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KEM vor Ort: Unigraphics Solutions, St. Louis, Missouri, USA

Chuck Grindstaff, Vice President Products & Operations (Foto: KEM)
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Entgegen dem Trend im CAD-/CAM-/CAE-Markt weist der Global-Player Unigraphics Solutions (UGS) blendende Geschäftszahlen für das Jahr 1999 aus: 13 500 Kunden, Umsatz 468 Mio. US$, Gewinn 57,6 Mio. US$, welt-weites Wachstum 16 Prozent, – bei Software 26 Prozent, Wachstum im größten europäischen Markt Deutschland 22 Prozent. Ursache: marktgerechte Produkte, neue Strategien und hohe Kundenzufriedenheit. Auf dem Presse- und Analysten-Meeting im Juli in Newport Beach/CA befragte Horst Böhland Chuck Grindstaff, Vice President Products & Operations bei UGS für unsere Leser.

KEM: Herr Grindstaff, mit Solid Edge kaufte UGS zu seinem 3D CAD-/CAM-/CAE-System Unigraphics ein weiteres 3D-System hinzu. Werden Sie beide Systeme, die auf dem Parasolid-Kern basieren, strategisch vereinigen?

Grindstaff: Nein, beide Software-Produktlinien sind für unterschiedliche Zielmärkte bestimmt. Während Unigraphics mit seiner breiten Produktpalette Kunden und deren Prozessketten bis zur Fertigung unterstützt, adressiert Solid Edge ganz klar den CAD-Markt. In diesem vollzieht sich heute der Übergang von 2D auf 3D CAD. Den unterstützt Solid Edge optimal und fokussiert sich dabei auf die Konstruktion. Unsere Idee ist, beide Produkte weiterzuentwickeln, die Kommunikation zwischen beiden noch weiter zu verbessern und Synergien zu nutzen. So sind z.B. Funktionalitäten der Solid Edge-Benutzerschnittstelle in Unigraphics Vers. 16 eingeflossen.
KEM: Zwei im Grunde ähnliche Produkte, zwei Entwicklungsteams, zwei mal Services usw. kann doch aber nicht im Interesse Ihrer Shareholder sein?
Grindstaff: Unsere heute genannten Geschäftszahlen, 100 000 Solid Edge-„Origin„-Interessenten und die zunehmende Ablösung anderer CAD-Systeme durch UGS bestätigen diese Strategie. Über eine gemeinsame Organisation vertreiben wir dabei Unigraphics direkt und Solid Edge nur über qualifizierte Distributoren. Auch Marketing, Services, Kunden-Hotline usw. sind unter einem Dach organisiert.
KEM: UGS in-Key ist Ihre Strategie für weltweites C-Commerce. Darin ist „Product Development Solu-tions„ eines von acht Lösungs-Modulen. Wann wird dieses verfügbar sein?
Grindstaff: In diesem Jahr! Wir kündigen heute DesignKNet (Design Knowledge Network), eine Initiative von UGS und Microsoft für die weltweite simultane Produktentwicklung in Echtzeit an. Dafür stellt Microsoft u.a. mit Windows 2000 und Exchange 2000 die für einen sicheren Informationsaustausch und die Zusammenarbeit über das Web benötigten Komponenten bereit. Unser gleichzeitig angekündigter Standard eXT für den verbesserten digitalen und nicht auf geometrische Daten beschränkten Produktdatenaustausch erlaubt, die Engineering-Prozesse auf heterogene CAD-/CAM-Umgebungen auszudehnen. DesignKNet als erste realisierte Lösung aus der UGS in-Key Familie ermöglicht es damit Unternehmen und Application Service Providern, Portale für gemeinsame Entwicklung im Netz aufzubauen. Unser erster DesignKNet-Kunde, bei dem wir jetzt mit der Installation beginnen, ist die Firma ConnexXwave, ein ASP-Provider in Singapur.
E KEM 263
„DesignKNet ist mehr als eine Antwort auf das Produkt One Space“
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