AS-Interface-Module im Härtetest eines Freizeitparks von Six Flags Sichere Teufelsspirale - KEM

AS-Interface-Module im Härtetest eines Freizeitparks von Six Flags

Sichere Teufelsspirale

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In Freizeitparks von „Six Flags“ sorgen AS-i- Module dafür, dass die „menschliche Fracht“ immer wieder sicher festen Boden betritt: Fehlersichere Sensoren überwachen die Position der Fahrgeräte und steuern die Bremsen. Six Flags setzt auf AS-i, weil das System kompatibel mit fast allen anderen Feldbussen, topologiefrei und schnell ist. Zudem ist mit den vorgestellten Mastern sogar Doppeladressierung sofort erkennbar.

Die beliebten Freizeitparks von „Six Flags“ laden bei Chicago mit vielen Attraktionen ein, beispielsweise die Teufelsspirale, die senkrecht in den Himmel steigt. Hinter der beeindruckenden Fassade steckt jedoch auch technischer Ernst, denn derartig komplexe Anlagen wollen kontrolliert und sicher gesteuert sein. Dazu werden fehlersichere SN-Sensoren eingesetzt, die die Position der Fahrgeräte überwachen und zum richtigen Zeitpunkt den Bremsmechanismus steuern. Wenn die Sitzreihen gen Himmel schießen und ihren Umkehrpunkt ansteuern, sorgt ein mitfahrender Schlitten mit Haltemagneten dafür, dass die „menschliche Fracht“ sicher am höchsten Punkt anhält, um kurz die Aussicht mit Blickrichtung nach unten zu genießen, bevor die rasante Fahrt sich erneut Richtung Boden fortsetzt.

