maxon-Motoren

KEM vor Ort bei Interelectric

Interelectric
Jürgen Mayer, Geschäftsführer Interelectric
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Frage: Kann man mit einer Abgabeleistung von 300 Watt etwas Gewichtiges bewegen? Antwort: ja, man kann. Bestes Beispiel dafür ist die 1961 gegründete Interelectric AG. Der Name Interelectric steht für viele KEM-Leser gleichbedeutend mit dem Namen maxon. Dieser Begriff wiederum steht bei Interelectric seit 1970 für das DC-Kleinstmotoren Programm (max. Abgabeleistung 300 W). Die interelectric-Gruppe setzte 1998 ca. 125 Mio.sfr um. Dem Anbieter ist es gelungen, den Einsatz von elf maxon-Motoren in der Mars-Pathfinder Mission publicity wirksam in Szene zu setzen. Über die Zukunftspläne des Unternehmens sprach KEM mit Geschäftsführer Jürgen Mayer.

KEM: Ist es eigentlich im Sinne des Erfinders, daß das Markenzeichen maxon-Motor inzwischen bekannter ist als das dahinter stehende Unternehmen?

Mayer: Lassen Sie mich das so beantworten: Dank dem starken Wachstum der letzten Jahre hat der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung Vorbereitungen getroffen, der maxon-Gruppe eine noch flexiblere, schlagkräftigere und modernere Struktur zu geben. Das Ergebnis ist eine klare Holdingstruktur, als optimalste Organisationsform. Was heißt das nun für die Praxis Dr. Karl Walter.Braun bleibt weiterhin Hauptaktionär der alten Interelectric AG, welche die Holding-Gesellschaft der maxon Gruppe und die Beteiligungen an allen Tochtergesellschaften besitzt. Der heutige Produktionsbetrieb der Interelectric AG mit den Mitarbeiter wird in eine neue Tochtergesellschaft, die maxon motor ag, eingebracht. Diese bleibt natürlich weiterhin die Zentrale und das Powerhaus der maxon-Gruppe. Meine Person als Vorsitzender und Willy Bieri werden beide zeichnungsberechtigt in der Geschäftsleitung der neuen maxon motor ag tätig. Der bisherige Verwaltungsrat tritt vollständig in die maxon motor ag Sachseln, die Zentrale der Firmengruppe, ein.
KEM: 1996 wurde der leistungsstarke maxon A-max DC-Motor eingeführt. Macht es betriebswirtschaftlich noch Sinn, den konventionellen maxon DC-Motor weiter anzubieten?
Mayer: 1997 wurde die maxon A-max Reihe mit sechs Grundtypen erfolgreich eingeführt. Als Ziele wurden bei diesem Projekt z. B. verfolgt: Die neue Motorlinie mußte austauschbar mit der bestehenden maxon S- und A-Reihe sein und es mußte eine deutliche Kostenreduktion verwirklicht werden. Diese sechs Grundtypen ergaben schlußendlich mehr als 200’000 Varianten. Man kann sich recht gut vorstellen, welche Anforderungen auch an den Bereich Logistik gestellt wurden. Trotz der überzeugenden Marktakzeptanz und der beachtlichen Steigerungsraten dieser innovativen Gleichstrom-Kleinstmotoren-Reihe ist es bis heute nicht gelungen, alle maxon-Motoren aus den S- und A-Programmen umzustellen. Bis heute sind über 60% der alten S- und A-Motoren umgestellt und in ca. 2 Jahren dürfte die 80%-Marke überschritten sein.
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