Matsushita Electric Works Deutschland GmbH, Holzkirchen - KEM

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Matsushita Electric Works Deutschland GmbH, Holzkirchen

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(hb) Alles aus einer Hand für die Anlagen- und Prozessautomatisierung, das Liefern von Präzisionskomponenten und gelebte Kundennähe sind Unternehmensstrategie der umsatzstärksten Vertriebsgesellschaft in der europäischen Unternehmens-gruppe des gleichnamigen japanischen Automatisierungs-Konzerns. Wolfgang Tondasch, Geschäftsführer seit 1.12.1990, engagierter Vorsitzender des Ausstellerbeirates der aufstrebenden „Südmesse“ SPS/IPC/Drives und Leiter des Bereiches Schaltrelais im ZVEI ist bekannt für Klartext in seiner Branche.

KEM: Herr Tondasch, glaubt man den zentralen Aussagen des ZVEI auf der Messe SPS/IPC/Drives, so beherrscht Untergangsstimmung Ihre Branche?

Tondasch: Sicher ist im Moment nicht die Zeit, um große Hymnen auf das Resultat des letzten Jahres in der Automatisierungsbranche auszustoßen. Andererseits darf man auch nicht vergessen, daß wir vor zwei Jahren einen Zuwachs von über 20 Prozent verzeichnen konnten. Wenn Sie von Untergangsstimmung in der Branche sprechen, so bin ich doch der Meinung, daß die SPS/IPC/Drives hier eine ganz andere Sprache gesprochen bzw. Bild aufgezeigt hat – eine Automatisierungsmesse, die von der ersten Minute bis zum Schließen ihrer Tore von enthusiastischen Besuchern und zufriedenen Ausstellern geprägt war.
Es macht keinen Sinn, immer den Kopf in den Sand zu stecken und uns mit Asche zu bestäuben. Wir müssen unser Glück und damit auch Geschäft selbst anpacken und dafür hat diese Messe genügend Beispiele gezeigt.
KEM: Ihrem Mutterkonzern ist im Relaisgeschäft der Telekommunikationsbereich nahezu komplett weggebrochen. Wie steuert Matsushita gegen diesen Umsatz-einbruch?
Tondasch: Nicht nur unserem Konzern sondern der gesamten Branche fehlen die Umsatzzahlen im Telekommunikations-Bereich. Gott sei Dank haben wir rechtzeitig neben dem Bereich der weißen Ware auch die Anwendungen der Automobiltechnik ins Auge genommen und hier mittlerweile schon gute Erfolge erzielt.
KEM: Welchen Beitrag leisten dafür Ihre ca. 110 Mitarbeiter in Deutschland?
Tondasch: Jeder kennt die allgemeine Situation und weiß, daß es auf Jeden von uns ankommt. Egal ob in der Verwaltung, im Lager oder im Vertrieb. Nur als gemeinsames Team werden wir auch das Jahr 2003 meistern.
KEM: Was bedeutet das konkret für Ihre Strategie „Alles aus einer Hand“?
Tondasch: Der Gedanke für ein Automatisierungsunternehmen alles aus einer Hand anzubieten, spiegelt sich auch in meinem Engagement für die SPS/IPC/Drives wider. Interessenten wie Kunden möchten heute einen Partner haben, der ihnen bei der Realisierung von Lösungen behilflich ist und sich nicht nur als Produktverkäufer darstellt. Das können wir mit unserem Konzept „Alles aus einer Hand“ anbieten, da wir über alle in der Automatisierungstechnik notwendigen Produkte verfügen und auf die unsere Systemspezialisten zurückgreifen können.
KEM: Einen erheblichen Umsatzanteil erhoffen Sie sich dabei durch optimalen Service. Wie stellt sich dieser heute und morgen den Matsushita-Kunden dar?
Tondasch: Ein optimaler Service zeigt sich durch zufriedene Kunden. Dies ist also unser oberstes Ziel. Daran messen wir uns und unser Ergebnis. Der Service, der morgen zum Tragen kommt, muss heute vorbereitet und auf-gebaut werden. Dazu haben wir als einer der ersten Anbieter z. B. im Relais-Bereich eine Hotline installiert, die zu unseren Kosten abgerechnet wird. Hier kann sich jeder, der ein Problem bei Relais, Schaltern oder Steckverbindern hat, mit dem entsprechenden Spezialisten über dieses austauschen. Dabei ist es für uns unwichtig, ob es sich um unseren Kunden, also unser Produkt, oder das des Wettbewerbs handelt. Nach den Erfahrungen im letzten Jahr wurde diese Hotline nun auch auf die Bereiche SPS, Sensorik und Bildverarbeitung ausgebaut. Die Resonanz von der Marktseite ist so gut, dass wir unsere Mannschaft fast verdoppeln könnten.
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