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Über den Wolken….

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….ist die Freiheit wohl grenzenlos. Deswegen beschäftigt sich nun auch die CAD-Welt mit dem sogenannten „Cloud Computing“. Auf der Solidworks World 2010 in Anaheim/Kalifornien war es das vorherrschende Thema, mehr dazu ab Seite 22.

Was momentan im Vergleich zum Potenzial noch wie ein Silberstreifen am Horizont anmutet, wächst und gedeiht zur neuen Supermacht im „Himmel“ heran. Auf Erden gibt es aufgrund seines zarten Alters fürs Cloud Computing noch nicht einmal eine eindeutige Definition. Saugatuck Technology beispielsweise definiert die Technologie folgendermaßen: „Cloud Computing umfasst on-demand-Infrastruktur und -Software, die jeweils dynamisch an die Erfordernisse von Geschäftsprozessen angepasst werden. Dazu gehört auch die Fähigkeit komplette Prozesse zu betreiben und zu managen.“ Für die Konstrukteure dieser Welt bedeutet das, dass ihr Know-how im Universum der IT-Landschaft herumschwirrt. Was auf den ersten Blick erschreckt, bietet aber beim genauen Hinschauen nur Vorteile: Man kann von überall auf der Welt und jedem dafür ausgelegten Medium aus darauf zugreifen. Die Anwendung läuft auf allen Plattformen, die Kosten für aufwändige Hard-, Software und Administration entfallen. Für die CAD-Welt bedeutet es insbesondere, dass der immer noch schwierige Austausch von CAD- oder Simulationsdateien auf konventionellem Weg entfällt und gerade kleine und mittelständische Unternehmen stark entlastet werden. Auf die immer wieder gestellte Frage nach der Sicherheit gab es allerdings auch in Anaheim keine konkreten Antworten.
Was bedeutet nun der neue Trend für die globale Welt? Der Startschuss für das „Große-Kuchenstücke-sichern“ ist schon seit einiger Zeit erteilt worden. Microsoft hat seit Anfang Februar 2010 die erste Vollversion seiner „Windows-Azure-Plattform“ in 21 Nationen im Angebot. Die Nase vorn im Cloud-Geschäft hat aber Google, dessen Visionen weit über Datenparken und -abrufe hinausgehen. Dem Internet- riesen schwebt die Schaffung von Unternehmensinfrastrukturen vor, die überall „on demand“ verfügbar sind und damit keinen echten Standort mehr haben. Das Marktforschungsinstitut Gartner rechnet damit, das bis 2012 etwa 20 Prozent der Unternehmen ohne eigene IT auskommen und etwa 20 Prozent der Cloud-Dienste aus Indien kommen werden. Neue Webhoster schießen wie Pilze aus dem Boden, mit Angeboten, die so vielfältig und verwirrend sind wie das Nirvana. Wer also noch Räumlichkeiten zum Parken der Großrechenanlagen frei hat, sollte sich beeilen. Für alle diejenigen gilt: Auf die Plätze fertig los zum „kleinen-Kuchenstückchen-Rennen“!
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