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Nie mehr putzen!

Hochpräzise Lichtschranken detektieren Klarglas in rauer Umgebung
Nie mehr putzen!

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Die hohe Auflösung von Sensoren, die Weißglas oder transparente Objekte detektieren, bringt zwangsläufig eine höhere Schmutzempfindlichkeit mit sich. Deshalb überwachen diese Lichtschranken ständig den Pegel des Empfangssignals, vergleichen ihn mit einem Referenzwert und regeln automatisch nach. Diese Kompensation auftretender Verschmutzungen sichert eine konstant hohe Präzision und verlängert die Reinigungsintervalle wesentlich.

Der Beitrag wurde nach Informationen der Leuze Electronic GmbH+Co., Owen, erstellt

Um Weißglas oder transparente Objekte zu detektieren, bedarf es speziellem Know-how und hochauflösender Sensoren. Diese arbeiten mit einem gegenüber der Lichtschranke positionierten Reflektor. Der von der Lichtschranke ausgesandte Lichtstrahl durchdringt das transparente Objekt, wird vom Reflektor zurückgeworfen, passiert das Objekt ein zweites Mal und erzeugt so ein auswertbares Empfangssignal. Die geringen Schwächungen des Sendesignals beim Durchdringen des Objektes reichen aus, um vom Sensor erkannt zu werden: Eine eindeutige Signalisierung „Transparent-objekt vorhanden“ ist möglich.
Diese Anforderungen setzte Leuze Electronic mit der hochauflösenden Reflexionslichtschranke IPRK 18 mit Polarisa-tionsfilter für die Serie um. Per Teach-in wird der Sensor auf die spezifischen Merkmale von Weiß-, Farbglas-, Pet- oder Pen-Flaschen, Folien oder nicht transparenten Objekten abgeglichen. Dann erkennt er diese Objekte in einem Bereich bis 1,5 m.
Der Tracking-Vorgang
Die erforderliche hohe Auflösung des Sensors bringt zwangsläufig eine höhere Empfindlichkeit gegen Verschmutzungen mit sich. Deshalb überwacht der IPRK 18 ständig den Pegel des Empfangssignals, vergleicht es mit dem bei Inbetriebnahme ermittelten Referenzwert und regelt bei Bedarf die Sendeleistung automatisch nach. Dieser Tracking-Vorgang wird in jeder Lücke des Produktstromes ausgeführt. Damit kompensiert die Lichtschranke selbstständig alle Verschmutzungen. Das sorgt für eine kons-tant hohe Detektionspräzision und verlängerte Reinigungsintervalle. Zudem erkennt der Sensor, wenn das System gereinigt wurde und regelt sich auf die Ursprungswerte zurück – erneutes Abgleichen ist überflüssig.
Mit Abmessungen von 33 x 15 x 50 mm lässt sich der IPRK 18 beliebig im Produktionsprozess integrieren, durch die SchutzartIP 67 auch in rauer Umgebung.
Gesteuerte Flaschenproduktion
Was es bedeutet, Klarglas exakt zu detektieren, wissen auch die Glas-Spezialisten der Saint-Gobain Oberland Glas AG. Hier detektiert die IPRK 18 den kontinuierlichen Transport der maschinell gefertigten Glasbehälter. Bei Stau signalisiert die Lichtschranke die fehlende Lücke und stoppt die Glasblasmaschine. Neben der zuverlässigen Detektion des Flaschentransportes gilt es, die Gefahr auszuschalten, dass die Produktion durch eine Verschmutzung des Sensors herunter gefahren wird, da dies fälsch-licherweise als Flaschenstau signalisiert wurde. Deshalb ist die Tracking-Funktion hier entscheidend: Die Produktion wird nur bei tatsächlichem Stau unterbrochen. Eine durch Verschmutzung ausgelöste Fehlabschaltung ist ausgeschlossen. Neben der kons-tant hohen Schaltpräzision wirken sich auch die deutlich verlängerten Reinigungsintervalle für Sensor und Reflektor positiv in der Wirtschaftlichkeit aus.
4-mm-Lücke wird erkannt
Das gleiche Funktionsprinzip ist auch in der Lichtschranken-Baureihe 8 realisiert. Diese streichholzschachtelgroßen Sensoren gibt es aber auch in allen anderen verfügbaren Prinzipien. Der Vorteil für den Konstrukteur: Die gesamte Baureihe hat immer die selbe Bauform mit identischen Abmessungen, Befestigungs- und Montagevarianten. Die Baureihe 8 produziert einen sehr schmalen, strichförmigen Lichtfleck. Das macht sie hinsichtlich der verarbeitbaren Lücken noch flexibler – sie ist bis zu kleinsten Objektlücken von 4 mm einsetzbar.
Internet
Ausführliche Informationen
Lichtschranken IPRK 18
KEM 471
Lichtschranken BR 8
KEM 472
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