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Stehend fit

Der ergonomische Konstruktions-Arbeitsplatz: Gesundheit schützen, Leistung verbessern
Stehend fit

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Gesunde Mitarbeiter, die sich an Ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen, tragen maßgeblich zum Unternehmensgewinn bei. Diese versteckten Ressourcen werden nach wie vor nicht ausreichend genutzt und vielfach auch unterschätzt. Ein Unternehmen ist nur so erfolgreich, wie seine Mitarbeiter es sind. Ein wichtiger Faktor für diese Effektivität ist, neben der Arbeitsgestaltung und der Arbeitsorganisation, auch die Arbeitsplatzgestaltung.

Wie das Unternehmen selbst ist die Arbeitsplatzgestaltung eine Einheit, die von verschiedensten Faktoren geprägt wird und als Ganzes betrachtet werden muss. Nicht nur im Winter, sondern auch schon in trüben Herbsttagen, neigen wir zur Wintermüdigkeit. Anbei ein paar wichtige Tipps, wie man ihr entgegen wirken kann.

Beleuchtung und Blendschutz
Wer kennt Sie nicht, die „Winterdepressionen“? Tageslicht ist nun mal unser Lebenselixier. Besondere Beleuchtungskonzepte können auch in der trüben Jahreszeit den Winter zum Sommer werden lassen! Dem Tages- und Sonnenlicht nachempfunden, bieten spezielle blendfreie Stehleuchten eine ideale Arbeitsplatzbeleuchtung. Als Stehleuchte kann sie flexibel, Platz sparend und überall auch nachträglich aufgestellt werden und lässt sich so in jeden Raum integrieren und mitnehmen. Mit der indirekten-direkten Lichtverteilung (85 % indirekter, 15 % direkter Anteil) ist sie die ideale Arbeitsplatzleuchte. Gerade dimmbare Ausführungen lassen sich ideal an das persönliche Lichtempfinden anpassen. Scheint dann aber im Herbst und im Winter doch ab und zu die Sonne, dann sollten wir sie nicht gleich wieder aussperren, sondern dieses Tageslicht nutzen. Dafür gibt es speziell beschichtete Folienrollos oder -lamellen. Sie werden nachträglich innen am Fensterflügel montiert und dimmen das Tageslicht wie eine Sonnenbrille. Die beschichtete Folie sorgt dafür, dass bis zu 80 % des einfallenden Tageslichts gefiltert werden. Trotzdem bleibt eine nahezu farbechte Sicht nach draußen erhalten. Den Augen kann so eine Erholungspause gegönnt werden, indem sie zwischendurch weit Entferntes betrachten und sich regenerieren können.
Diverse Folien-Ausführungen stehen zur Verfügung: Von unten nach oben, von oben nach unten, als Fixbehang oder als Folienlamellenvorhang. Neu ist auch die Möglichkeit, durch eine spezielle Folie eine zusätzliche Schallabsorption zu erreichen.
Steh-Sitztisch gegen Müdigkeit
Im Stehen denkt es sich leichter und besser. Aufstehen zwischendurch entlastet nicht nur die Wirbelsäule, sondern fördert auch
die Blutzirkulation – der Kreislauf wird angekurbelt. Zwischendurch im Stehen konstruieren, telefonieren, sortieren oder diskutieren ist die ideale Entspannung der Wirbelsäule während des Arbeitens. Damit eine Höhenverstellung vom Anwender wirklich angenommen wird, sollte sie schnell, lautlos und spontan sein. Beim Org-Delta Steh-/Sitztischprogramm wird dies entweder mit Gasdruckfedern oder per Motor gelöst. Es empfiehlt sich eine Verstellmöglichkeit von 68 bis 130 cm, damit sowohl kleine als auch große Personen im Stehen arbeiten können. Bei der Auswahl des CAD-Büro-Tisches ist auf jeden Fall eine genaue Analyse des Arbeitsplatzes hinsichtlich Arbeitsdauer und -intensität des einzelnen Benutzers, Art der Tätigkeit und Arbeitsablauf vorzunehmen. Handelt es sich beispielsweise um einen Großbildschirm-Arbeitsplatz, so müssen Monitoranzahl und -größe bei der Tischbreite und -tiefe berücksichtigt werden. Wer mit einem oder mehreren 21“-Monitoren arbeitet, braucht eine entsprechende Tischtiefe, um einen ergonomischen Sehabstand von mindestens 60 bis 80 cm zu erzielen. Die Stabilität des Tisches muss auf schwere Monitore ausgelegt sein.
