Modulare Antriebs- und Systemkomponenten für Einfachroboter

Servotechnik setzt Standards

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Dank immer leistungsfähigerer und kostengünstigerer Steuerungs- und Antriebssysteme erobern Standard-Roboter neue Einsatzgebiete. Dazu trägt auch die Antriebstechnik mit modular integrierbaren, kompakten Systemkomponenten bei. Zwei davon werden hier vorgestellt.

Autoren: Dipl.-Ing. Steffen Habermann und Dipl.-Ing. Dirk Mersmann, Bereich Automotive der Lenze AG, Hameln

Bei den Roboteranwendungen zählen hinsichtlich Auslastung und Präzision ca. 80 % aller Applikationen zur Kategorie Einfachanwendungen. Zu nennen sind hier das Stapeln von Paletten, die Bestückung von Werkzeugmaschinen oder einfache Transportaufgaben. Der Rest sind Speziallösungen z. B. aus den Bereichen Fügen (Schweißen und Kleben) und Medizintechnik. Für Einfachanwendungen sind kostengünstige Lösungen hinsichtlich Auslegung, Inbetriebnahme und Service zwingend erforderlich, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Reduzierung der Komponentenvielfalt ist seit langem eine Forderung nicht nur aus der Automobilindustrie. Der Wegfall von Schaltschränken und die auf die Antriebsregler verteilte Intelligenz mit vereinfachter Programmierbarkeit gehören zu den täglichen Wünschen der Anwender. Die Vereinheitlichung von Standards bei Schnittstellen und Bussystemen führen hin zu neuen Konzepten bei gleichzeitiger Kostensenkung des Gesamt- systems.
Servoregler und Servomotoren
Beispiel dafür sind die Regler der Reihe ECS mit integriertem CAN-Bus von Lenze, die auf zentrale Steuerungskonzepte zugeschnitten sind. Sie erreichen eine hohe Überlastfähigkeit, sind kompakt konstruiert, arbeiten energiesparend im DC-Verbund und lassen sich durch steckbare Leitungsanschlüsse schnell und komfortabel installieren. Die hohe Überlastfähigkeit aller Systemkomponenten und die optimierte Zwischenkreisauslegung ermöglichen eine effiziente Nutzung der installierten Geräte und gewährleisten zusätzlich einen kompakten Gesamtaufbau.
Das ECS-Servosystem arbeitet ohne zusätzliche Zwischenkreissicherungen. Das spart neben Montagezeit unnötige Komponenten, Platz und damit Geld. Das modulare System gibt es mit verschiedenen Kühlsystemen im Leistungsbereich von 1,1 bis 13,8 kW.
Passend dazu baut Lenze hochdynamische Synchron-Servomotoren in neuester Sinus-Einzelpol-Technologie. Die MCS-Motoren sind kompakt, schnell zu montieren, verfügen über steckbare Anschlusstechnik, hohe Leistungsdichte, gute Rundlaufeigenschaften, geringes Massenträgheitsmoment und hohe Überlastfähigkeit. Sie kommen bereits in der Automobilindustrie erfolgreich zum Einsatz und decken einen Momentenbereich von 0,5 bis max. 190 Nm ab.
Plattform L-force
Mit L-force steht eine neue Generation der Antriebs- und Automatisierungstechnik zur Verfügung, die aus den vier Performance-Klassen Komponenten, Lösungen, Systeme und Dienstleistungen besteht. Sie wird vom Einfachen zum Komplexen entwickelt und bereits im Feld getestet. Bei den Performance-Klassen wird in Base-Line, State-Line, High-Line und Top-Line unterschieden. Damit können Kunden genau das Paket schnüren, das sie brauchen – für einfache Anwendungen bis hin zu Applikationen mit hohem Automatisierungsgrad.
Halle 6, Stand 221
Weitere Informationen
Produktplattform L-force
KEM 456
Servoregler ECS
KEM 457
Synchron-Servomotoren MCS
KEM 458

6. EU-Forschungsprogramm 2002 bis 2006
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