Rittal GmbH, Herborn/Gera

KEM vor Ort

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(as) Rittal hat in Gera ein neues Vertriebs- und Logistik Center (VLC) eröffnet, mit dem der weltweit führende Systemanbieter für Gehäuse- und Schaltschranktechnik seinen Kunden mehr Flexibilität, Zeiteinsparung und noch mehr Service bieten möchte. KEM sprach mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung Norbert Müller über die Vorteile des neuen VLC.

KEM: Warum haben Sie Gera als Standort gewählt?

Müller: Bereits 1990 hatten wir in Bad Köstritz unser erstes Auslieferungslager in den neuen Bundesländern eröffnet, welches mit dem Bau einer modernen Vertriebszentrale 1995 fortgesetzt wurde. Das starke Volumenwachstum der letzten Jahre und unser Streben, die Partnerschaft mit unseren Kunden durch weitere Leistungsverbesserungen zu stärken, hat zu dieser Investi- tionsentscheidung geführt. Wir hatten uns schon vor Jahren in guter Voraussicht dieses Grundstück hier direkt an der Autobahn A4 gesichert. Gera ist zudem Standort von zwei weiteren Schwesterunternehmen der Friedhelm Loh Gruppe (FLG), den Firmen Starcon und Neef.
KEM: Welche Aufgaben hat das neue VLC?
Müller: Wir möchten von hier aus kundennah und damit zeitverkürzt Leistungen für unsere Kunden erbringen, die für die Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit unverzichtbar sind. Damit meine ich sofortige Verfügbarkeit, kompetente Beratung und Produktdemonstration. Mit der Integration von Eplan Software sind wir zudem in der Lage, den kompletten Prozess zu definieren und damit die mechanische Bearbeitung der Schaltschränke zu automatisieren. Mit diesen Vorteilen bieten wir eine wertschaffende Partnerschaft.
KEM: Wie sieht solch ein „Werte schaffen“ konkret aus?
Müller: Vor allem geht es darum, zusätzliche Leistungen für unsere Kunden kostengünstig und schnell zu erbringen. Dazu gehört es, Schaltschränke mechanisch so zu bearbeiten, dass die Installation deutlich Zeit und Kosten spart. Modifikationen sowie Ausbau von Standardschränken mit Lüftern, Stromsammelschienensystemen und Zubehör ermöglichen es den Kunden, sich auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren. Für mehr Schnelligkeit sorgen IT-gestützte Engineeringwerkzeuge. So unterstützen wir die gesamte Leistungskette im Schaltschrankbau – vom ersten CAD-Engineering mit Eplan Elec-tric 8 sowie Eplan Cabinet über die Bearbeitung des individuellen Schaltschranks bis zur Montage. Durch den Transport der Daten direkt in die SPS der Maschine, lassen sich etwa 20 bis 25 Prozent der gesamten Prozesskosten einsparen. Im Service bieten wir eine kompetente Beratung vor Ort. Dabei optimieren wir mit dem Kunden die Konfiguration eines Schaltschrankes und statten diesen bestmöglich aus.
KEM: Rittal ist bekannt für seine Innovationen in Richtung Energieeffizienz. Wer legt hier die Marschrichtung fest: Ihre Kunden oder Ihr F&E-Bereich?
Müller: Während uns früher unsere Kunden ihre Ideen und Vorschläge mitgeteilt haben, können wir aufgrund des schnellen technologischen Wandels heute nicht mehr nur auf diese Impulse warten. Wir müssen also vorausschauend forschen. Das gilt insbesondere für das Thema Energie-Effizienz. Ein Beispiel hierfür sind unsere Nano-beschichteten Kühlgeräte. Da hatte ein Forscher die Idee, Nanotechnik für die Verdampfer einzusetzen. Damit lässt sich die Staubhaftung deutlich reduzieren, die den Energieanstieg verursacht. Zudem beschäftigen wir uns seit Jahren auch mit dem Oberflächenschutz von Edelstahl. Das Forschungsthema Brennstoffzelle beispielsweise resultiert aus Grundsatzideen unserer eigenen strategischen Zukunftsausrichtung. Hier forschen wir intensiv seit mehreren Jahren. Im Herbst gehen wir mit ersten Produkten in die Serienfertigung. Eines Tages werden wir die nicht mehr verwertbaren Batterielösungen durch Brennstoffzellen ersetzen können. Wesentliche Schritte zur Energie-Effizienz sind uns auch in der Klimatisierung ganzer Rechenzentren gelungen. Auch mit unseren neuen Umluft-Klimasystemen lassen sich bis zu 30 Prozent Energie sparen.
System-Klimatisierung KEM 413
Ricell-Brennstoffzellensystem KEM 414
Nanotechnologie KEM 415
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