Wasserhydraulik: Gefälle-Ausgleichsbremse für Rangierbahnhöfe Personen- plus Umweltschutz - KEM

Wasserhydraulik: Gefälle-Ausgleichsbremse für Rangierbahnhöfe

Personen- plus Umweltschutz

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Eine Gefälle-Ausgleichsbremse, bestückt mit Komponenten auf Basis der Wasserhydraulik, regelt jetzt automatisch die Geschwindigkeit in Ablaufanlagen von Rangierbahnhöfen. Ihr zusätzliches Plus: Sie läßt sich aufgrund der Wassergefährdungsklasse 0 ohne großen Aufwand in vorhandene Schienensysteme nachrüsten.

Dieser Beitrag wurde nach Informationen des Geschäftsbereichs Hydraulik der Danfoss Antriebs- und Regelungstechnik GmbH, Offenbach, zusammengestellt.

Raumsparende und montagefreundliche Anwendungen sind in der Pneumatik und Ölhydraulik bekannt. Das Nessie-Produktprogramm des Offenbacher Geschäftsbereich Hydraulik der Danfoss Antriebs-und Regeltechnik GmbH macht diese Vorteile auch für die Wasserhydraulik zugänglich.
Da sich die Erzeugnisse in Industriebereichen wie der Hochdrucktechnik oder dem Werkzeugbau bewährt haben, hat sich das Blankenburger Forschungs- und Entwicklungswerk der Deutschen Bahn AG, Berlin, für einen Einsatz dieser Wasserhydraulik-Komponenten entscheiden.
Zudem wurden Funktionsfähigkeit und Verfügbarkeit durch eine Anlage im Feldtest nachgewiesen. Vorteilhaft wirkt sich auch die umweltverträgliche Flüssigkeit der Wassergefährdungsklasse 0 aus, so dass sich die Bremse ohne Aufwand beim nachträglichen Einbau und Betrieb der Anlage installieren läßt.
Gefälle-Ausgleichsbremse für Ablaufanlagen
Diese ökonomische und ökologische Akzeptanz war für die Blankenburger ausschlaggebend, ihre neu entwickelte Gefälle-Ausgleichsbremse mit den Komponenten zu bestücken. Sie regelt automatisch die Geschwindigkeit in Ablaufanlagen von Rangierbahnhöfen und dient zur Auflösung und Bildung von Zügen. Eine Wasser-Glykol-Mischung als Druckflüssigkeit stellt im Außenbereich die erforderliche Frostsicherheit sicher.
Funktionsweise der Bremse
Ein Aggregat erzeugt in Verbindung mit einem Speicher den Vorspanndruck für das hydraulische Bremssystem. Einfachwirkende Zylinder werden mit diesem Druck beaufschlagt. Die durchlaufenden Eisenbahnwagenräder schieben den Bremsträger zurück. Mit der damit verbundenen Flüssigkeitsverdrängung gegen den Speicherdruck wird die Bremskraft erreicht. Abhängig vom Tempo der Ladung und von Witterungseinflüssen wird durch Zu- und Abschalten mehrerer Bremssysteme die zulässige Auflaufgeschwindigkeit erreicht. Der gefährliche Einsatz von Hemmschuhen durch Rangierarbeiter kann entfallen. So ist es der Ideenschmiede in Blankenburg gelungen, den Personenschutz zu optimieren.
Cetop-Ventile im Nessie-Programm
Mit den Wegeventilen in Cetop-Bauweise sind Höhen- und Längsverkettungen auch in der Klarwasserhydraulik möglich.
Basis der Technik sind 4/3-Wegeventile, ausgelegt für einen Durchfluss bis maximal 30 l/min bei einem Nenndruck von 140 bar.
Weil die Produkte mit zwei Magneten anstelle eines Schiebers arbeiten, läßt sich jede Schaltüberdeckung und -stellung durch separates Ansteuern der einzelnen Magnete realisieren. Zudem sind die Ventile tropfdicht, wodurch bei vielen Anwendungen ein Sperrblock entfallen kann.
Ausführliche Informationen
Cetop-Ventile
KEM 488
Komponenten für Gleisbauanlagen
KEM 489
Internet
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