Integriertes Automatisierungswerkzeug FactorySuite 2000

Komplettes Produktionsmanagment

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Modernes Produktionsmanagement bedeutet heutzutage vor allem Informationsmanagement. D.h. Antworten zu liefern auf alltägliche Fragen bezüglich Produktionskosten, Lieferzeitraum, Produktionsengpässen, Ausschuß, Grenzwerte und Erfüllung des Produktionsplans.

Dipl.-Ing. Kurt Peteler ist Marketingleiter bei der Wonderware GmbH, München

Diese Informationen sind der Schlüssel zur Erhöhung der Produktqualität, zur Optimierung der Produktivität und zum Schutz der Investitionen. Entsprechende Automatisierungslösungen umfassen Visualisierung, Optimierung, Steuerung, Produktionsdatenerfassung sowie Speicherung und Analyse dieser Daten.
Diese Funktionen bietet die Wonderware FactorySuite 2000. Das Manufacturing Management Information System (MMI-System) basiert auf integrierten Funktionsmodulen unter Windows NT 4.0. U.a. nutzt dieses Client/Server-Paket auch Microsofts ActiveX-Technologie zugunsten einer besonders hohen Bedienerfreundlichkeit.
Alles aus einer Hand
Die integrierten Komponenten der FactorySuite 2000 sind:
n Prozeßvisualisierung (InTouch);
n Software-SPS unter Win-dows NT (InControl);
n relationale Echtzeit-Datenbank (IndustrialSQL Server);
n Internet/Intranet-Werkzeug für dezentrale Beobachtungsstationen (Scout);
n Produktions-Management und Auftragsverfolgung (InTrack);
n Batch-Management (InBatch).
Und natürlich alle Wonderware E/A-Server zur universellen Anbindung der FactorySuite 2000 an die Prozeßebene.
Alle diese Werkzeuge sind untereinander bereits voll integriert, was für den Anwender weniger Anpassung, reduzierte Interfaces, minimaler Konfigurationsaufwand und keine zusätzlichen Integrationskosten bedeutet. Die Komponenten werden über eine gemeinsame Setup-Routine installiert und verwenden eine gemeinsame und sehr leistungsfähige relationale Echtzeitdatenbank als historische Datenbasis. Weiterhin benutzen die Tools gemeinsame Kommunikationsmechanismen und weisen durchweg das gleiche „look and feel“ auf. Durch die Integration aller Anwendungsmodule und den Zugriff auf eine gemeinsame leistungsfähige Echtzeitdatenbank sind alle auf der Produktionsebene anfallenden Fertigungsdaten gleichzeitig auch für Softwaresysteme auf der Unternehmensleitebene (PPS, MES, ERP etc.) verfügbar.
Eine zentrale Komponente der neuen FactorySuite ist das Prozeßvisualisierungssystem InTouch, das als gemeinsame grafische Bedienoberfläche und als Client-Visualisierungsmodul dient. Das Prozeßvisualisierungssystem verfügt jetzt über einen Application Explorer zur schnelleren Navigation zwischen den integrierten Komponenten und dient außerdem als ActiveX-Container. Dadurch kann man auch fremde ActiveX-Objekte in beliebigen Fenstern von FactorySuite-Applikationen integrieren, sozusagen als Plug-and-Play-Erweiterung des FactorySuite-Funktionsumfangs. Die Software läuft unter Windows NT und 95, wobei Laufzeit-Applikationen auch als NT-Service laufen. InTouch 7.0 unterstützt bis zu 60 000 Variable, die sich mit dem neuen Variablen-Browser sehr einfach verwalten und bearbeiten lassen.
Die FactorySuite besitzt eine Vielzahl von E/A-Servern zur Anbindung prozeßnaher Geräte und unterschiedlicher Feldbus-Protokolle. Mit dem neuen Protokoll SuiteLink kommunizieren die FactorySuite-Komponenten untereinander sowie mit Clients und E/A-Servern. Die Prozeßdaten werden mit Qualitäts- und Zeitstempel geliefert, wodurch die absolute Integrität aller Daten sichergestellt wird. Zudem ist die FactorySuite ein OPC-Client und unterstützt den OPC-Standard in vollem Umfang.
Die relationale Echtzeit-Datenbank von Wonderware, der IndustrialSQL Server 7.0, fungiert als primäres Werkzeug zur Datenverwaltung für alle Tools. Damit kann man eine Vielzahl an Produktionsdaten gleichzeitig in Echtzeit erfassen und durch die optimierte Datenkomprimierung des IndustrialSQL Server lassen sich auch sehr große Datenmengen bei minimalem Speicherbedarf verarbeiten. Durch die Kombination von Echtzeit- und historischen Daten können Bezüge zwischen Ereignissen und zeitabhängigen Daten hergestellt werden, wobei die einfache Installation und Konfiguration dem Anwender sehr entgegenkommt.
Die Software-SPS InControl 7.0, die ausschließlich Windows NT (ohne Extensions) als Plattform benutzt, verfügt jetzt über weitere Schnittstellen zu den unterschiedlichen E/A-Systemen und anderen Geräten. Die Version besitzt FuzzyLogic-Objekte, erlaubt den Zugriff auf ActiveX-Steuerelemente für Achssteuerungen und ermöglicht über DCOM die Realisierung verteilter Steuerungslösungen.
Der Integrationsgedanke endet nicht bei den einzelnen Software-Komponenten der Suite. Kooperationen von Wonderware mit Systemhäusern wie debis, IBM, SAP und Baan sollen einerseits die Daten-Schnittstelle zur übergeordneten Verwaltungsebene optimieren, andererseits arbeitet das Unternehmen auch eng mit Partnern in der Welt des Produktionsumfelds zusammen.
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