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Trends in der Sensorik

Fachpressetage
Trends in der Sensorik

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Die Fachpressetage in Karlsruhe nutzen Automatisierungsunternehmen, um Vertretern der Fachpresse in Vorträgen und auf der Kontaktmesse ihre Neuheiten vorzustellen. Während der dreitägigen Veranstaltung gab es zu den Trendthemen der Branche verschiedene Meinungen und Einschätzungen zu hören. Ein Schwerpunktthema bildete dabei die Sensorik.

Ellen-Christine Reiff und Alex Homburg, Redaktionsbüro Stutensee

Die neueste Generation der Ethernet-Drehgeber stellte Baumer vor, die in Bezug auf die Vernetzungsmöglichkeiten im Zeichen der Industrie 4.0 neue Maßstäbe setzt und außerdem ungewöhnlich kompakt ist. Auch auf der Tischmesse waren Drehgeber ein Thema: Wachendorf Automation zeigte eine Weiterentwicklung des bewährten WDGA, die jetzt viermal genauer und zwölfmal dynamischer ist als das Vorgängermodell. In Verbindung mit der EnDra-Multiturn-Technologie können diese absoluten Drehgeber in Motoren und in Prozessen mit deutlich höheren Anforderungen an Dynamik und Genauigkeit eingesetzt werden. Da es sich um ein vollständig magnetisches System handelt, sind die Geräte sehr kompakt im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen, die mit optischem Singleturn und Getriebetechnologie arbeiten.
Laser-Sensoren für die Abstands-, Längen und Geschwindigkeitsmessung
Optische Sensoren sind recht vielseitig einsetzbar, da sie berührungslos arbeiten und die Messobjekte nicht mechanisch beeinflussen. Im Rahmen der Fachpressetage wurden gleich mehrere Highlights aus diesem Bereich vorgestellt. So erläuterte die Baumer GmbH in einem Vortrag die Funktionsweise eines neuen Laser-Distanzsensors. Dank innovativer Auswertelogik und einfacher Bedienung ermöglicht er effiziente Messung auf anspruchsvollen spiegelnden oder sehr rauen Oberflächen. Den derzeit wohl kleinsten Laserabstandssensor auf dem Markt gab es auf dem Messestand von Sensopart zu sehen. Mit seinem kleinen, präzisen Lichtfleck, der sehr hohen Wiederholgenauigkeit und der schnellen Ansprechzeit eignet sich der Sensor besonders für die Vermessung von Kleinteilen, Positionier- und Regelungsaufgaben sowie in Robotikanwendungen.
Für Produktionsprozesse in vielen Bereichen ist die Messung der Produktgeschwindigkeit und -länge unverzichtbar. Das Messsystem sollte dann selbst unter harten Umgebungsbedingungen höchste Ansprüche an Genauigkeit und Reproduzierbarkeit erfüllen. Der Referent von Polytec erklärte anhand konkreter Applikationsbeispiele, warum Laser Surface Velocimeter (LSV) selbst dort zuverlässige Messergebnisse erzielen, wo herkömmliche Messsysteme an ihre Grenzen stoßen, z. B. bei glühendem Stahl, in der Metallbearbeitung und in der Lebensmittelproduktion, beispielsweise bei teigigen Produkten, deren Geschwindigkeit anders nicht zu messen ist.
Vision-Sensoren, Kameras, Bildverarbeitung und Co.
Auch wer sich für Bildverarbeitung interessierte, kam im Rahmen der Fachpressetage auf seine Kosten: Framos berichtete über die Marktstudie 2016 „Industrielle Kameras, ihr Markt und ihre technischen Merkmale“, die Hinweise darauf gibt, wie sich der Imaging-Markt zukünftig entwickeln wird. ifm electronic stellte ein konkretes Beispiel vor: eine 3D-Kamera, die Szenen und Objekte auf einen Blick in ihren räumlichen Dimensionen erfasst. Im Gegensatz zu Laserscannern kommt sie ohne bewegliche Komponenten aus und ist dadurch robust und verschleißfrei. Eine intuitive, bedienbare Parametriersoftware erlaubt eine einfache Einstellung der kameraspezifischen Parameter.
Einen anderen Ansatz präsentierte der Referent von Vision Components. Er erläuterte, wie durch FPGA-Pogrammierung die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Embedded Vision Systemen um bis zu 20 mal schneller werden kann. Der enorme Geschwindigkeitsvorteil entsteht dadurch, dass Bildaufnahme und -auswertung im FPGA parallel ablaufen – und zwar ohne Beteiligung des ARM-Prozessors, der dadurch für weitere Aufgaben zu 100 % zur Verfügung steht.
Bei der Vision-Sensorik geht es nicht immer um sichtbares Licht. Stemmer Imaging berichtete über das Hyperspectral Imaging. So nennt sich eine neue Technologie, die als Erweiterung der multispektralen Bildverarbeitung angesehen werden kann. Sie nimmt in über 100 Wellenlängenbereichen des infraroten Spektrums Bildinformationen auf. So entsteht ein „chemischer Fingerabdruck“ von Materialien, der es erlaubt, diese zu unterscheiden und zu klassifizieren. I
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