Solidworks Deutschland GmbH, unterhaching

KEM vor ort

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(hn) Es ist noch keine zwölf Jahre her: Im Dezember 1993 wird das Unternehmen Solidworks gegründet und auf der Cebit in Halle 21 als weiterer Wettbewerber zur damals noch stattlichen Anzahl von CAD-Software-Anbietern registriert. Und heute: Solidworks ist eine Tochter von Dassault – die Anzahl der installierten Lizenzen liegt bei circa 400 000 – und zu einer der tragenden Säulen im CAD-Markt geworden. Seit April 2004 leitet Thomas Langensiepen als Country Manager Central Europe die Geschicke der GmbH. KEM hinterfragt bei ihm das Image seines Arbeitgebers.

KEM: Herr Langensiepen, Solidworks nennt sich Marktführer im Mainstream-Markt. Versteht das der Kunde?

Langensiepen: Wir können und wollen nicht den Anspruch erheben auf allen Gebieten Marktführer zu sein. In speziellen Segmenten des CAD-Marktes, wie etwa der Automobilindustrie, hat Dassault mit Catia das Heft fest in der Hand. Wir sind stolz darauf, dass die Anwender mit unserer Software erfolgreich konstruieren – von einfachen Konsumgütern bis zu komplexen Sondermaschinen. Es ist offensichtlich, warum wir Marktführer im Mainstream-Markt der CAD-Software sind. Es gibt einfach keine vergleichbar leistungsfähige und benutzerfreundliche Software, deren Preis/Leistungsverhältnis so gut ist wie bei Solidworks.
KEM: Das Schlagwort „bedienerfreundlich“ war immer ein Trumpf-As. Ist das heute noch ein Verkaufsargument?
Langensiepen: Die Solidworks Konstruktionssoftware ist immer noch besonders benutzerfreundlich. Aus diesem Grund setzen auch immer mehr Universitäten und andere Ausbildungsstätten auf die Solidworks Lehr-Edition. Studenten wie Konstrukteure profitieren von der Benutzerfreundlichkeit, die ihnen schnell eigenständiges Konstruieren ermöglicht. Der logische und intuitive Aufbau der Software hilft Konstrukteuren, dem Zeitdruck der Branche zu trotzen. Sie basiert auf Windows, das erleichtert vielen Anwendern zusätzlich den Umgang.
KEM: Die Leser des US-Magazins „Design News“, Auflage 100 000 Exemplare, haben Solidworks zum Produkt des Jahres 2004 gewählt. Woran messen Sie in Deutschland deren Reputation?
Langensiepen: In Deutschland stützen wir uns auf das Feedback unserer Vertriebspartner und unserer Kunden. Wir erhalten hier wertvollen Input, der in unsere Produktentwicklung eingeht und dadurch letztlich allen Konstrukteuren zugute kommt. Und deren Meinung zählt für uns. Die Kaufentscheidung für eine CAD-Software liegt nach wie vor im Konstruktionsbüro. Solidworks muss demnach durch seine Produkteigenschaften überzeugen, und wie man sieht, funktioniert es sehr gut.
KEM: Mal ehrlich Herr Langensiepen, der Konstrukteur braucht ja eigentlich nur ein CAD-System, um seiner eigentlichen Aufgabe nachzukommen. Wird er heute nicht „erdrückt“ durch Zusatzangebote wie Analysewerkzeuge, PDM, Online-Kataloglösungen, Normteilbibliotheken?
Langensiepen: Modelle müssen heute möglichst zu 100 Prozent funktionsfähig sein. Wie aber soll Verlass auf ein Modell sein, wenn es vorab nicht getestet wurde? Mit Analysewerkzeugen setzt der Konstrukteur sein Modell unterschiedlichen Situationen aus und kann sofort und ohne exzessiven Prototypbau die Reaktionen bewerten. Ohne effiziente Verwaltung der Konstruktionsdaten mittels PDM ist man schnell im Dschungel der Varianten und Versionen verloren. Online-Kataloge stellen Komponentenmodelle zum Download bereit und ersparen die zeitraubende Suche nach dem richtigen Teil. Geschickt eingesetzt helfen Add-ons Zeit sparen und rationalisieren die Arbeit wo nötig.
Solidworks 2005 KEM 422
Produktportfolio KEM 423
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