Maschinen- und Personenschutz KEM vor Ort bei der Jokab Safety GmbH – KEM
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KEM vor Ort bei der Jokab Safety GmbH

Maschinen- und Personenschutz
KEM vor Ort bei der Jokab Safety GmbH

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Der schwedische Hersteller für den Maschinen- und Personenschutz Jokab Safety AB liefert alles – von der Problemlösung bis zu vollständigen Unfallschutzvorrichtungen für einzelne Maschinen oder ganze Fertigungsstraßen. Der Umsatz in Deutschland explodierte förmlich. Dazu befragte KEM Johann Aulila, den Gründer und Teilhaber der Deutschlandvertretung der Vikinger.

KEM: Herr Aulila, was veranlasste Sie im Jahre 2002 die Jokab Safety (D) GmbH mit damals drei Mitarbeitern zu gründen?

Aulila: Jokab Safety AB ist ein innovatives und stark expandierendes Unternehmen, das in mehreren europäischen Ländern in den letzten Jahren eigene Niederlassungen gegründet hat. Auch in Deutschland, dem größten europäischen Markt für Maschinen- und Anlagenbau, war die Gründung einer eigenen Niederlassung angezeigt. Dazu fühlte ich mich berufen, da ich bis zu diesem Zeitpunkt die Produkte von Jokab Safety sehr erfolgreich verkauft hatte. So haben wir – meine Frau und ich als geschäftsführende Gesellschafter – im Jahr 2002 die Jokab Safety GmbH gegründet.
Jokab Safety brachte in den darauf folgenden Jahren Zug um Zug neue Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen auf den Markt wie zum Beispiel. Schutzzäune, die Zweihandsteuerung Safeball, das dynamische Sicherheitsrelais Vital, die berührungslosen Sicherheitssensoren von Eden monogam/polygam über Tina bis Spot 10/35, die Sicherheits-SPS Pluto, Sicherheitslichtvorhänge Focus mit Muting/Blanking sowie die sicherheitsgerichtete Funksteuerung Freedom. Weitere Produkte sind in der Erprobung, wobei die steuerungstechnische Grundausrichtung meist die Erzeugung, Auswertung und pfiffige Umsetzung eines dynamischen Signals ist.
KEM: Welches sind die Stärken der schwedischen Mutter?
Aulila: Jokab Safety ist ein schwedisches Unternehmen mit vielen jungen Mitarbeitern, die sehr kreativ sind und zusammen mit weltweit agierenden Kunden wie Volvo, Scania, Ericsson, ABB Robotics, Motoman und vielen mehr, pfiffige, produktionsfreundliche Sicherheitsprodukte und kundenspezifische Lösungen entwickeln und vertreiben. Hohe Flexibilität, Kundennähe, sowie schnelles Reagieren auf individuelle Kundenwünsche sind die Stärken der Mutter, aber auch die Möglichkeit alles aus einer Hand anzubieten, so zum Beispiel. von der Sicherheitssteuerung bis hin zur einfachen aber sehr anschaulichen und hochflexiblen Alu-Schutzumhausung.
KEM: Ist Jokab der billige Jakob am Markt?
Aulila: Auf keinen Fall! Unsere Produkte haben ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Wir sind stets bestrebt, unseren Kunden gute Lösungen zu bieten und keine Billigprodukte. Anlässlich einer Produktschulung las ich bei einem Einkaufsbummel in einem Stockholmer Schaufenster den Spruch „Qualilty is remembered long after price has been forgotten”. In diesem Sinne sollen unsere Kunden die Qualität unserer Produkte und die gemeinsam mit ihnen entwickelten Lösungen stets positiv in Erinnerung haben. Dafür arbeiten wir jeden Tag.
KEM: Maschinensicherheit ist beratungsintensiv. Wie packen Sie das in Deutschland mit acht Mitarbeitern vom Standort Spaichingen?
Aulila: Vier Außendienstmitarbeiter betreuen im Süden Deutschlands unsere Kunden vor Ort. Die andere Mitarbeiterhälfte ist im Innendienst tätig, erstellt Safe-CAD Zeichnungen bis hin zur Dokumentation für Montage und Abwicklung von Projekten auf Großbaustellen wie bei Daimler-Chrysler, Opel, EADS, ZF und bei vielen anderen. West- und Norddeutschland teilen sich die unabhängigen Handelsvertretungen/Distributoren Debra in Köln und Inko in Hamburg. Mittel- und Ostdeutschland wird Zug um Zug durch eigene Mitarbeiter oder selbstständige Handelsvertreter abgedeckt werden. Den zusätzlichen Vertriebskanal Großhandel für Jokab Safety-Produkte bauen wir gerade in enger Zusammenarbeit mit unserer Muttergesellschaft auf.
KEM: Welche Umsatzzuwächse haben Sie in Deutschland erzielt?
Aulila: Wir verzeichneten in all den Jahren seit 1998 zweistellige Umsatzzuwächse. Unser heutige Umsatz am Standort Spaichingen liegt über zwei Millionen Euro, und wir generierten etwa 15 Prozent des Umsatzes von Jocab Safety AB im Jahre 2003.
KEM: Als Geschäftsführer sind Sie für die Key-Accounts zuständig. Welche namhaften Hersteller vertrauen mittlerweile auf das schwedische Know-how?
Aulila: Wir zählen heute in Spaichingen weit über 500 Kunden. Darunter sind namhafte Maschinen- und Anlagenbauer wie MWAG, Thyssen Nothelfer, Kuka, Cinetic Automation, Bosch, ABB, die unseren Produkten vertrauen und diese weltweit in ihren Anlagen einsetzen.(hb)
Weitere Informationen
Jokab Safety-Produkte
KEM 422

FIRMENSTENOGRAMM
    • Gründungsjahr Jokab Safety AB, Schweden: 1987
    • Produkte für Maschinen- und Personenschutz im Maschinen- und Anlagenbau
    • Eigene Niederlassungen in zehn Ländern auf fünf Koninenten
    • Vorzugslieferant bei Konzernen wie ABB, Volvo, Scania
    • Lieferung ab Lager binnen 24 Stunden

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