Potenziale der Systemintegration bei Standard-Antrieben

Kosten runter

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Mit dem Engineering-system Drive ES und dem Feldbus Profibus-DP können -dank der dreifachen Durchgängigkeit von Totally Integrated Automation T.I.A. in der Kommunikation, der Projektierung und der Datenhaltung Automatisierungsaufgaben jetzt auch mit Standardantrieben durchgängig, komfortabel und kostengünstig gelöst werden.

Die Autoren: Dipl.-Betriebs-wirtin (FH) Sabine Stengel Siemens AG Erlangen und Nie Jennings B.Eng., Siemensplc, GB-Congleton

Systemintegration bei Standard-antrieben
Antriebs- und Automatisierungsaufgaben effizient lösen.
Ein wesentlicher Aspekt bei ist die Skalierbarkeit der Leistung, damit der Anwender nur das zahlt, was er auch tatsächlich braucht. Deshalb teilt Siemens Lösungsansätze für Antriebs- und Automatisierungsaufgaben mit Standardantrieben transparent in Stufen ein.
Die einfachste Stufe der Sy-stemintegration beginnt mit einer Kombination aus Niederspannungsmotor und Frequenzumrichter, welche über digitale oder analoge Eingänge direkt an eine programmierbare Steuerung Simatic S7-200 angeschlossen ist. Eine höhere Funktionalität wird hingegen über die Anbindung mittels AS-Interface erreicht. Die standardmäßig vorhandene serielle Schnittstelle (USS-Protokoll) ermöglicht ebenfalls den Aufbau von einfachen Kommunikationsstrukturen, vorwiegend für reine Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Sie wird auch von der freiprogrammierbaren Steuerung Simatic S7-200 unterstützt. Ankopplung an PCs wie z.B. Drive ES ist ebenfalls möglich. Mit den bisherigen aufgezeigten Varianten können einfachere Automatisierungsaufgaben, wie z.B. Pumpen-, Lüfter- und Mixersysteme, gelöst werden.
Kommunizieren die Standardantriebe über Profibus-DP mit Steuerungen der Simatic S7 Baureihe, so sorgt Drive ES für die nahtlose Integration der Antriebe in T.I.A. Dann können Prozessdaten ausgetauscht werden und anspruchsvolleAutomatisierungsaufgaben wie z.B. Flaschenabfüllanlagen und Verpackungsmaschinen sind so nicht nur mit intelligenten Antrieben sondern auch mit Standardantrieben zu meistem. Mit der Anbindung der Antriebe über Profibus an Simatic S7 sowie an Drive ES wird die durchgängige Kommunikation vom Wareneingang bis zum Warenausgang sowie von der Leitebene (PC/Steuerung) bis hinunter zur Feldebene (Maschinenpark) gewährleistet.
Profibus – das Bussystem auch für Antriebe
Überall dort, wo die Drehzahlen mehrerer Antriebe präzise aufeinander abstimmt werden müssen, sind die Anforderungen an die Kommunikation besonders hoch. Mit dem auf die elektrische Antriebstechnik zugeschnittenen Profidrive-Profil erfüllt Profibus-DP diese hohen Anforderungen und wird zum Standardbussystem für die Antriebstechnik. Mit seinen jüngsten Erweiterungen (azyklischer Datenaustausch, Äquidistanz, Querverkehr) ist der Feldbus Profibus- DP geradezu prädestiniert als Antriebsbus.
Wenn viele Aktionen in schneller Abfolge ausgelöst werden müssen, wie beispielsweise bei Verpackungsmaschinen, bringt eine antriebsgerechte Kommunikation wesentliche Vorteile insbesondere auch in Hinblick auf Flexibilität der Maschine und niedrigeren Energieverbrauch. Ob Standardantriebe der Mikromaster oder Combimaster Familie oder das Antriebssystem Simovert Masterdrives, ob die Gleichstromantriebe Simoreg oder die Großantriebe Simovert, sie alle verfügen über die gleichen Kommunikationsfunktionen am Profibus-DP. Die Durchgängigkeit der Kommunikation von der Feld- bis zur Leit-ebene über Profibus-DP erlaubt es nun z.B. einem Engineering-PC, auch von einer „höheren“ Netzhierarchieebene auf die Antriebe zuzugreifen, ohne dass dafür Programmieraufwand in der dazwischen befindlichen SPS erforderlich ist – dies ist Systemleistung von Simatic und Stepp 7.
