HMS Industrial Networks GmbH, Karlsruhe KEM vor Ort - KEM

HMS Industrial Networks GmbH, Karlsruhe

KEM vor Ort

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(hn) Eines der wichtigsten Unternehmen zur Entwicklung von Lösungen für die Vernetzung von Automatisierungsgeräten hat seinen Stammsitz in Halmstadt in Schweden. Im Jahr 1988 begann man bei HMS systemübergreifende Kommunikations-Produkte für die unterschiedlichen Feldbusse zu entwickeln. Mit 145 Mitarbeitern wurde 2007 ein Umsatz von rund 30 Millionen Euro erzielt. KEM sprach mit Michael Volz , Geschäftsführer der HMS Industrial Networks GmbH in Karlsruhe, über die Situation der Netzwerk-Branche in Deutschland.

KEM: Herr Volz, hat HMS mit den „Anybus“-Produkten eine Alleinstellung als „Dolmetscher“ zwischen den verschiedenen industriellen Netzwerken?

Volz: HMS bietet Anwendern und Geräteherstellern mit den Anybus-Produkten eine einzigartige Produktfamilie für die industrielle Kommunikation. Alle unsere Produkte sind auf die Vielfalt der industriellen Netzwerke zugeschnitten, das heißt, wir bieten Lösungen mit einheitlicher Funktionalität für alle relevanten Feldbusse und Industrial Ethernet-Netzwerke an. Unsere Kunden brauchen sich keine Gedanken darüber zu machen, welche industriellen Netzwerke sie unterstützen, denn HMS liefert ihnen die passende Lösung für alle wichtigen Netzwerke mit garantierter Zukunftssicherheit. Automatisierungsgeräte, die über einen Anybus-Steckplatz verfügen, können durch Stecken des passenden Busmoduls ganz einfach an die unterschiedlichen Netzwerkwelten angekoppelt werden.
KEM: Der Feldbus-Krieg dauert schon über zehn Jahre. Kommt es zu einer Konzentration auf wenige dominierende Anbieter?
Volz: Dazu sehen wir keine Tendenzen. Während man sich bis vor rund fünf Jahren nur fragen musste, welcher Feldbus zum Einsatz kommen sollte, so muss man heute auch eine Vielzahl von Industrial Ethernet-Systemen in die Entscheidung einbeziehen. Seit kurzem wird darüber hinaus unter dem Schlagwort „Indus- trial Wireless“ auch über den Einsatz von drahtlosen Netzwerken in der Automatisierung nachgedacht. Alle diese Netzwerke sind jedoch völlig inkompatibel zueinander. Die Neuausgabe der internationalen Feldbusnorm IEC 61158 erklärt nicht weniger als 18 unterschiedliche industrielle Netzwerke zu internationalen Standards.
KEM: Wird Industrial Ethernet die klassischen Feldbusse ersetzen?
Volz: Nach unserer Einschätzung zeichnet sich ein Miteinander der klassischen Feldbusse und der Industrial Ethernet-Standards ab. Industrial Ethernet kommt in der Automatisierungstechnik insbesondere dort zum Einsatz, wo der Gewinn an Funktionalität (wie der integrierte Webserver) einen nachweislichen Mehrwert für die Anwendung bringt. Dies ist jedoch in einfachen Anwendungen nicht immer der Fall. In vielen Maschinen und Anlagen werden industrielle Netzwerke heute und morgen für die reine E/A-Daten-Übertragung genutzt. Dafür sind die klassischen Feldbusse prädestiniert. Diese sind bisher auch wesentlich kostengünstiger.
KEM: Warum hat HMS jetzt einen Anybus-Communicator für Ethercat vorgestellt?
Volz: Wir sehen Ethercat neben Modbus-TCP, Profinet und Ethernet/IP als eines der erfolgversprechendsten Industrial Ethernet-Systeme an. Mit dem Anybus Communicator für Ethercat können Gerätehersteller Automatisierungsgeräte, die noch keine integrierte Ethercat-Schnittstelle haben, einfach und ohne aufwändige Entwicklungsarbeiten in Ethercat-Netzwerke integrieren. Damit können auch ältere Automatisierungsgeräte direkt eingebunden werden. HMS bietet Communicator mit ähnlicher Funktionalität auch für alle anderen Industrial Ethernet-Standards an.
Anybus CANopen KEM 435
Anybus Ethercat KEM 436
Anybus Ethernet KEM 437
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