Transcat PLM GmbH & Co. KG, karlsruhe

KEM Vor Ort

Geschäftsführer Gerhard Keller Bild: KEM
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(hn) Eines hat sich Transcat auf die Fahnen geschrieben: den „Full-Service“ für die Kunden. Das Systemhaus aus Karlsruhe mit etwa 200 Mitarbeitern realisiert Product Lifecycle Management (PLM)-Lösungen, die auf Produkten des Mutterhauses Dassault Systèmes beruhen. Die Installation von beispielsweise Catia und Enovia-Software sowie von eigenen Branchen- lösungen bilden den Schwerpunkt der Aktivitäten. KEM spricht mit dem Geschäftsführer Gerhard Keller über die Strategie des Unternehmens.

KEM: Herr Keller, der von Transcat entwickelte „Q-Checker“ erspart das kostenintensive Aufspüren von Mängeln in CAD-Prozessen laut Anbieter-Angaben von Anfang an. Was heißt „von Anfang an“?

Keller: Mangelhafte Modelle im Bezug auf Einhaltung von geometrischen, aber auch methodischen Anforderungen müssen korrigiert werden. Je später im Prozess Fehler entdeckt werden, desto aufwändiger die Behebung. Konstrukteure können aber durchaus von Beginn an saubere Modelle entwickeln, die für weitere Prozess-Schritte und in weiteren Projekten funktionieren, ohne dass Nacharbeiten entstehen. Q-Checker unterstützt Anwender auf mehreren Ebenen, von Anfang an prozesskonforme Modelle zu entwickeln. Fehler werden im Bericht gemeldet, umfangreiche Hilfeseiten erklären jede Prüfung und assistieren bei der Behebung. Und per Knopfdruck können Reparaturen durchgeführt werden.
KEM: „Cava“ – Catia V5 Automotive Extensions Vehicle Architecture ist eine Lösung zur Fahrzeugkonstruktion und Gesetzeskonformität in Catia V5. Inwieweit wenden die deutschen Automobil-Hersteller diese Software an?
Keller: Das Gros der deutschen Automobil-Hersteller hat die Entwicklung der Cava-Produkte von Beginn an begleitet und unterstützt. Wir haben gemeinsam vorhandene Lösungen in Catia V4 und die Anforderungen in Catia V5 analysiert. Aufgrund der Beteiligung an der Entwicklung können deutsche Lieferanten Cava-Produkte zu Sonderkonditionen beschaffen. Neue Fahrzeugprojekte werden heute größtenteils mit Catia V5 entwickelt und damit werden auch die Cava-Produkte eingesetzt und begleiten die Produktentwicklung vom ersten Entwurf bis zur Homologation.
KEM: Mit der Software myV5 wählt der Konstrukteur in einer Baumstruktur die gewünschte Startkonfiguration für Catia V5 aus. Wie oft zieht ein Konstrukteur Nutzen aus dieser Anwendung?
Keller: Der Konstrukteur hat den Vorteil immer dann, wenn er sein Programm startet. Der Nutzen ist ein komfortabler Start der richtigen Konstruktions-Umgebung mit gewünschten Add-Ons wie Q-Checker. Er muss nicht in einem Wirrwarr von Desktop-Icons nach der gewünschten Konfiguration suchen. Er wählt gezielt OEM- oder Projektumgebung und startet Catia mit einem Klick. Wichtig ist hier wiederum die Prozess-Sicht. Die Modelle, die er entwickelt, passen mit Catia- Release und den Settings zu dem Projekt, in dem er arbeitet. So entstehen prozesskompatible Modelle. Das myV5-Startfenster ist sehr dynamisch. Hardware- oder anwenderabhängig werden nur bestimmte Startoptionen sichtbar.
KEM: Die Transcat VDA-Flächen-Schnittstelle (VDAFS) erlaubt den CAD-Datenaustausch zwischen Catia und Fremdsystemen. Stellt sich im Automobilbau dafür überhaupt eine Notwendigkeit?
Keller: VDAFS ist kein veralteter Standard. Unsere Schnittstelle wird von vielen zufriedenen Kunden im Konstruktionsprozess eingesetzt. Und es besteht auch immer noch eine Nachfrage, nicht nur im Hinblick auf nachgeschaltete Prozess-Schritte, wie NC oder Messmaschinen. In der globalisierten Produktentwicklung, spielt die Übersetzung in Neutralformate – wie VDAFS – eine wichtige Rolle. Der VDAFS-Prozessor wird dabei nicht nur innerhalb von Catia genutzt, sondern auch in den automatisierten Datenaustausch, beispielsweise über DXM, eingebunden.
Q-Checker KEM 414
Cava KEM 415
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