Einfacher und schneller
Für das einheitliche „look and feel“ und einfache Bedienung bei allen T.I.A.-Automatisierungs- und -Antriebskomponenten sorgen auch bei Drive ES einheitliche Bedienoberflächen und Standardbibliotheken. Der Anwender findet bei der Projektierung immer eine gleichartige Software mit ähnlichen Funktionalitäten vor, ganz gleich, ob er ein Bediengerät, ein dezentrales Peripheriesystem oder eben einen Antrieb parametriert.
Der Projektierungsaufwand sinkt enorm. Drive ES ist integriert in die Oberfläche des Simatic-Managers, in der sämtliche Projekte und Bibliotheken für die Simatic-Produktplattform und für alle Antriebe verwaltet werden.
Dazu erleichtert sich die Inbetriebnahme der Antriebe erheblich, da Parameter- und Kommunikationsbausteine bereits vorhanden, so dass auf die Programmierung verzichtet werden kann.
Einzigartig bietet dieses Tool die Datenarchivierung des gesamten Projektes für alle Antriebe. Die durchgängige Datenhaltung ermöglicht es, den Parametersatz von Antrieben in die Simatic CPU zu laden, damit der Maschinenführer im Falle eines Austausches eines Antriebes den Parametersatz direkt in den neuen Antrieb laden kann.
Durchgängig Kosten kappen
Die aufgezeigten Potenziale der Systemintegration bieten Anwendern entsprechend dem Anforderungsprofil die optimierte Lösung. Mit der durchgängigen Einbindung der Antriebe in Totally Integrated Automation können Antriebs- und Automatisierungsaufgaben einfach und kostengünstig gelöst werden. Komplexere Automatisierungsaufgaben sind stets mit dem Siemens Konzept „Totally Integrated Automation“ am effizientesten zu lösbar. Dabei gilt: Je höher der Anteil der Antriebe aus dem Spektrum von T.I.A., desto mehr reduzieren sich Engineerings und Lifecyclekosten der gesamten Anlage.
Vorteile durch Integration der Antriebe in T.I.A.
– Mit T.I.A. Einsparungen bis zu 30%
– Konfiguration der gesamten Antriebswelt mit einem Tool
– Gemeinsame Verwaltung der Projektdaten
– Schnellere Inbetriebnahme der Antriebe durch Funktionsbausteine
– 24-Stunden Service Drives Customer-Service in der Simatic-Hotline integriert.
Ausführliche Informationen
Engineering System
Drive ES
KEM 537
Standardantriebe
Combimaster
KEM 538
Frequenzumrichter
Micromaster
KEM 539
Systemintegration
KEM 540
Internet
Mit Drive ES nahtlos in die T.I.A.-Welt
Mit dem Engineeringsystem Drive ES überträgt Siemens die Durchgängigkeit der Kommunikation auch auf Projektierung, Service und Diagnose. Drive ES bietet eine einheitliche Oberfläche im Windows-Standard für alle drehzahlveränderbaren Drehstrom- und Gleichstromantriebe. Das eigens für Antriebe entwickelte Engineeringtool bietet in Bezug auf die Programmierung und Projektierung eine durchgängige Lösung für die Integration der Antriebe über Profibus in den Simatic-Automatisierungsverbund. Damit ist Siemens weltweit der erste Hersteller, der auch für Frequenzumrichter und Niederspannungsmotoren die vollständige Einbindung in die Automatisierungsumgebung anbietet.
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