Allgemein

KEM vor Ort: ACE Stoßdämpfer GmbH, Langenfeld

Rudi Kirst, Geschäftsführer
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Industriestoßdämpfer werden eingesetzt, um Massen zu bremsen und Stöße zu mildern. Der Markt ist groß und doch erkennt kaum einer auf den ersten Blick die Bedeutung und Wichtigkeit dieser in vielen Fällen kleinen Bauelemente. Der Ruf nach standardisierten Lösungen mit möglichst großer Einsatzbandbreite des einzelnen Dämpfers wurde immer größer, erklärte Rudi Kirst, Geschäftsführer der ACE Stoßdämpfer GmbH, KEM-Redakteur Matthias Boehme. Dennoch gelang es ACE, die Teilevielfalt der Dämpfer-Gesamtkonstruktion zu begrenzen.

KEM: Herr Kirst, Sie kennen die Industrie-Dämpfer Branche wie kaum ein Anderer. Was hat sich Technologisch bei den Stoßdämpfern in den letzten Jahren verändert?

Kirst: Ähnlich wie in der Elektronik ist auch hier ein starker Trend zu sehen. Mehr Leistungsdichte auf kleinerem Raum. In den 80er Jahren fand eine Leistungsverdoppelung bei gleichen Abmessungen statt. Die neuen Entwicklungen Ende 1999 weisen nochmals eine Erhöhung der Energieaufnahme um 50% auf. Und das wohlgemerkt bei gleichen Abmessungen. Eine kleinere Stoßdämpfergröße im Durchmesser-Bereich 25 mm wurde sogar auf 200% Leistungssteigerung gebracht. Das wurde vor einigen Jahren noch als völlig undenkbar bezeichnet.
KEM: ACE, Stammsitz in den USA, gilt als Trendsetter. Mit der neuen Magnum-Stoßdämpfer-Baureihe kommen Sie dem Kunden entgegen. Welche Vorteile hat die Magnum-Baureihe?
Kirst: Wie vorher schon ausgeführt, bekommt der Kunde mehr Leistung (Energieaufnahme) bei gleicher Baugröße. Zusätzlich zur Einstellung vorn am Stoßdämpfer wurde eine Einstellmöglichkeit an der Rückseite geschaffen. Aufgrund neuer EDV-Programme konnten die Bremskurven und auch die Dämpfungsbereiche in Bezug auf unterschiedliche Geschwindigkeiten und abzubremsende Massen verbessert werden. Einstellbare und selbsteinstellende Stoßdämpfer sehen äußerlich gleich aus und bestehen weitgehend aus gleichen Bauteilen. Sie können daher preisgünstig hergestellt werden. Das bedeutet über den Energiefaktor gerechnet eine Preisermäßigung von 30%.
KEM: ACE war eines der ersten Unternehmen, die elektronische Berechnungsprogramme für Dämpfer und Gasdruckfedern entwickelt hat, um ihren Kunden einen schnellen Service zu bieten. Wurde das Programm noch verfeinert?
Kirst: Die große Vielfalt der Anwendungen und Einsatzfälle hat uns eine Fülle von neuen Informationen und Erkenntnissen gebracht. Neue metallische Werkstoffe und Sinterverfahren sowie bessere Beschichtungsverfahren gaben uns die Möglichkeit, in neue Leistungsbereiche zu kommen. Dadurch mussten auch die Berechnungsprogramme neu gestaltet werden. Es ist heute möglich, die Abbremsungen auf 1/1000 Sekunde im vorraus zu berechnen, mit Brems-kurven, die sich exakt mit den Versuchen der Praxis decken.
KEM: Neben Stoßdämpfern liefern Sie noch andere Systeme. Welche sind das?
Kirst: Wir haben fünf Produktgruppen im Programm:
– Industrie-Stoßdämpfer von 8 bis 190 mm Durchmesser zur Erhöhung der Produktion und Senkung der Betriebskosten.
n Sicherheits-Stoßdämpfer für Maschinen, Hochregallager oder Krananlagen.
n Rotations-Bremsen für kontrollierte Bewegungen bei Maschinen, Möbel oder elektronischen Geräten.
n Ölbremsen / Bremszylinder für kontrollierte Linearbewegungen bei einer Vielzahl von Anwendungen.
n Industrie-Gasfedern ab Lager: von 12 bis 40 mm Durchmesser.
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