Raumknappheit prägt die Situation der Unternehmen. Mit Hilfe von Ecklösungen können deshalb auch „tote Winkel“ ausgenutzt werden. Alle Vorlagen befinden sich so im optimalen Greif- und Sehraum. Ergonomisch abgeflachte Echtholzkanten an der Tischvorderkante sorgen für eine Entlastung der Unterarme. Es können keine Druckpunkte entstehen, wenn mit der Maus gearbeitet wird.
Ergonomischer Arbeitsstuhl
Nicht nur einseitige und schwere körperliche Belastungen führen zu Rückenschmerzen, sondern auch Stress und Bewegungsmangel – statisches Sitzen macht krank. Die Haupttätigkeit am Büroarbeitsplatz findet aber immer noch im Sitzen statt. Es gilt daher, die Wirbelsäule auch im Sitzen bestmöglich zu entlasten. Der Stuhl sollte sich deshalb mit wenigen Handgriffen individuell auf seinen „Be-Sitzer“ einstellen lassen. Sitzhöhe, Sitztiefe, Sitzneigung sollten verstellbar sein, und auch ein Gewichtsausgleich sollte zur Grundausstattung gehören. Zur Entlastung der Unterarme und für ein ergonomisches Hinsitzen und Aufstehen empfehlen sich auch höhenverstellbare Armlehnen.
Wer telefoniert am lautesten?
Gerade im Großraumbüro ist konzentriertes Arbeiten erschwert wegen visueller und akustischer Ablenkung durch die Kolleginnen und Kollegen. Eine laute Umgebung verursacht unbewusst Stress und neben der Ablenkung gesundheitliche Beeinträchtigungen. Lösungsmöglichkeiten bietet hier eine Lärm-Ampel, die die Lautstärke „sichtbar macht“ und dadurch mehr Bewusstsein bei den Mitarbeitern schafft. Um die Raumakustik zu optimieren, empfehlen sich eine Schall absorbierende Decke, nachträglich montierbare Absorbermaterialien, akustische Stellwände oder Schall absorbierende Blendschutzlösungen.
Fenster auf contra Fenster zu!
Wer kennt Sie nicht, die leidige Diskussion: Fenster auf oder Fenster zu! Oft vergessen und nicht optisch erkennbar – der C02-Wert im Büro liegt häufig viel zu hoch. Auch schlechte Raumluft ist ein Belastungsfaktor, der unsere Gesundheit beeinträchtigen kann. Wir vergessen zu lüften – die Folgen sind Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Leistungsabfall.
Die Abhilfe kann ganz einfach sein: Gezieltes Lüften. Doch wann und wie lange? Diese Frage beantwortet die C02-Ampel. Sie bestimmt den Kohlendioxidgehalt der Raumluft schnell und genau. Ist die Konzentration hoch, herrscht schlechte Luft. Dann fordert die C02-Ampel die Anwesenden mit optischen und akustischen Signalen auf, das Fenster so lange zu öffnen, bis die Luftqualität im Raum wieder in Ordnung ist.
Die C02-Ampel kann auch mit der Lärm-Ampel kombiniert werden. Dann heißt sie Combi-Ampel und zeigt Lautstärke und Luftqualität an.
Lüften Sie auf jeden Fall vor Arbeitsbeginn mit vollständig geöffneten Fenstern und Türen – hier ist auch kurz ausnahmsweise Durchzug erlaubt!
Steh-/Sitztische KEM 432
Produktportfolio KEM 433
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