Schnellverschlusskupplungen/Schläuche/Zubehör

KEM vor Ort bei Rectus

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Mit 400 Mitarbeitern weltweit kam die Rectus Group im Jahr 2003 auf eine Produktionsstückzahl von circa 30 Millionen Schnellverschlusskupplungen, Schläuche und Zubehör. Anfang des Jahres 2004 erfolgte die Umwandlung von der GmbH zur AG. Über die Gründe und Ziele dieser strategischen Maßnahme berichten Vorstandsvorsitzender Peter W. Klein und Geschäftsleitungsmitglied Dr. Nicolaus Hettler.

KEM: Am 1. 1. 2004 erfolgte die Umwandlung Ihres Unternehmens von der GmbH zur nicht börsendatierten AG. Welche Gründe gab es hierfür?

Klein: Der Hauptgrund war die Sicherung der Nachfolge, wenn ich in etwa zweieinhalb Jahren in den Ruhestand gehe. Die rechtlichen Voraussetzungen einer AG sind für meine Ziele besser als die einer GmbH. Ich möchte damit sicherstellen, dass das Unternehmen so weitergeführt wird, wie ich mir das vorstelle. Dazu kann ich die Geschicke vom Aufsichtsrat aus beratend begleiten. Nicht börsennotiert ist die AG aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Umstände. Wir möchten zuerst noch organisch wachsen, um später mal an die Börse gehen zu können.
KEM: Der Name Rectus steht für Schnellverschluss-Kupplungen. Bieten Sie noch weitere Produkte?
Dr. Hettler: Unsere Kernkompetenz ist das Geschäft mit Verbindungselementen. Natürlich bieten wir auch Peripherieprodukte an. Hierzu haben wir vor drei Jahren den amerikanischen Schlauchhersteller Nycoil übernommen. Nycoil ist der Erfinder der Spiralschläuche. Seither bieten wir Schläuche für Druckluft und industrielle Anwendungen an. Zudem haben wir den schwedischen Kupplungshersteller Tema übernommen, der unsere Produktpalette im Hydraulikbereich erweitert.
KEM: Auf der Motek präsentierten Sie die neuen Druckluftkupplungen Rectus Tema 1625 und 1600. Wodurch zeichnen sich diese aus?
Dr. Hettler: Sie sind die ersten Produkte, in denen wir die jeweiligen Produktvorteile der Marken „Rectus“ und „Tema“ vereint haben. Sie bieten sehr hohe Durchflusswerte, sehr gute Kuppelkräfte und eine äußerst kompakte Bauweise. Die aus Zweikomponenten-Kunststoff bestehende Verschlusshülse vereint in sich die Vorteile von weichen und harten Materialien und ermöglicht somit ein komfortables Kuppeln trotz hoher Festigkeit. Es gibt im Moment kein vergleichbares Produkt auf dem Markt.
KEM: Können Sie einen kleinen Ausblick hinsichtlich strategischer und technischer Entwicklung in 2005 geben?
Klein: Unser Ziel ist es, die Kompetenz am Markt so auszubauen, dass uns unsere Kunden als Problemlöser und nicht mehr nur als den Hersteller von Schnellverschlusskupplungen für die Druckluftindustrie ansehen. Durch ein kontrolliertes Wachstum möchten wir uns wirtschaftlich so aufstellen, dass wir gegen Konjunkturschwankungen gefeit sind. Wir sind in der glücklichen Lage, dass unsere Produkte überall einsetzbar sind, wo ein Medium fließt. In Asien werden wir uns neu aufstellen. Alle drei Firmen werden zur nächsten Hannover Messe neue Produkte vorstellen. Wir arbeiten an einer neuen Kunststoffreihe für die chemische- und die Druckindustrie. Im Hydraulikbereich wird es in die Hochdruckbereiche 2000 bis 3000 bar gehen. Außerdem werden wir ein Multikupplungssystem anbieten. Wir werden weiterhin leichte, für den mittleren Druckbereich ausgerichtete Schläuche, Schnellverschlusskupplungen aus Kunststoff für den Niederdruckbereich und leckarme Schnellverschlusskupplungen präsentieren. Zudem werden wir viele unserer Produkte landesspezifisch an die jeweils vorgeschriebenen Normen anpassen.(as) 
Weitere Informationen
Schnellverschluss-Kupplungen
KEM 414
Schläuche
KEM 415
Zubehör
KEM 416
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