Eplan Software & Service GmbH & Co. KG, Monheim KEM vor Ort - KEM

Eplan Software & Service GmbH & Co. KG, Monheim

KEM vor Ort

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(hn) Mit dem Motto „Eplan your Engineering” geht Eplan auf den Markt zu. Die Rittal-Tochter in der Friedhelm Loh Group beschäftigt rund 500 Mitarbeiter. Eplan weiß, dass Elektrotechnik und Mechanik verschmelzen. Die neue Technologie Eplan Mechatronic Integration (EMI) gibt Elektrokonstrukteuren auf Basis eines mechanischen 3D-Modells neue Planungsfreiheit, gestattet zum Beispiel die Verkabelung von Maschinen auf Basis der elektrotechnischen Detaildaten. KEM fragte bei Dieter Pesch, Strategische Marktentwicklung, nach, ob eine Verbindung von M-CAD und E-CAD praxistauglich ist.

KEM: Herr Pesch, warum hat Eplan ausgerechnet Autodesk als M-CAD Partner ausgesucht?

Pesch: Unsere Kunden benötigen Lösungen auf Basis von Marktstandards – also führende Produkte mit hoher Marktdurchdringung. Als wir uns entschieden haben, auf die MCAD- und PDM-Lösungen von Autodesk zu setzen, haben wir vorher natürlich verschiedene Hersteller sondiert. Zwei Bedingungen waren entscheidend: Der Partner musste international gut aufgestellt sein und die technische Seite musste passen. Uns war wichtig, dass sowohl die 2D- als auch die 3D-Funktionalität abgedeckt ist und zugleich eine passende PDM-Lösung vorhanden ist.
KEM: Eplan will aus dem M-CAD-Konstrukteur zusätzlich einen E-CAD-Konstrukteur machen. Ist das nicht zuviel verlangt?
Pesch: Nun – diese Aussage überrascht mich. Ziel ist es nicht, dem M-CAD-Konstrukteur mehr Aufgaben zuzuweisen, sondern die Konstruktion beider Disziplinen im Sinne der Mechatronik näher zusammen zu bringen. Hier ist entscheidend, dass das Tellerrand-Denken einer Unternehmenssicht weicht – nur so können Maschinen qualitativ hochwertig und gleichzeitig effizient konstruiert und gefertigt werden. Ein Beispiel: Mit unserem ersten EMI-Modul „Cabling“ nutzt jetzt auch die Elektrotechnik das virtuelle Prototyping. Auf Basis des originalen 3D-Modells aus Autodesk Inventor kann der Elektrokonstrukteur sämtliche Fertigungsunterlagen zur Verkabelung in Eplan Electric P8 frühzeitig erstellen.
KEM: Besteht in der Praxis bisher eine Bruchstelle zwischen E-CAD und M-CAD?
Pesch: Ja, das ist richtig. In Konstruktionsabteilungen ist der Informationsfluss keinesfalls so durchgängig, wie technisch machbar. Bildlich gesprochen gibt es Mauern zwischen den Abteilungen, die die gewerke- spezifischen Aufgaben in der Regel sequenziell abarbeiten. Am Anfang steht zumeist die mechanische Konstruktion: Der Konstrukteur nutzt ein M-CAD-System, in dem er Bauteile platziert und die mechanische Ausprägung der Maschine festlegt. Dann ‚wirft‘ er diese Konstruk- tion über den „virtuellen Zaun“ zum Elektro-Konstrukteur, der dann die Automatisierung der Maschine in Form von Sensorik, Aktorik und Verkabelung projektiert. So entsteht der Schaltplan für die elektrischen Antriebe und Funktionen.
KEM: Kommt zu den Kosten für ein M-CAD- jetzt auch noch ein E-CAD-System hinzu?
Pesch: Natürlich nicht, die Systeme sind längst beim Kunden im produktiven Einsatz, jedoch in der Regel nicht vernetzt. Das bedeutet, das jede Disziplin ihr „Eigenleben“ fristet. Zwar sind in beiden Disziplinen, M-CAD wie E-CAD, Highend-Systeme im Einsatz, aber die Übergabe der Daten mündet in der Regel in einem Blatt Papier. Langfristig muss das Ziel sein, diese Disziplinen zu verbinden und die Konstruktionsdaten für die Mechanik und die Automatisierungstechnik zugänglich zu machen. Unternehmen müssen natürlich erst die organisatorischen Voraussetzungen für deren integrative Zusammenarbeit schaffen. Diejenigen, die sich bereits auf einer hohen Integrationsebene befinden, können direkt beginnen, die Vorteile des mechatronischen Konstruktionsansatzes mit der EMI-Technologie zu nutzen. Halle 17, Stand D40
Electric P8 KEM 415
Fluid KEM 416
PPE KEM 417
Cabinet KEM 418
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