogenes, elektromagnetisches Feld mit großem Ansprechbereich reduziert die Justage
– mit nur einem Schalter wird das höchste Sicherheitsniveau in Kategorie 4 nach EN 954-1 erreicht
– Zulassung der BG, Sibe und UL
CES besitzt keine Zuhaltung. So kann der Bearbeitungsprozess durch Öffnen der Schutztür unterbrochen werden. Kunden signalisierten Euchner, die CES-Vorteile mit einer Zuhaltung zu kombinieren. Heute löst der Sicherheitsschalter CEM den Widerspruch „Berührungslos mit Zuhaltung“ auf, denn im CEM-Lesekopf ist ein CES-Lesekopf und ein Elektro-Haftmagnet integriert.
Da der Elektromagnet nicht überwacht wird, darf die Funktion der Zuhaltung nur für den Prozessschutz eingesetzt werden.
Über einen M8-Rundsteckverbinder wird der CEM-Lesekopf an das CES-Auswertegerät angeschlossen. Der baugleiche CEM-Betätiger besitzt zusätzlich zum Transponder eine Metallplatte, die als Anker für die Magnetspule fungiert.
Beim Schließen der Schutztür kommt der CEM-Betätiger in den Ansprechbereich des CEM-Lesekopfes. Die Transpondersignale werden übertragen, das Auswertegerät schließt die Sicherheitskontakte und setzt den OUT-Ausgang auf High. Der OUT-Ausgang wird in der Regel an eine übergeordnete Steuerung angeschlossen, um zu signalisieren, dass die Schutzeinrichtung geschlossen ist. Durch Anlegen von Spannung an den Haftmagneten des CEM-Lesekopfes wirken Magnetkräfte zwischen Spule (im Lesekopf) und Anker (im Betätiger). Selbst bei enormem Kraftaufwand des Anwenders ist das Öffnen der Schutzeinrichtung nicht möglich. Eine LED am CEM-Lesekopf zeigt dem Anwender, wenn Spannung am Magneten anliegt.
Die Sicherheitsschalter CEM sind äußerst robust aufgebaut. Die hohe Schutzart IP 67 und das aus Metall ausgeführte Gehäuse ermöglichen einen Einsatz auch in sehr rauer Umgebung. Die Ankerplatte des CEM-Betätigers ist federnd gelagert und lässt sich bis zu einem Winkel von +/- 4° auslenken. So passt sich der CEM-Betätiger beim Schließen einer Schutzeinrichtung selbständig der Fläche des CEM-Lesekopfes an. Beim Montieren ist nur darauf zu achten, dass der Betätiger beim Schließen der Tür frontal an den Lesekopf geführt wird. Mit nur wenig beweglichen Teilen ist die Lebensdauer der CEM-Schalter im Vergleich zu mechanischen Sicherheitsschaltern nahezu unbegrenzt.
Euchner bietet zwei CEM-Gehäusebauformen, die sich je nach Größe des Haftmagneten in den Abmessungen unterscheiden. Der Sicherheitsschalter CEM-A mit einer Haftkraft von 800 N eignet sich für schwere Schutztüren. Sein Lesekopf besitzt einen zusätzlichen M8-Steckverbinder für den Anschluss einer Leuchtanzeige. Sie zeigt dem Anwender, wenn Spannung an der Spule anliegt. Der CEM-B mit einer Haftkraft von 400 N sichert kleinere Schutztüren und -klappen ab.
Für den Anschluss von einem Lesekopf bietet Euchner das Auswertegeräte CES-A-ABA-01B, für vier Leseköpfe das CES-A-AEA-04B. CEM lässt sich an beide anschließen. In Kombination mit CES-A-AEA-04B erreicht der CEM die Sicherheitskategorie 4 nach EN 954-1. Im Mischbetrieb können an ein Auswertegerät CES- und CEM-Leseköpfe angeschlossen werden.
Bei Anlagen mit mehreren Schutztüren ist es vorteilhaft, wenn häufig frequentierte Türen während der Fertigung zugehalten werden, um den Prozess nicht zu unterbrechen. Bei Türen, die selten geöffnet werden, reicht meist ein Sicherheitsschalter ohne Zuhaltung.
Da CEM nur die Stellung der Tür sicher überwacht, nicht jedoch die Funktion der Zuhaltung, lässt sich der Schalter bei Anlagen ohne nachlaufende Maschinenbewegungen einsetzen.
Ausführliche Information
Sicherheitsschalter CEM
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