Zertifizierte Reihenklemmen für explosionsfähige Atmosphäre

Standard- statt Sonderreihen

Weidmüller Reihenklemmen mit Schraubanschluss sind bereits nach der neuen ATEX Richtlinie zertifiziert
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Ab dem 01.07.2003 verliert die bisherige Richtlinie 76/117/EWG ihre Gültigkeit. Es gelten nur noch die neuen ATEX 100a und ATEX 118a (ATEX: Atmosphère Explosive = explosionsfähige Atmosphäre). Die ATEX 118a ist für die Betreiber von Anlagen relevant, die ATEX 100a für die Hersteller elektrischer Betriebsmittel.

Der Autor Dipl.-Ing. Horst Kalla ist Leiter Fachpresse der Weidmüller Interface GmbH & Co., Paderborn

Die Firma Weidmüller, Paderborn, hat im Vorgriff auf die die neuen zukunftsweisenden ATEX-Richtlinien ihr umfangreiches Standard-Reihenklemmen-Programm nach diesen ATEX-Richtlinien zertifiziert. Das Programm umfasst Reihenklemmen der W-, Z- und I-Reihe mit einem Leiteranschluss von 1,5 mm2 bis 300 mm2. Es wird sukzessiv um Neuentwicklungen erweitert.
Die Standard-Baureihen
Weidmüller verfolgt bei seinen Reihenklemmen-Programm einen lösungsorientierten Ansatz, das heißt es werden auch im ATEX-Bereich verschiedene Anschlusssysteme für unterschiedliche Applikationen angeboten. Damit können die Anwender zwischen Leiter-anschlusssystemen Zugbügel (Schraube), Zugfeder oder Schneidklemme auswählen. Im großen Querschnittsbereich stehen Druckbügel- bzw. der Flachanschluss zur Verfügung.
Zugbügel- und Zugfedersysteme
Der Zugbügelanschluss erzeugt eine sehr hohe Kontaktkraft und presst den Leiter gegen die Stromschiene aus Kupfer oder hochwertigem Messing. Letztere ist mit einer Zinn-Blei-Schicht versehen. Sie sorgt für einen „anschmiegsamen“ und dauerhaften Kontakt mit geringem Übergangswiderstand. Es entsteht eine gasdichte, rüttelsichere Verbindung zwischen Leiter und Stromschiene. Zugfederanschlüsse erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sie zeichnen sich genauso wie der Zugbügel durch Wartungsfreiheit aus. Darüber hinaus besticht der Zugfederanschluss durch geringe Verdrahtungszeit. Die Zugfeder aus hochwertigem rost- und säurebeständigem Stahl zieht den Leiter gegen die galvanisierte Kupferstromschiene. Der geringe Übergangswiderstand und eine hohe Korrosionsbeständigkeit werden durch die Zinn-Blei-Oberfläche garantiert.
Schneidklemmsystem
Auch bei der Schneid-Klemm-Technik, bekannt auch als IDC-Anschlusstechnik (Insulation Displacement Connection) hat Weidmüller – wie von den anderen Anschlussarten bekannt – die Trennung zwischen mechanischer und elektrischer Funktion beibehalten.
Das heißt, es werden „fremdgefederte Kontakte“ eingesetzt mit dem Vorteil: Die verwendete Kupferschiene garantiert einen geringen Spannungsfall, die Edelstahlfeder sichert einen dauerhaften Kontakt.
Durch die ausgleichende Wirkung „der Fremdfeder“ können selbst dann noch klei-ne Querschnitte angeschlossen werden, wenn vorher große Leiter den Kontakt „aufgeweitet“ hatten. Das gilt für den Anschluss von massiven, fein- und mehrdrähtigen Leitern.
Die Schneid-Klemm-Technik verkürzt Installationszeiten um 60 Prozent und senkt Montagekosten. zeit- und kosteninten-sive Arbeitsschritte, wie Leiter abisolieren und Aderendhülsen crimpen sind überflüssig. Weidmüller setzt für seine nach „ATEX 100a“ zugelassenen Reihenklemmen unter anderem den Isolierstoff WEMID ein.
Dieser modifizierte Thermoplast hat gegenüber dem Poly-amid PA 66 eine erhöhte Dau-ergebrauchstemperatur von 120 °C bei gleichzeitig verbesserter Brandresistenz VO nach UL 94.
Isoliermaterial bis 120 °C
Weidmüller setzt für seine nach „ATEX 100a“ zugelassenen Reihenklemmen unter anderem den Isolierstoff WEMID ein. Dieser modifizierte Thermoplast hat gegenüber dem Polyamid PA 66 eine erhöhte Dauergebrauchstemperatur von 120 °C bei gleichzeitig verbesserter Brandre-sistenz VO nach UL 94.
Ausführliche Informationen
ATEX-Reihenklemmen-programm
KEM 511
Internet
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