Wago Kontakttechnik GmbH, Minden

KEM VOR ORT

Sven Hohorst, Geschäftsführer der Wago-Gruppe
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(hb) Wago, der Hersteller innovativer Klemmen und Steckverbinder für die Industrie und für den Installationsbereich, wächst wieder: 5 Prozent Umsatzplus, 7,7 Prozent Investitionsquote, 305 zusätzliche Arbeitskräfte (von insgesamt 3176 der Wago-Gruppe) im Geschäftsjahr 2003. Im schwierigen Vergleichsjahr 2002 hatte man noch einen Umsatzrückgang von 3,5 Prozent hinnehmen müssen. Zu diesen überdurchschnittlichen Ergebnissen des abgelaufenen Geschäftsjahres im heutigen Marktumfeld befragte KEM im Vorfeld der Hannover-Messe den geschäftsführenden Gesellschafter Sven Hohorst.

KEM: Die Wago-Gruppe, seit dem Jahr 2003 im alleinigen Besitz der Familie Hohorst, steigerte den Umsatz auf 250,597 Mio.E im Geschäftsjahr 2003. Welche wichtigsten Managemententscheidungen trugen dazu bei?

Hohorst: Das positive Ergebnis des Geschäftsjahres 2003 ist eine Folge unserer Produktoffensive. Wago haben sich als innovativem Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten immer viele Chancen mit neuen Produkten geboten. Das haben wir auch in 2003 genutzt.
KEM: In was und wo haben Sie im Jahre 2003 vorausschauend investiert?
Hohorst: In 2004 wird auch wie in 2003 der überwiegende Teil der Investitionen der Wago-Gruppe wiederum in neue Produkte fließen. Integration von zum Beispiel. Enocean Funktechnik in I/O-Module und skalierbare Controllerleistung auf Ethernetbasis sind Schwerpunkte in der dezentralen Automation, das Steckverbindersystem Winsta und das neue Reihenklemmenprogramm Topjob S sind die Meilensteine in der Verbindungstechnik.
KEM: Für das laufende Geschäftsjahr planen Sie eine Investitionsquote in Höhe von 13,5 Prozent. Welche wichtigsten Investitionshämmer realisieren sie damit?
Hohorst: Neben den Investitionen in neue Produkte wird Wago im laufenden Geschäftsjahr den Ausbau der Fertigungsstandorte in Deutschland und der Schweiz sowie in Polen vorantreiben.
KEM: Bleibt Wago dabei produktseitig Komponentenlieferant mit Kernkompetenz oder bieten sich doch wieder Produktchancen in den Teilmärkten für Systeme und Systemintegration der Automatisierungstechnik?
Hohorst: Wir sehen für Remote I/O-Systeme als Herzstück unserer Automatisierungskomponenten genügend Innova-tionsspielraum – wie auf der Hannover Messe und der Light & Building zu sehen ist. Damit ist der Weg zum Systemanbieter oder Systemintegrator für Wago nach wie vor kein Thema.
KEM: Wie sicher ist in Zeiten der Globalisierung der Investi-tionsstandort Sondershausen in Thüringen mit seinem Zentrallager und großen Teilen der Serienfertigung?
Hohorst: Der Standort Sondershausen ist für Wago nicht wegzudenken. Dieses Jahr sind eine Erweiterung unseres zentralen Versandlagers sowie eine weitere Produktionshalle für unser neues Reihenklemmenprogramm Topjob S in der Realisierung. Mit der Erweiterung des Zentrallagers werden wir unser Liefertreue und -qualität weiter verbessern, mit Topjob S bei den Reihenklemmen einen neuen Standard in der Verbindungstechnik setzen. Diese Maßnahmen werden die Wettbewerbsfähigkeit des Fertigungsstandortes Sondershausen im internationalen Wettbewerb stärken.
Weitere Informationen
Reihenklemmen TOP JOB S
KEM 430
Wago I/O-System 750
KEM 431
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