Hydraulik-Armatur: Ankuppeln ohne Werkzeuge

Schluss mit dem Geschraube

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Ein Stecksystem vereinfacht Hydrauliksysteme, bei denen Schläuche und Rohrleitungen einen Teil des Systems darstellen. Das Produkt verriegelt beim Einstecken automatisch und ohne Werkzeug. Zum Lösen genügt ein Schraubendreher.

Der Autor Weimar Olsson ist Konstrukteur bei der Cejn AB im schwedischen Skövde

Schraubarmaturen für Schläuche waren lange dominierend in Hydrauliksystemen. Kein anderes System konnte aus funk-tions- und sicherheitstechnischer Sicht konkurrieren. Aber die platzintensive Montage sowie der Raum- und Zeitbedarf im Servicefall begrenzten die Konstruktion des Hydrauliksystems. Jetzt ist ein Nachfolger auf dem Markt: das Weo Plug-In-System von Cejn.
Sein Funktionsprinzip ist so neu wie das Produkt selbst. Durch die einfache Konstruktion kann das System mit jeder Schraubarmatur konkurrieren – sowohl was die Funktion betrifft als auch die Wirtschaftlichkeit.
Das Funktionsprinzip
Mit der neuen Verbindungstechnik lässt sich die Bauweise von Hydrauliksystemen mit Rohren und Schläuchen grundlegend verändern. Das Stecksystem ist selbstarretierend, zum Montieren oder Demontieren sind keine Werkzeuge oder Schlüssel erforderlich. Mit einem Schraubendreher können selbst Verbindungen bis zu 1“ problemlos demontiert werden.
Im Unterschied zu Schraubarmaturen ist der Platzbedarf von Weo Plug-in sowohl im montierten Zustand als auch bei der Montage/Demontage gering. Bei Schraubarmaturen müssen häufig andere Armaturen ausgebaut werden, um den Zugang zu den Bauteilen zu ermöglichen. Weo Plug-in ermöglicht dichtere und kompaktere Systeme.
Geringer Platzbedarf
Die einfache und schnelle Demontage wird vor allem im Außeneinsatz geschätzt. Die Kosten lassen sich reduzieren – zum Teil durch den geringeren Wartungsaufwand, vor allem aber durch das Verkürzen von Stillstandzeiten. Zudem wird das Auslaufen von Öl verringert, was der Umwelt zugute kommt.
Auch bei der Erstmontage ist die schnelle Montage und Demontage von Vorteil. Bei Funktionsprüfungen und Tests werden Armaturen immer wieder angeschlossen und getrennt. Mit Weo Plug-in können diese Zeiten deutlich verkürzt werden. Außerdem brauchen die Verbindungen wesentlich seltener überprüft und nie nachgezogen zu werden.
Die Abmessungen des Systems sind geringer als bei herkömmlichen Schraubsystemen. Vorhandene Konstruktionen lassen sich leichter verändern und neue bei verbesserter Zugänglichkeit kompakter gestalten.
Ein weiterer Vorteil ist die Drehbarkeit der Schläuche. Da Spannungen und Verdrillungen der Schläuche vermieden werden, erhöht sich ihre Lebensdauer. Das Einsteckteil bewegt sich bis zu einem Druck von 60 bar frei, während das Buchsenteil fest sitzt. Weo Plug-In wurde vom schwedischen Material- und Forschungsinstitut gemäß SS ISO 8032 hinsichtlich Flexibilität, Impulsfestigkeit und Steckzyklen getestet. Für die Abmessungen ¼, 3/8, ½ und ¾“ gewährleistet das Unternehmen einen Betriebsdruck bis zu 350 bar sowie 250 bar bei 1“-Anschlüssen.
Ausführliche Informationen
Weo-Plug-in
KEM 342
Internet:
Verpressen des Steckers
Weo Plug-In lässt sich auf die meisten handelsüblichen Schläuche mit ein-, zwei- oder dreifacher Verstärkungseinlage montieren. Die Produkte sind auch für Schläuche mit mehrfacher Stahleinlage erhältlich. Sie werden mit der für den jeweiligen Schlauchtyp vorgesehenen Presshülse montiert. Da Weo Plug-In aus gehärtetem Stahl gefertigt ist, erfolgt beim Pressen keine Durchmesseränderung am Schlauchanschluss.
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