AS-i: sicher und zukunftsorientiert
Dass Six Flags dabei auf AS-Interface-Komponenten von Pepperl+Fuchs setzt, hat gute Gründe. Einer davon ist die universelle Kompatibilität des Systems mit nahezu allen anderen Feldbussen. Das eröffnet eine Flexibilität, die auch für ausgefallene Anwendungen wie die in Achterbahnen hoch willkommen ist.
Bis heute ist bei den Feldbussen noch kein Standard gefunden, auch wenn derzeit die Trends hin zu Ethernet-Lösungen gehen, wogegen es auf der unteren Aktor-Sensorebene zu AS-Interface (AS-i) praktisch keine Alternative gibt. Das System ist offen zu allen übergeordneten Feldbussen, topologiefrei und schnell. Zudem ist mit AS-i-Mastern von Pepperl+Fuchs sogar der häufigste Fehler in der Installationsphase sofort erkennbar: die Doppeladressierung.
Außerdem hängt AS-Interface in Sachen Geschwindigkeit alle anderen Feldbusse ab: Bis rund 3 ms Reaktionszeit (Zeit zwischen Eingang aktiv und Ausgang aktiviert) lassen sich erreichen. Das ist Spitze und in vielen Anwendungen wichtig.
Die AS-i-Telegramme laufen bei Six Flags über eine Schiene mit Schleifkontakten. Die Module sitzen dabei im fahrenden Wagen. Diese Robustheit in der Übertragungssicherheit bietet nur AS-Interface. Die Schiene ist im Ein- und Ausfahrtsbereich der Achterbahn installiert, um so die Anzahl der Wagen auf der Bahn zu kontrollieren, die Bügelöffnung zu aktivieren sowie die sicher geschlossenen Bügel vor Abfahrt zu überwachen.
Diese Vorteile sind der Grund für den Siegeszug des Bussystems. Fast 300 namhafte Unternehmen weltweit sind heute Mitglieder des AS-Interface-Konsor- tiums. Das System wird heute gleichwohl in den USA, Europa und Asien eingesetzt.
Neuer Master setzt Maßstäbe
Für die schnelle, sichere Inbetriebnahme und die Fehlererkennung ist das große hinterleuchtete Grafik-Display des K20-Masters mit umfassender Diagnosefunktion und Klartextanzeige vor Ort sehr hilfreich. Egal ob als Einfachmaster für 62 oder als Doppelmaster für 124 Slaves erlaubt die azyklische Kommunikation mit dem Profibusprotokoll DP V1 Zusatzfunktionen, welche die Netzlast kaum erhöhen. Es stehen aber beispielsweise auch Ethernet-basierte Lösungen mit verschiedenen Protokollen zur Verfügung. Über eine zusätzliche serielle Schnittstelle lassen sich mit der AS-i-Software „Control Tool“ Vorgänge visualisieren und Komponenten parametrieren. Die Protokollfunktion sorgt für einfache Dokumentation und problemlose Übergabe der Anlage. Mit nur 75 mm Breite kann die Montage leicht auf einer Hutschiene erfolgen. Dabei misst die Gesamthöhe inklusive Profibusstecker nur 83 mm. So lässt sich der K20-Master auch in flache Vorschaltkästen integrieren. Der oft separat montierte Erdschlusswächter ist bereits integriert. So gelangt diese wichtige Information direkt zur Steuerung. Auch Doppeladressierungen werden sofort angezeigt.
Für sichere Übertragung zugelassen
Sicherheitsgerichtete Lösungen sind oft parallel zur Standardsignaltechnik zu finden. Ideal also, wenn beides nach höchster Steuerungskategorie 4 über ein einziges ungeschirmtes Flachkabel möglich ist, wie bei AS-Interface. Dessen Übertragungsprotokoll ist so störfest und fehlersicher, dass sicherheitsrelevante Telegramme übermittelt werden dürfen, wie dies durch die BIA beurteilt und durch den TÜV zertifiziert wurde. Dazu müssen nur ein Sicherheitsmonitor und sichere Eingangsmodule verwendet werden und schon ist die aufwändige Parallelverdrahtung passé. So können leicht mehrere Abschaltkreise mit unterschiedlicher Stopp-Kategorie, diverse Logikfunktionen sowie das Wiederanlaufverhalten einfach per Drag & Drop parametriert und realisiert werden. Es werden dabei Abschaltzeiten von nur 40 ms erreicht. Pepperl+Fuchs bietet hierzu alle nötigen Systemkomponenten inklusive bediener-freundlicher Parametriersoftware für die Sicherheitsfunktionen.
Jetzt noch leistungsfähiger
Sicher werden Kosteneinsparungen von bis zu 50 % durch Slaves mit acht Ein-/Ausgängen oder 16 Eingängen, wie sie bei anderen Feldbussystemen bekannt sind, die Wettbewerbsfähigkeit von AS-i weiter erhöhen. Aber auch viele zusätzliche Funktionalitäten bieten Vorteile in technischer Hinsicht:
  • Spec. 2.0-kompatible A/B-Slaves mit vier Ein- und Ausgängen
  • zusätzliche Analogprofile in A/B-Adressierung
  • überlagerter serieller Datenkanal für Parametrierung / Diagnose im laufenden Betrieb
  • Syncronisierungscode zum exakt gleichzeitigen Schalten mehrerer Ausgänge
  • Integration der FDT-Technologie in AS-Interface-Geräte.
Voraussetzung für die Nutzung der Funktionserweiterung in neuen Modulen ist ein übergeordneter AS-Interface-Master wie der K20, der das neue M4-Masterprofil unterstützt. Trotz all dieser Verbesserungen bleibt AS-Interface auch mit der neuen Spec. 3.0 voll rückwärtskompatibel.
Halle 9, Stand F18
AS-i-Module KEM 458
Pepperl+Fuchs- Portfolio allg. KEM 459

„AS-i: Einsparungen bis in die Steuerung“

Statement
„AS-Interface ist zukunftssicher, schnell und für sicherheitsrelevante Signale prädestiniert. Drei Eigenschaften, die sich ideal ergänzen und gleichzeitig Kosten reduzieren. Mit der Wahl von AS-i entlastet man zudem übergeordnete Bussysteme von unnötigem Datenverkehr und setzt so die Einsparungskette bis in die Steuerung fort. Verbesserte Diagnosemöglichkeiten, Erdschlussüberwachung und Doppeladressierungserkennung sind willkommene neue Merkmale neben der angestrebten Senkung von Installationskosten. Maßgeschneiderte Produktlösungen ergänzen die Vorteilsliste. Die Integration sicherheitsrelevanter Anlagenfunktionen auf den Standard-AS-Interface-Strang mit dem „Safety at Work“-Konzept wird AS-i auch künftig in weitere Anwendungsfelder vorstoßen lassen. Das Bussystem wird zusammen mit einer übergeordneten Industrial-Ethernet-Vernetzung künftige Anlagenkonzepte bestimmen. Die neue Spec. 3.0 von AS-i mit voller Rückwärtskompatibilität und erweiterter Funktionalität setzt dazu weitere Impulse“.

Hersteller AS-i
AS-i Internetauftritt
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