CFD-Software KEM vor Ort bei Fluent – KEM
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KEM vor Ort bei Fluent

CFD-Software
KEM vor Ort bei Fluent

Fluent
Udo Weinmann, Geschäftsführer Fluent Deutschland. Bild: KEM
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Fluent bezeichnet sich selbst als den größten Anbieter von CFD-Software – Computational Fluid Dynamics – auf Deutsch Strömungsanalyse. Hauptsitz von Fluent ist Lebanon in New Hampshire, USA. Auf dieser Seite geht es um einen Paukenschlag von Fluent: Um seine Formel 1-Rennwagen noch schneller zu machen, benutzt der Sauber Petronas Rennstall für die Optimierung der Aerodynamik die CFD-Software von Fluent. Bei der Inbetriebnahme des neuen Supercomputers „Albert“ von Sauber Petronas – auf dem die CFD-Software läuft – sprach KEM mit Udo Weinmann, Geschäftsführer der Fluent Deutschland GmbH.

KEM: Die Anwendung der CFD-Software von Fluent auf dem Sauber Supercomputer ist für Fluent ein Highlight. Sind solche Anwendungen eine Ausnahme?

Weinmann: Die Formel 1 setzt immer wieder Maßstäbe. Der neue Supercomputer ist einer der leistungsfähigsten Parallelrechner in der Formel 1 und der Automobilindustrie und nimmt damit sicherlich eine Ausnahmestellung ein. Für Fluent sind Anwendungen in der Formel 1 und auf Höchstleistungsrechnern Alltag. Sieben von zehn Formel 1-Teams, darunter die Top 4, setzen auf CFD-Software von Fluent. „Albert“ und die weltweit führende Fluent Software werden beim Team Sauber dafür sorgen, dass neue Anwendungen, wie zum Beispiel. die Simulation von Überholvorgängen, in Angriff genommen, detailgetreuere Fahrzeugmodelle simuliert und deutlich mehr Design- und Parameterstudien durchgeführt werden können.
KEM: Haben die Aerodynamik-Berechnungsergebnisse auch außerhalb der Formel 1 praktischen Nutzen?
Weinmann: Das ist ganz sicher so, denn das gewonnene Know-how zu Ursache und Wirkung von strömungstechnischen Optimierungen können auf sehr viele Industrieanwendungen übertragen werden. Das Wissen um eine geeignete und verlässliche Vorgehensweise ist in diesem Zusammenhang oft wichtiger, als die einzelnen Berechnungsergebnisse selbst. Es zeigt sich regelmäßig, dass CFD Anwendungen in anderen Industriebereichen von Technologieimpulsen profitieren, die von den Formel 1-Teams ausgehen.
KEM: Allgemein gesehen ist die Botschaft, dass CFD eine wirtschaftliche Investition für den Maschinenbau ist, schon im Management angekommen?
Weinmann: In vielen Fällen ja, insbesondere bei Großunternehmen. Der Durchbruch auf breiter Front steht aber noch bevor, speziell in mittelständischen und kleinen Unternehmen. Verglichen mit anderen Methoden, wie CAD und Strukturmechanik, ist CFD noch eine sehr junge Disziplin. Die wachsende Bedeutung dieser Methode ist jedoch deutlich spürbar und so wird CFD allmählich ein elementarer Bestandteil der Produktentwicklung. Wachstumsraten, die deutlich über den Vergleichszahlen für CAD- und Strukturmechanik-Produkte liegen, stützen diese Aussage.
KEM: Wo sehen Sie Hürden beim Einstieg in CFD?
Weinmann: Eine ganz wesentliche Hürde ist sicherlich, dass in vielen Fällen der Nutzen von CFD im Management noch nicht in vollem Umfang erkannt wird und deshalb strategische Entscheidungen für den Einsatz von CFD aufgeschoben werden. Ein weiteres Hindernis sehen wir in einem gewissen Mangel an Sachkenntnis hinsichtlich Strömungsdynamik im allgemeinen. Hier zeigt jedoch unsere enge Kooperation mit führenden Hochschuleinrichtungen messbare Erfolge. Zusätzlich zu unserem Flaggschiff Fluent stellen wir das Produkt Flowizard zur Verfügung. Dieses CFD- Werkzeug verfügt über ein integriertes Expertensystem zur Anwendungsanalyse. Konstrukteure können damit ohne besondere CFD-Vorkenntnisse die in der Produktentwicklung gängigen strömungstechnischen Optimierungen vornehmen.(hn) 
Fluent-Software KEM 413
Flowizard KEM 414
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