Holospace

KEM vor Ort bei Edag

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Es ist eine anerkannte Tatsache, dass die Automobilindustrie ohne die Unterstützung durch große „Ingenieurbüros“ nicht auskommt. Speziell die Konstruktionsabteilungen fast aller namhafter Kfz-Hersteller stützen sich auf Unternehmen wie der Edag AG ab. Auf der IAA 99 in Frankfurt sprach KEM mit Winfried Krack, Prokurist und Bereichsleiter Modell- und Prototypenbau über die Welt-Premiere Edag-Holospace. Diese Technologie lässt virtuelle Modelle dreidimensional und plastisch bis zu 6m groß erscheinen. Z.B. sind damit 3D-Zusammenbau- und Kollisions-Überprüfungen schon während der Konstruktion durchführbar.
KEM: Die Entwicklung des Edag-Holospace bedeutet hohe Investitionen. Welche Branche finanziert diese Entwicklung?
Krack: Die EDAG Holospace dient im Wesentlichen zwei Einsatzfeldern: Erstens ist sie eine Entwicklungsumgebung, um den Einsatz von Virtual Reality in realen Kundenprojekten in den Bereichen Produktentwicklung und Fertigungsanlagen Planung und Konstruktion ausloten zu können. Zur Finanzierung tragen in diesem Fall Pilotprojekte mit unterschiedlichen OEM’s bei. Außerdem lässt sich wenigstens ein Teil der Investitionen durch Fördermittel abdecken.
Zweitens dient die Holospace dazu, die EDAG-internen Prozesse in den Bereichen Technische Entwicklung, Modell- und Prototypenbau sowie Betriebsmittel, die ja heute schon wesentlich mit dem durchgängigen Einsatz von 3D-CAD und Simulationswerkzeugen unterstützt werden, schneller und effizienter abzuwickeln. Die Finanzierung dieser Technologie erfolgt dann indirekt über Kosteneinsparungen in laufenden Projekten.
KEM:: Welche Rolle spielt dabei das Fraunhofer-Institut in Stuttgart, welche die Industrie?
Krack: Das „Frauenhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation“‘ in Stuttgart stellt für diese Holospace die VR-Software „Lightning“‘ zur Verfügung, die zur Echtzeit-Visualisierung der verwendeten 3D-Daten und zum interaktiven Arbeiten mit den VR-Modellen notwendig ist. Die Automobilindustrie in Form der Edag- Kunden schafft durch die ständig ansteigenden Anforderungen an SE-(Simultaneous Engineering) Entwicklungsprojekte die Rahmenbedingungen, unter denen sich der Einsatz von CA-, VR- und Datenmanagement-Technologien zur Kostensenkung, Zeiteinsparung und Qualitätssteigerung lohnt.
KEM: Von welchen Unternehmen wird die Holospace-Technologie eingesetzt?
Krack: Im Augenblick wird die Holospace-Technologie ausschließlich von Edag eingesetzt. Auf der IAA ’99 ist sie erstmals einem breiten Publikum vorgestellt worden. Die Resonanz von weit mehr als 2000 Fachbesuchern war ausgesprochen positiv. Wir wünschen uns, dass sich die Holospace in Zukunft als leistungsfähige Alternative zu VR-Applikationen wie Powerwall, Holobench oder Cave in der Automobilindustrie etablieren kann.
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