Océ-Hausmesse in Wels/Österreich: Dokumenten-und Workflowmanagement

Hier spielt die Musik

Peter Wolff, Mitglied der Geschäftsleitung von Océ Deutschland
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Das international tätige Unternehmen Océ mit Hauptsitz in Venlo ist Konstrukteuren bekannt als bedeutender Anbieter von Informa- tionstechnologie im Dokumentenmanagement. Über 22 000 Mitarbeiter realisierten 2003 einen Umsatz von 2,8 Mrd. Euro. Ein großer Anteil davon entfällt auf den Bereich Wide Format Printing Systems (WFPS). Auf der erstmals in Wels durchgeführten Hausmesse Océ-Inmotion sprach KEM mit Peter Wolff, Mitglied der Geschäftsleitung der Océ- Deutschland über Trends bei Engineering Lösungen für den CAD-Workflow. Peter Wolff verantwortet den Bereich WFPS.

Das Interview führte Herbert Neumann, Chefredakteur KEM

KEM: Herr Wolff, Océ hat in Hamburg erfolgreich Hausmessen durchgeführt. Warum jetzt der Schwenk nach Österreich?
Wolff: Wir haben unser ganzes Messekonzept vor zwei Jahren überdacht und uns entschlossen, zukünftig regionale Fachmessen zu veranstalten. Wir sind überzeugt, dass wir so unseren Zielmarkt wesentlich besser erreichen. Dazu führen wir jährlich in Poing bei München eine Hausmesse durch. Damit erreichen wir vornehmlich Interessenten aus dem süddeutschen Raum und den angrenzenden Ländern. Unsere Zielgruppe in Norddeutschland war bisher durch die Cebit abgedeckt. Doch die Ausrichtung der Hannoveraner Messe passte langfristig nicht mehr zu unserem Konzept der Kundenansprache. So riefen wir die neue Hausmesse Océ-Inmotion ins Leben. Damit wollen wir unsere Dynamik in Richtung Kunden aber auch Dynamik an unterschiedlichen Veranstaltungsorten zum Ausdruck bringen. Auch unsere Zielmärkte in Österreich können wir mit diesem Konzept optimal ansprechen.
KEM: Das Thema in Wels heißt Dokumenten- und Workflowmanagement. Wie werden diese beiden Gruppen definiert?
Wolff: Im Wesentlichen geht es um zwei Dinge: Dokumentenmanagement heißt für uns, wie sind die Dokumente unserer Kunden zu handhaben, wie steuern wir den Ein- und Ausgabeprozess, wie werden die Unterlagen archiviert. Das Workflowmanagement widmet sich mehr dem Prozess, weniger dem einzelnen Dokument. Für diese beiden Themen bietet Océ Lösungen an: für den Umgang mit einem Dokument und auch für die Prozessgestaltung bei Kunden.
KEM: Wie sieht eine professionelle Engineering-Lösung für den CAD-Workflow aus?
Wolff: Wir haben in den vergangenen Jahren viele individuelle Lösungen im Markt vorgefunden. Es gilt jedoch festzuhalten, dass im CAD-Bereich wie auch im Office-Umfeld Standard-Lösungen entwickelt wurden. Heute bieten wir mit unseren Produkten im gesamten Outputmanagement- und Archivbereich mit der Engineering Exec-Suite ein modulares Konzept an. Damit erhält der Kunde nach der Kreation seiner Dokumente, für deren Verwaltung und Ausgabe, aber auch für die Dokumenteneingabe im Scan-Bereich professionelle und lösungsorientierte Angebote. Zur Engineering-Exec-Suite gehören derzeit die Software-Pakete Doc-Exec-Pro,und Print-Exec-Pro. Des Weiteren wurde die Applikation Print Exec Workgroup, entwickelt, die kleine Konstruktionsgruppen anspricht.
KEM: Océ unterstützt den Wechsel von anlogen zu digitalen Dokumentenverfahren. Heißt das Mehrkosten beim Anwender?
Wolff: Wir wissen, dass viele Unternehmen analoge Archive besitzen mit Lichtpausen und Plankopien, die teilweise über 100 Jahre alt sind. Genau da können wir helfen: Den Unternehmen ist klar, dass für solche Dokumente die biologische Uhr abgelaufen ist. Daneben sind für unsere Kunden auch die Aspekte Dokumentensicherheit und der Austausch von Dokumenten wichtig. Wir bieten hierfür Lösungen an – zeigen, wie man diese Daten digitalisiert und diese Unterlagen zum Austausch bringt. Dafür gibt es unsere schon erwähnte Engineering Exec Suite. Kosten entstehen durch die Investition in unsere Produkte, aber auf der Gegenseite hilft unsere Software, die Prozesskosten beim Anwender erheblich zu senken.
Weitere Informationen
Print Systeme Océ
KEM 470
Outputmanagement
KEM 471
Archivaufbau
KEM 472 Plotten in Farbe
KEM 473 Plotten in Schwarzweiß
KEM 474

Wirtschaftlich Drucken und Kopieren

Océ TDS 300 ist ein wirtschaftliches Schwarzweiß-Druck- und Kopiersystem für Einsteiger, das zum produktiven sowie anwenderfreundlichen Kopieren und Drucken entwickelt wurde.
Erfüllt werden alle Anforderungen von Anwendern, die digitale Dateien schnell und einfach drucken sowie Dokumente unkompliziert kopieren möchten. Das System kann somit sowohl einen konventionellen Inkjetdrucker als auch einen großformatigen Analogkopierer ersetzen. Diese kostengünstige Lösung ist gedacht für Unternehmen mit eigenen Konstruktionsabteilungen sowie für kleinere Ingenieur- und Architekturbüros.
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